Posts mit dem Label Sport werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sport werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 27. April 2011

Die erste Woche ist geschafft

Es kommt mir schon viel länger vor, aber vor einer Woche bin ich zurückgekommen. Seit 6 Tagen studiere ich wieder und komme nie früher als 18 Uhr nach Hause.
Gestern hab ich eigentlich 3 Stunden und einen Termin mit der deutschen Lehrerin gehabt, aber der wurde abgesagt und nachdem ich in einem mit Japanern überfüllten Raum saß, ist auch dieser Unterricht ausgefallen. Na toll. Da ich den gleiche Lehrer nochmal an dem Tag hab, hab ich schnell geschaut ob der Interricht auch ausfällt und Tatsache: ich saß dann 3 Unterrichtsstunden à 1,5 h und eine Mittagspause von 50 Minuten herum und hab mir nen Sonnenbrand geholt, Kanji gelernt und Konversation betrieben. Also eigentlich nur gegammelt. Dann gab esn och ne megaspannende Stunde(Sarkasmus) mit Brian bezüglich Japanischer Diplomatie uns wir sahen, Brian Studenten aufgepasst: einen Film. Der Tag hat sich echt gelohnt (Achtung: wieder Sarkasmus)
Abends hab ich mit Yo und Hitomi gekocht, da Alice, meine geliebte Malaysierin leider das Wohnheim verlässt. Ich hab sie echt gern und sie war immernett, wir hatten viel Spaß und nun ist sie in ihre Heimat. Ihre Eltern sind dagegen, dass sie momentan in Japan studiert. Es flossen Tränen, aber wir haben beschlossen, dass ich nach Malaysieen gehe und sie nach D-Land kommt.

Heute war mein Tagesplan erschöpfend. Mein erster Unterrict war komplett in Japanisch. Der Unterricht nennt sich 日本民俗史. Überstezt soviel wie "Geschichte der Japanischen Folklore", auf normalen Deutsch: Japanische Ethnologie. Inhaltlich passt das perfekt zu mir, gerade das zweite Semester scheint irre spannend zu sein, es geht um Tod und Schamanen, aber da bin ich leider nicht mehr da. Ich hatte der Professorin ne Mail gschrieben, ob ich als Sprachtrottel mitmachen darf und das sei kein Problem, bis auf die Hausarbeit die wohl in Japanisch sein soll. Naja, auf dem Weg zur Uni treff ich ne Bekannte die zufälligerweise auch das Fach belegt, in der Klasse sitzt dann Hitomi. Und dann kam noch KwonHee, der Koreaner den ich nicht versteh mit dem ich aber trotzdem lache, dazu. Cool. Der Unterricht war auch nicht sooo schlimm. Die Hälfte bestand daraus einen Fragebogen zu dem Thema auszufüllen, wie wir über Tod denken und so. Schön, dass mein elektronisches Wörterbuch diese Worte alle nicht kennt, aber Hitomi hat mir geholfen. Die Lehrerin fragte auch ob das alles in Ordnung sei und dass ich gerne auf Englisch antworten könne. Sehr gut, zumindestens für den Anfang. Das wird spannend.
Dann hatte ich Freistunde. Da auch noch Mittagspause war bin ich Sporten gegangen. Die Zeit wollte ich "sinnvoll" nutzen. Es war Beintag, ich hab 5 Wochen lang nichts gemacht, ich bin fast kollabiert. Ich kann ja garnichts mehr und der Kreislauf war auch zickig. Immerhin hat mein Trainer meine Musik laut abgespielt und ich hab dann ne Rundea uf dem Crosser gedreht. Da quatscht mich ein Japaner von der Seite an "Kann ich dich was fragen?" Ja, na klar. -Wo kommst du her? Erzähl mich was über dein Land? Warum bist du hier? blablabla. Hey, es ist nett mal im Trainigsraum von einem der Kerle angesprochen zu werden (wobei ich ihn noch nie gesehen hab), aber wenn ich Ausdauer mache, keuche, schwitze, in Gedanken versunken bin, dann hasse ich es angequatscht zu werden. Mein Sprachlevel existiert in dem Moment auch nicht, das merkt mein Trainer immer, wenn ich danach versuche zu kommunizieren. Manchmal sind Japaner komisch.
Gut, Ausdauer beendet und dann doch noch ne bilinguale Runde mit dem Trainer und dem Kerl gequatscht. Es ging um Saufen. Ich war ernsthaft erschrocken, dass mein Trainer nach dem Sport erstmal ein Entspannungsbier trinkt. Das widerum hat ihn erschrocken, ich bin doch ne biertrinkende Deutsche. Tja, man stellt fest: wir haben unterschiedliche Einstellungen zum Sport und Lebensstil. Fast hätte ich danach gefragt mit ihm zu saufen.....aber wie gesagt: Sparchlevel nach dem Sport ist nicht vorhanden.^^
So, ich hatt noch nichts gegessen, wollte Kanji lernen, aber auf dem Weg zur Etspannung zwischen Sport und nächstem Unterricht werde ich von Ayumu, nem Deutschlernenden, aufgehalten. Er stellt mir eine neue Studentin vor die unglaublich gut Deutsch kann, ich war begeistert. Aber mein Magen knurrte extrem (es war schon halb 3). Da konnte ich mich losreissen und bin zum Unterricht. Es ist der zweite Teil zu Brian Diplomatiekurs, der von einem Botschafter gehalten wird. Es sitzen neue Japaner drin und ich werde mit "Du bist doch Okaa-san, oder?" begrüßt. "Du bist doch Mutti, oder" Ee? Wo hat er das her. Naja, konnte ich mir schon denken. Der Unterricht selber war interssant, aber einschläfernd. Der Botschafter Asakai hat mich immer wieder befragt wie die Diplomatie zu besonderen Sachen in D-land aussieht, ob es bei uns auch so sei. Ich hab keinen Plan. Ich bin absolut nicht in Politik bewandert. Ich weiß was in Südostasien abgeht, aber doch nicht in meinem eigenen Land.^^
Nachdem auch dieser Unterricht überlebt worden ist, stand die Welcome-Party für die neuen Chinesinnen an. Chris und ich sind natürlich hin (es gab umsonst Essen und ich hatte noch immer Hunger). Wir standen schön unauffällig weit hinten, haben den Rednern zugehört, den Vorstellungen der Chinesinnen und da ruft uns Sato-san nach vorne. Unter dem Motto "Naja, wir haben da noch ein paar Leute die ihr kennenlernen müsst". Uah, ganz spontan haben wir dann vor versammelter Manschaft mal wieder ne japanische Selbstvorstellung gehalten. An sich nicht schlimm, aber man hätte uns vorwarnen können, die Party ist nicht für uns. Und dann erzählt Sato-san von mir im Trainingsraum...hm....
Naja, Peinlichkeit überstanden und man wird von Mädchen umringt. Wo komm ich her? (hab ich doch erzählt) Wie heiß ich? (Hab doch auch erzählt) und und und. Zwei Stunden japanische Konversation. Das haut rein, vor allem aus Höflichkeit isst man während der Gespräche nicht. Ich hab nen Miniteller essen können. Hey! Gut, ich hab nen Haufen netter Leute kennengelernt, aber wer mich kennt weiß: ich bin nicht so mit den Mädchen, mein Freundeskreis ist eher männlich. Gerad in Japan. Die Kerle die da waren kannte ich schon, bzw. der eine war heute auch im Gym, ich kenne ihn vom sehen, aber meint ihr der spricht einen an? Nein. Egal, war trotzdem lustig.

