Donnerstag, 18. März 2010

Alice im Wunderland

Kaum in der Heimat geht es auch schon wieder ins Kino. Aber auf diesen Film habe ich mich schon lange gefreut: Alice im Wunderland.

Ich bin ein großer Tim Burton-anhänger, habe auch nichts gegen Johnny Depp und mag das Märchen von Alice auch recht gerne. Ich muss sagen, dass ich es noch nicht original gelesen habe und auch den Disneyfilm nicht ganz kenne, aber trotzdem mag ich Alice. Es gab schon mal eine Realverfilmung, die sehr gut war.
Kurz zur story: Alice ist erwachsen geworden und kehrt ins Wunderland, oder auch Unterwelt zurück. Allerdings hat sie vergessen, dass sie als Kind schon mal dort war und redet sich die ganze Zeit ein, dass alles ein Traum ist. Die Rote Königin hat die Herrschaft über Unterwelt übernommen und lässt reihenweise Köpfe rollen (während ihrer der größte ist). Nach der Prophezeihung besiegt Alice als Kämpferin in der Rüstung den Jabberwooky (Drache) der Roten Königin, erkämpft somit die Krone für die Weiße Königin und alle sind glücklich. Aber das geht leider nur, sobald Alice weiß,. dass alles real ist.
Es kommen alle bekannten Wesen vor: der verrückte Hutmacher (Johnny Depp), der Märzhase, komplett verrückt. Und die Grinsekatze, die mir ein wenig melancholisch erschien. Natürlich noch der Schwerenöter, der Bube, und die Weiße Hexe die extrem feenhaft im Verhalten war.

Insgesamt ein netter Film, natürlich in 3D gesehen. Aber er hat mich nicht überzeugt. Ich habe mehr Düsterheit von Burton erwartet. Zwar ist die Welt kringelig und farbenfroh, wie man es kennt, doch fehlt der morbide Touch. Johnny Depp hat für mich auch nicht überzeugend gespielt. Er ist der verrückte Hutmacher, da kann man an sich nichts verkehrt machen, aber es kam lächerlich rüber. Auch ist der Charaketr der Alice in meinen Augen unausgereift. Sie erinnert mich in ihrer Ahnungslosigkeit stark an Effi Briest, und die konnte ich den ganzen Tag nicht ausstehen. Alice verneint die ganze Welt und Zack, dann beschließt sie alle zu retten, obwohl sie nicht existieren. Am Ende findet siecnatürlich sich selbst und rettet Unterwelt. Ein wenig platt.
Am besten gefiel mir der Charakter der roten Königin, gespielt von Helena Bonham Carter. Ihre Wechsel zwischen bösartige Herrscherin udn Frau die nur Anerkennung sucht, war ausgezeichnet. Und meine persönlichen Favouriten waren die komplett animierten Wesen Grinsekatze und Märzhase.
Tricktechnisch ist auch nichts auszusetzen. Die sich auflösenede Grinsekatze oder allgemein irgendwelche Nebenschwaden sind super in Szene gesetzt worden. Das mehr als die Hälfte animiert war, war zu erwarten und auch in Ordnung.

Burtonfans sollten sich den Film ansehen, und wer ein Bildermeer von Farben sehen will, dem sei er auch empfohlen. Tiefgründige Geschichte ist aber nicht geboten.

1 Kommentar:

  1. Ich bin mal gespannt, wie mir der Film gefallen wird. In 3D werde ich ihn mir nicht ansehen, die Effekte damit sind zwar ganz nett, aber irgendwie reicht mir der normale 2D Film meist aus.
    Von der Story her erwarte ich nichts tiefgründigs, solange der Film mich unterhält. Das einzige, was mich hoffentlich nicht enttäuscht ist, der Hutmacher. Johnny ist ein Grund, warum ich den Film unbedingt sehen will und eine schlechte Leistung würde den Film schal machen.

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