Wenn man bedenkt, das sich gestern ein Tief hatte, von wegen "ich bin allein, rede kaum auf Japanisch, die Leute haben Angst vor mir", dann war das heute das Hoch dafür. Zumindestens was das Interesse an mir angeht. ^^

Donnerstag, 21. April 2011

Neue Gesichter und alte die auf einmal sprechen

Heute war der richtige Unitag. Nachdem ich gestern grob einen Plan zusammengeschustert habe, bin ich dann heute zu Japanisch gegangen. Ja, also, offiziell sind wir zu dritt im Mittelkurs, aber weil wir nur zu dritt sind, sind wir mit den Fortgeschrittenen zusammengewürfelt worden. Das heißt...weiß ich nicht genau. Auf alle Fälle werden wir ein höheres Level haben als geplant, sollte gut sein. Wäre es auch auf alle Fälle wenn ich nicht die Unbegabteste wäre. Aber ich versuch die Chance zu nutzen, bei nur zweimal die Woch eUnterricht. Das heißt jedes Mal Vokabeltest mit Vokabel aus dem JLPT (internationaler Japanischtest) 2. Den strebe ich auch selbstverliebt an. Also ist das schon mal praktisch. Die Grammatik wird auch Level 2 entsprechen. Die müssen wir uns allerdings anscheinend selber beibringen. Hm...prima.
Naja, inhaltlich gibt es jetzt nicht soviel spannendes zu erzählen, außer das wir die erste Hälfte nur über Fukushima gesprochen haben. Jetzt weiß ich auch die Vokabeln für Radioaktivität, Atombombe und Reaktor, wer hat je gedacht, dass ich die brauche? Senseis Meinung zu dem Status in Tokyo ist: Daijôbu! Alles prima. Das Essen unterliegt strengen Kontrollen, die Radioaktivität kommt auf keinen Fall hierher und die Sonne scheint. Kam mir ein wenig arg blauäugig vor und ich denke mir mal, dass sie es uns Ausländern schön reden will.
Zweite Stunde. Es schimpft sich "Contemporary Identity" -> Zeitgemäße Identität oder so. Der Prof ist Ethnologe, was mich freuen lässt, da ich endlich mal einen ethnologischen Blick mit ethnologischer Methodik beigebracht bekomme. Sofern er heute seinen Monolog geführt hat, wird das auch sehr spannend. Wir sitzen mit grandiosen vier Mann in dem Kurs. Ein Amerikaner, ein Franzose, ne Deutsche (meine Eine) und ein Japaner. Das ist eine wunderbare Mischung. Die Semesterarbeit wird dann eine Buchrezension über ein Buch unserer Wahl mit schriftlicher Ausarbeitung. Find ich gut. Laut seiner Liste sind auch tolle Titel dabei. Die Klassiker "Chrysantheme und Schwert" (Ruth Benedict) und "Strukturen der japanischen Gesellschaft" (Chie Nakane) fehlen natürlich nicht. Ja, da freu ich ich echt drauf.
Dritter Unterricht: Der sterbenslangweilige Titel "Sino-Japanese Relationship" -> Chinesisch-Japanische Beziehung lässt vermuten, dass es langweilig wird. Ich hab das Thema letztes Semester häufig besprochen und eigentlich bin ich nur rein um mir ne Meinung zu bilden, ob ich es belegen will. Der Prof ist Japaner und hat seinen Text zuerst nur abgelesen. Wohooo. Er sei gebeten worden auf English zu lehren, er beherrsche es aber nicht so wirklich. Ich bin da anderer Meinung, aber naja. Aber mit der Selbstvorstellung und einigen Anekdoten haben wir viel gelacht. Er war sehr interessiert an den europäischen Reaktionen zu Fukushima (natürlich) und auch an der französischen Kultur. Sprich er hat sich fast nur mit Yoann unterhalten. Soll mich ja nicht stören solange es unterhaltsam ist. Der Rest hat sich immer nur fragend angesehen, wenn sie auf französisch gewechselt sind. Der Rest ist eigentlich die Gruppe aus dem Unterricht davor und ein weitere Japaner. Ganze fünf Mann! Ich schau mir das Ganze an und richte mein Urteil über das Fach später^^.

Dann hab ich Schluß, und weil ich es versprochen habe, bzw. echt schon Sehnsucht nach Bewegung hab, bin ich Sporten. Wie erwartet war ich die Einzige. Da alle die Neulinge da sind, kümmern sich alle um ihre eigenen Klubs und nicht um Fitness. ich hab es dann doch echt geschafft mich mit dem Trainer ne Stunde zu unterhalten. Bisher hat es nur zu "Hallo" und "O tsukaresama deshita" (Da gibt es nix schönes Deutsches, vielleicht: Danke für die gemeinsame Arbeit oder so)gereicht. Einige Gesprächsversuche von mir sind kläglich gescheitert, weil ich immer nach dem Sport wenn der Kopf schön leer ist, versucht habe zu kommunizieren. Naja, aber diesmal hat es geklappt. Und dann kam noch ein weiterer Sportler, den ich vom Sehen kannte und dessen Trainigsmethode ich für dämlich erachte, aber das nur am Rande, mit dem hab ich dann auch noch geredet. Man hat sich bisher noch nicht mal gegrüßt. Woah!
Ich denke, dass mag daran liegen, dass ich nun hier allein bin. Zum einen muss ich mit den Leuten auf Japanisch/Englisch reden um überhaupt zu reden und zum anderen denke ich, dass ein Haufen deutscher Girlies auch abschreckt, da geht man nicht so schnell in ein Gespräch rein.
In dem Sinne, und das ist nicht böse gemeint, sondern nur situationsdankbar: Danke, das sich hier alleine bin! Natürlich will ich all meine Erlebnisse sofort mit jemanden teilen, aber da muss ich mich gedulden. Yo hat den Kopf gerade voll, weil es bei ihm noch einige Probleme gibt, aber wozu gibt es das Internet? Mails, Blog, Facebook...ich werde meinen tollen Nachrichten schon noch los.

Was die weitere Situation hier betrifft: gegen 22:30 Uhr hatten wir gerade ein Nachbeben. Nicht stärker als das was man bisher kannte, aber einen Tick länger, was dann den Puls ein wenig beschleunigen lässt. Aber kein Problem. Das Stromsparen wird recht gut durchgesetzt. In der Küche ist nun regulär das Licht aus, nur wenn jemand da ist, ist es an. In der Uni brennt auch nur jedes zweite Licht und an einigen Bahnhöfen funktionieren die Rolltreppen nicht. Alles im allem gut.
Die Leute mit denen ich heute gesprochen habe, sind alle der Meinung, dass Tokyo sicher ist. Und das auch nie was passieren wird. Gut, ersteres begrüße ich, zweiteres.....ich will nichts heraufbeschwören. Es ist auch anzumerken, dass die japanischen Nachrichten nicht mehr über Fukushima berichten dürfen. Hab ich noch nicht selber überprüft, ist mir aber von einigen Seiten berichtet worden. Den Grund dafür kenn ich noch nicht, hab Vermutungen, aber das wird erstmal überprüft.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Semesterende

Es ist vollbracht: nach einer noch kurzfristig reingewürgten Hausarbeit (innerhalb einer Woche ohne vorherige Ankündigung fertig zu stellen, bitte) und der letzten Präsentation ist das erste Semester glorreich zu Ende gegangen.
Gefeiert wurde das im koreanischen Restaurant, am Freitag, um auch gleichzeitig Hyung Gee, eine der Koreaner zu verabschieden. Neben dem reichlichem Fleisch floss auch der Shimizu, koreanische Schnaps, reichlich. Im Restaurant hab ich nichts gemerkt, aber auf dem Nachhauseweg, wo das BLut zirkuliert ist, bin ich dann doch ziemlich betrunken gewesen.
Aber angesehen davon war der Abend ziemlich lustig. Ich hab so einige Saufspiele gelernt. Die deutschen sind dagegen langweilig.
Samstag hab ich mich wieder mit Martina verabredet. Wir haben den Yokohamer Bahnhof unsicher gemacht. Wenn ich jetzt sage, dass wir 7 Stunden dort verbracht haben, denkt jeder "Äh? Im Bahnhof?" Yo, genau da. Bahnhöfe sind in Japan Labyrinthe. Unterirdisch ist alles mit zighundert Geschäften gesäumt und theoretisch sind auch alle Bahnhöfe miteinander verbunden, behaupte ich. Wer auch immer die konstruiert hat, war verrückt. Wir haben überlegt, ob es möglich ist in Japan zu überleben, ohne ans Tageslicht zu kommen. Ich behaupte: Ja!
Naja, aber davon mal abgesehen, haben wir uns Kopfhörer gekauft. Ich hatte meine geschrottet und das Angebot in Japan ist gigantisch. In-ear, normale, große und dann die Farbauswahl in pink, türkis, schwarz oder bling-bling-lila mit Schleife. Alles vorhanden. Naja, und dann noch mal was Essen, ne CD suchen, Mitbringsel kaufen..Kaffee, bzw. Maccha trinken. Da kriegt man schon mal eben 7 Stnden im Bahnhof rum, nicht zu vergessen der Book Off, der immer lockt. Also ich hatte Spaß. Purikura gab es natürlich auch.
Sonntag hab ich mich dann mit Fabian getroffen. Ich habe ihm sein Denshijisho abgekauft. Das ist ein elektronisches Wörterbuch. Nach dem gemütlichen Kaffee und dem üblichen Small-Talk, wo ich mal wieder ne super Vokabel gelernt habe (むささび/鼺鼠/Riesenflughörnchen), absolut unnütz, aber ich bekomme es nicht aus meinem Kopf heraus, bin ich dann nach Ikebukuro, wo ich mit Nicole Yasuo und Ryota zum Darten getroffen hab.
Ja, ich bin überrascht wie gut ich manchmal spielen kann. Und das Dartpfeile im Auschnitt nicht sooo sehr weh tun. Und im Rücken auch nicht. Jaja, und ich spiele unfair, genau. Das Ende vom Lied, bzw. das letzte Spiel, wo wir gesagt haben, dass der Gewinner bestimmt was die anderen machen: ich war am führen. In der letzten Runde hat mich Ryota doch tatsächlich um einen Punkt überholt. Aber Nicole hat es wieder rausgerissen. Hab ich mich gefreut, aber neee, Yasuo hat dann Nicole überholt. Ja, geil. Und wer darf die Aufgabe erfüllen? Ich natürlich. Ich darf Nori seinen ersten Kus rauben. Danke Jungs!
Danach sind wir noch ins Kino und haben uns "Social Networking" angesehen. Es geht um Facebook, wie es entstanden ist und den Rechtsstreit im Hintergrund. Ich bin überrascht. Erst hab ich gedacht, weil der Film auf englisch war, Junge, red mal langsamer. Und insgesamt hat der Film mehr den Rechtsstreit und die menschlichen Abgründe gezeit, als die Idee. Ist aber trotzdem zu empfehlen.
Montag: Sport (ja, auch in den Ferien dreimal die Woche) und dann bin ich spontan mit Yo und David, auch einem Franzosen, nach Tokyo-station gefahren, weil Yo dort arbeitet und was klären wollte. Also hab ich mir die Gegend mit Davis angesehen und es ist verdammt schick dort. Man merkt, dass das Viertel Geld an den Hacken hat.



Nach nem gemeinsamen Essen im Wohnheim, Yo hat gekocht^^, haben wir uns noch ein Bier gegönnt und ich habe versucht David beizubringen, wie man zum Nikushokukei wird.
Nikushokukei 肉食系 ist ein Begriff für "fleischessende" Personen, die einen aggressiven, bzw. selbstsicheren Charakter haben. Das Gegenteil Soshokukei 草食系 ist dementsprechend ein "pflanzenessender" Typ und hat einen schwachen Charakter. Das Ganze ist aber auch ein körperlicher Aspekt. Interessanterweise habe ich von einem Japaner zu hören bekommen, dass er zwar ein Nikushokokei ist, aber sich in meiner Gegenwart als ein Soshokukei fühlt. Ist das ein Kompliment? Ich denke nicht (Martina hatte sich am samstag dazu zwei tolle Bücher gekauft, die ich auch haben will: 肉食女子 "Nikushokujoshi", also "Fleischessende Frau" und 草食男子 "Soshokudanshi", Pfalnzenessender Mann. Es werden die sozialen Probleme der Feminisierung der Männer aufgezeigt.)
Der Dienstag war dann recht entspannend. Caro kam vorbei, damit wir uns über die geplante Kyotoreise unterhalten können. Ja, wurde ein schöner Kaffeeklatsch^^.
Und heute ging es dann wieder zum Darten. Ich hatte ja noch was einzulösen. Nach ein paar Runden sind wir dann in ein Izakaya, wo wir am Tisch gegrillt haben und auch verdammt gut angeheitert waren. Wozu so ein Tabe- und Nomihodai nicht gut ist^^ (Ess- und Trinkflatrate). Naja, reicht aber nicht und wir sind noch in ein "normales" Izakaya, wo wir das Königspiel gespielt haben. Jeder zieht ein Stäbchen mit einer Zahl und einer ist der König. Der bestimmt dann, welche Nummer, ohne zu wissen, wer wer ist, mit welcher Nummer was macht. Ja, natürlich wurde es so gedreht, dass ich Nori küssen durfte. Er hat es dann aber so gedreht, dass er mich geküsst hat (ach ja, männlicher Solz) und ich bin aus dem Schneider.
War ein super Abend. Und viel Party. Wie mögen die Ferien weiter gehen?

Dienstag, 25. Januar 2011

Sumo -Sport für Unsportliche?

Lang ist's her und es kamen schon einige Anfrage, ob ich noch existent sei. Ja, aber es gab nichts zu erzählen und es ist Prüfungszeit, da sitz ich den ganzen Tag im internetfreien Studierzimmer. Das lohnt sich auch nicht für einen Erfahrungsbericht.

Aber, am 21ten, letzten Freitag ging es wieder auf Erkundungstour der japanischen Tradition. Das Sumo-Tournnament fand bis Sonntag in Tokyo statt. Das konnten wir ja nicht verpassen. Zusammen mit Brian, unserem Prof und einigen Austausschstudenten ging es zur Sumo-Halle, um den Schwergewichtlern beim Ringen zu zusehen.
Nach einer Stärkung vor Ort mit verdammt gutem Sushi für 500 Yen sind wir noch schnell ins nahegelegene Gärtchen von was-weiß-ich-wem gegangen. Dieser herzförmig angelegte Garten, soll die Energien fließen lassen, wenn es ich es mal von der Tafel zitieren darf. Und das tut der Garten bereits seit 300 Jahren. Hübsch angelegt, mit spiegelglattem See, hübsch mit diesen Strohseilen verzierten Bäumen und sogar einem Kranich liegt dieser Garten mitten in der Großstadt Tokyo. Brian fragte mich, ob ich mich durch die Energien 300 Jahre zurückversetzt fühle...hm, Autogeräusche, Hochhäuser, Arbeiter die die Bäume beschneiden..irgendwie nicht wirklich.

Und dann ab zum Sumo. Erstmal wird wild vor der Hallenwand mit den Sumomalereien gepost und mit den erhaltenen McDonalds-Fächern gewedelt.
Und dann gehen wir in die Halle hinein, als wir in den Tuniersaal gekommen sind. BAMM, Riesig! Aufgrund des geringen Budgets unsererseits saßen wir auf den billigen Plätzen ganz oben, aber hatten dafür nen Überblick wie groß und beliebt Sumo eigetnlich ist. Oben an dem Dach hängen riesige Portraits der Kämpfer und mittig in der Halle, dass heilige Götterdach, unter dem die Kämpfer kämpfen. War schon kolossal.
Es waren bereits Kämpfe im Gange, allerdings die der niederrangigen Kämpfer, also haben wir erstmal gestaunt und ich hab mich von Brian aufklären lassen wer wichtig is, wie das Ranking ist etc. Könnte ich hier jetzt alles wiedergeben, aber ohne Gesichter bringen nackte Namen auch nichts.
Und dann kamen sie, die ranghöchsten Sumoklämpfer, die Makuuchi. Einzeln stiegen sie auf das Kampfpodest und haben sich aufgereiht, sich begrüßt und die Götter beklatscht. Die drei Erfolgreichsten (Yokozuna) aus dem vorhereheneden Tournee haben dann eine Zeremonie gehalten. Wobei zwei saßen dekorativ herum, während der Favourit sich zu Ehren der Götter bewegt hat. Schick.
Und dann ging es los. Wir haben anhand der Punktestände sehen können wer wie gut ist. Und schon mit unserem Profiblick konnten wir erkennen, dass es für zwei Ringer spanend wird. Viele Kämpfe waren dem Punktestand nach ausgeglichen, aber selbst wenn ein starker Gegner gegen einen mit niedrigem Punktestand antrat, konnte es sein, dass der Favourit ungünstigerweise mit nem Bauchplatscher auf dem Boden lag,weil er ausgerutscht ist.
Ein Kampf beging mit Werfen des Salzes und dem allseits bekannten Aufstanzen der Beine. Hier möchte ich wieder mein unnützes Wissen anbringen: Sumo-Ringer müssen Spagat können. Die Ringer hocken sich gegenüber, aber meist wiederholen sie das Salzwerfen noch zwei-bis dreimal, bevor sie aufeinander zustürmen. Der Kampf selber war nie länger als eine Minute, aber trotzdem zum Teil spaktakulär.
Je später die Kämpfe, desto eher kamen die Favouriten, desto häufiger wurde das Salzwerfen wiederholgt. Im Fernsehen zeigt man dann Werbung. In der Tunierhalle....auch. Da laufen dann "Bannerträger" über das Tunierpodest und auf den Banner steht dann eine Firma. Eine die wir zweifelsfrei zuordnen konnten war: McDonalds.
Je länger das Tunier dauerte, desto eher waren wir gewillt unsere Favouriten anzufeuern, was die Japanerin vor uns jdes mal zum Kichern gebracht hat. Wir hatten zwar keine Ahnung, aber Rushelle und Marius haben einfach gebrüllt.
Der letzte Kamf, der Favourit Hakuho, mit 11 Siegen gegen eine Niederlage, tritt gegen Kotooshu, 9 zu 3, an. Hakuho war schon Sieger der letzten Tuniere, aber Kotooshu kannte ich noch aus dem Fernsehen, er ist Bulgare. Also waren wir für Kotooshu. Nach drei Werbungen und ungefähr 7mal Salzwerfen, ging es los. Ein Kampf der länger dauerte. Es wirkte ausgeglichen, aber Kotooshu wurde aus dem Ring gedrängt. NEIN! War allerdings der Statsitik nach zu erwarten.
Der Tag des Tuniers war zu Ende. Während alle hinaustürmten haben wir uns aber noch den Bogentanz des unterrängigen Sumos angesehen. Naja. Elegant und den Göttern gehörig.
Ich muss sagen, das war toll. Nicht so spannend wie Judo, aber toll. Ich finde es faszinierend, dass selbsr aus unserer Entfernung noch immer die Muskelmassen unter den Fettmassen sichtbar waren. Wie stark müssen die sein, damit das sichtbar ist? (ich wage einen Vergleich mit meinem Verhältnis von Fett und Muskeln -> verdammt stark).
Sollte man sich gönnen, wenn man in Japan ist udn die Tournee gerade in der Stadt.
Im Endeffekt hat Hakuho das Tunier mit 14 Siegen zu einer Niederlage gewonnen. Am Sonntag, also dem finalen Tag ist er auch noch Vater geworden. Sieg auf der ganzen Lienie.

Samstag, 30. Oktober 2010

Präsentieren einmal anders

Endlich war es soweit, bzw. es war SCHON soweit.
Ich musste meine Poster-Präsentation halten. Seki-sensei lässt uns Poster machen, zu einem Thema das wir mögen oder wo wir gut drin sind. Mit diesen sollen wir an den Kulturtagen an der Uni auf dem Campus rumlaufen Japaner anquatschen und denen dann das Blaue vom Himmel erzählen.
Und damit wir das dann vorher geübt haben, sollen wir das vor allen Ausländern und deren Sprachpartnern vorstellen. Eigentlich sollte das am Mittwoch pasiert sein, aber weil wir so viele sind, bon ich auf Freitag verschoben worden. Kein Ding.

Freitagmorgen. Ich komme in den Raum und habe so überhaupt keine Lust irgendwelchen Leuten was über "Bodybuilding" mein selbst gewähltes Thema, zu erzählen. Aber was soll's. Freiwillig hab ich auch gleich als Erste ehalten. Zum Glück waren eigetnlich nur die Ausländer da. Das heißt Gen und Yusuke, meine Sprachpartner können sich nicht über mich lustig machen. Aber Shreck, da sitzt Yuki mit drin. Was soll das denn? Yuki ist mein "Sportschüler" im Trainingsraum, er will wie Daniel Craig aussehen. Hohes Ziel, aber ich helfe natürlich gerne.
Und dann fang ich an. Da geht die Tür auf, und: Ryota und Nori kommen rein. Na toll, den ganzen Haufen an coolen Jungs im Raum, schön, wenn sie mich nicht grundsätzlich verarschen würden.
Also stotter ich meinen Vortrag mehr oder wenigere runter. Ich erzähle von meiner Wette mit Phillip wer stärker ist (naja, ich hab es als Wette getarnt, weil verletzter Stolz wohl auf japanisch zu schwer wäre zu erklären), ich erzähle von Splittraining, zeige Muskeln, erkläre muskelaufbauende Ernährung und erwähnd mein Idol Yukio Mishima -beizeiten müsste ich einen intrag über ihn schreiben-.
Das Tolle ist, an sich dürfen wir auf unser Manuskripft schauen, aber wie ich das ja immer mache, roll ich das Papier, was ich in der Hand halte, zusammen, sodass ich nicht draufschauen kann. Also improvisier ich mehr oder weniger. Die Vokablen kenn ich ja schließlich.
Puh. Endlich vorbei. Am Mittwoch gab es keine Fragen, weil wir Ausländer sind ja alle nett und halten uns zurück. Aber was passiert: Yuki und Ryota melden sich. Na geil!
"Wieviel Protein sollte man denn essen?" Jaaaa, erklär mal, dass pro Kilo ewicht ca. 3gr gut wären. Naja, ich hab einfach gesag, dass ein 100 Kilo-Mann 300g essen sollte. "Ist Joggen vor dem Training gut?" Wenn interessiert denn das? Ja, ist okay als Warm-up. Ich hab die Fragen nie verstanden, aber mein Verständnis ist schon immer schlecht gewesen.
Boah, man war ich froh durch zu sein. Seki-sensei meinte am Ende, dass ich gerne einige Wörter weggenuschelt hab, aber alles sonst gut war. Immerhin.

Als Belohnung für den Vortrag dufte ich dann in der Mensa Armdrücken. Hahaha, sehr schön, da verlier ich doch auch immer. Also gegen Ryota angetreten, der Judoka. Ich hab echt gut gegengehalten, aber natürlich hat er mich geschlagen. Gegen Yuki hatte ich auch keine Chance. Ich denke aus Mitleid dufte ich nochmal mit links gegen Ryota antreten. Das ist seine schlecht Seite, und der Sieg war wirklich sehr einfach. Er sagte gerade noch vorher: "Wenn ich gewinne, wirst du ab sofort mein Sklave sein, Yvonne." Anscheinend gefällt ihm aber seine Position *muaharhar*
Es solten noch andere kämpfen, aber die hatten Angst (Ryotas Aussage -geb ich aber nicht soviel drauf^^) Und warum auch immer heiraten Yuki und ich, ich heiße dann Ashida mit Nachnamen und unsere Kinder können in eine deutsche Schule gehen. Gut, wir wollen beide keine Kinder also ist das geklärt.
Ich hatte eiegntlich die ganze Lunchpause über auf Yoann gewartet mit dem ich dann sporten gegangen bin. Hab mein Programm durchgezogen, aber irgendwie lief es nicht so. Kommt vor. Am Ende hab ich Yoann beim Butterfly zugesehen und dachte: "Mensch, hast du schon lange nicht mehr gemacht die Maschine, nur immer Freihantel. Mal schauen wie stark du geworden bist!" Ja, ich will nicht angeben, aber ich habe 5 Stufen mehr als Yoann geschafft (bin nicht sicher ca. 22-25 Kilo mehr) und dann wollte David mithalten. Aber er ist nochmal 2 Einheiten zurück gegangen. Irgendwie schäm ich mich dafür so stark zu sein. ...Quatsch.

So, nette Klönschnak mit Nutella-Bananen-Toast in der Küche und der nächste Tag, der Tag der Halloween-Party ist angebrochen. Stilecht mit nem Taifun. Das wird ein Spaß.

Montag, 18. Oktober 2010

Like at home

So, alle Sportmuffel werden wieder genervt:

Für heute hatte ich mich mit meinem Sprachpartner Gen und seinem Kumpel, bzw. meinem zweiten Sprachpartenr Yusuke zum Sport verabredet. Da ich ja immer von Bodybuilding rede, müssen die das ja mal live erleben. Spontan hab ich mir dann noch Yuki rekrutiert, der Muskel aufbauen will.
aber so schön einfach wie sich das jetz anhört, war das natürich nicht.
Wir hatten verabredet, dass wir usn nach de 2ten Studne im Trainigsraum treffen. Also grob 12:12 Uhr. Ich war da und wartete. Da ich für meine Poster-Präsentation noch meine Übungen ins Japanische übersetzt haben wollte, hab ich einfach mal die Trainerin gefragt, ob sie mir helfen kann, ich war eh die Einzige dort. Na klar. also hab ich ihr die Übungen vorgemacht und sie hat sie mir auf Japanisch aufgeschrieben. Das lief echt gut. 3 Übungen wusste sie namentlich nicht,aber hey, in dem Fall absolut egal.
aber wo bleiben meine Jungs? Ich bin kurz in die Umkleide gehüpft um mein Handy zu holen, wer weiß, vielleicht trauen sie sich doch nicht. Yusuke hatte verpennt. Okay, passiert. Aber wo war Gen? Ich weiß es nicht, aber er kam dann nach der Mail, wo er bleibt. Und Yuki kam eh später, das wusste ich.
Aber dummerweise war nach der Mittagspause Unterricht im Trainingsrauim, sodass wir eineinhalb Studnen vor der Tür gewartet haben. Yuki ist irgendwo hin, Gen ist auch weg und ich hab mich dann die ganez Zeit mit Yusuke unterhalten. Auf Japanisch natürlich. Ganz ehrlich, das lief echt super. Er meinte auch, dass mein Japanisch besser geworden ist. Ein Glück, ich hatte das Gefühl mich zurückzuentwickeln. Die Themen waren auch allesamt sehr unterschiedlich. Von Backpacking ging es über Mücken zu Nebenjobs und das Englisch schwer ist. HipHop und Metal und warum er überhaupt uns doofen Ausländern bei der Prääsentation hilft. War lustig.
So, dann durften wir endlich sporten. Aber: da Yusuke und Gen ihre Trainingsraumkarten nicht mehr hatten, musste sie neue machen und durften dann heute nicht trainieren. Hm. David, einer der Franzosen, kam auch noch dazu, aber er muss noch die Einführung mitmachen. Na toll.
Aber Yuki war noch da. Ein Glück. Ein Lämmchen zum betreuen :D
Und das toll. Ich bin es ja schon mehr oder weniger gewohnt in Halle meine neuen Leute dort anzutrainieren, also mach ich das gleich hier in Japan auf englisch. Japanisch wird schwierig, aber am Freitag (da wollen Yusuke, Gen, David und ich es nochmal probiren) muss ich es dann machen.
Yuki will Muskeln aufbauen und will dementsprechend meinen Plan machen. Allerdings wollte er auch immer meine Gewichte nehmen. Jaa, davon hab ich ihm abgeraten, da er solange Pause hatte. Wir hatten komplett Freihantel heute (3-Tages-Splittraining) und er hat sich die Übungen von mir zeigen lassen und dann zu schwereren Gewichten gegriffen. Ist ja nicht so, dass ich ihm nicht den männlichen Stolz lassen will, aber er hat sich definitiv überschätzt.
Grundsätzlich muss ich leider sagen, dass ich korrigierend eingreifen musste. Zum Beispiel konnte er grundsätzlich nie seine Handgelenke gerade halten, oder hat einfach keine Spannung gehabt. Einmal hab ich ihm komplett das Gewicht gehalten, weil es erstens kein leichteres Gewicht gab und zu schwer war und zweitens, weil er die Bewegung nicht nachmachen konnte.
Aber es war voll lustig, weil er einfach alles aufgesogen hat an Informationen. Nori ist zwischenzeitlich auch dazu gestossen, aber er hat sein eigenes Training gemacht und wollte nichts neues machen.
Nach 20 Minuten ausdauer hab ich dann auch kapituliert und wieder die "nette" Waage gefragt. Gewicht ist okay, aber mein Fettgehalt. Das Mistvieh lügt ununterbrochen ^^

Die Trainerin hat mich gelobt. Ich denek, ich hab nur das Wichtigste mitbekommen, nämlich, das ich häufig komme und hohe Gewichte stemme und dass ich ein guter Trainer bin (ich bin sensei genannt worden *wohooo*). Sie hatte das zu Yuki und Yusuke gesagt.

Dann noch schnell geduscht und ab nach Hause.

Eigentlich sollte hier der Eintrag über ds gestrige Judômatch stehen, aber ich versuche einen fundierten Bericht von einer Gastschreiberin zu bekommen. Also...Geduld, bitte.

Freitag, 1. Oktober 2010

Freunde

Freitag, endlich der letzte Tag der Woche,
Nach einer recht langen Nacht, die ich natürlich nicht ausnutzen wollte udn vorher aufgewacht bin, ging es zum 5 minütigen Vokabeltest in die Uni. Nach einer langen Stunde Unterricht, die zog sich heute extrem in die Länge weil keiner mitarbeiten wollte, hatte ich bin halb 5 frei. Ich wollte endlich sporten gehen. Hab also erstmal Mittag gegessen -Reis mit Furikake, Gewürze die man auf den Reis streut, voll lecker-. Während ich da so auf der Bank saß haben mich doch tatsächlich bekannte Japaner gegrüßt. Das war Gen, der mein Partner von Mittwoch war und ich hab seine Kumpels kennegelernt. Lustige Typen. Die Essenz: der Klienste hat ein Tattoo, obdas nicht Yakuza ist? Nein, dass ist ein westliches. Und er wird Yuka-chan gerufen, also Yukachen, was zu dem bösen, bösen Tattoo nicht passt. Das sind so Gespräche die sich entwickeln wenn man auf das Nasenpiercing angesprochen wird (das Zungenbandpiercing ist dann der Schockfaktor schlechhin^^)
Nach dem Mittag bin ich dann ins Fitnessstudio und hab einen 2-Tages-Split so umgearbeitet, dass ich die Übungen hier machen kann und die Beine auslassen kann. Ach, war das herrlich. Erst war ich allein, dann waren wir zu dritt. Und die Waage war auch nett. Auf Ausdauer hab ich dann wohlweislich verzichtet. Dafür hab ich dann ausgiebig geduscht. Wenn es umsonst ist und ich megaviel Zeit hab, muss ich dass doch nutzen.
Danach hab ich mir dann ein Eis gegönnt, in der Hoffnung, dass da viel Eiweiß drin, Natürlich nicht. Aber es war lecker.
Hab ne Stunde Zeit tot geschlagen und dann gab es eine Welcome Party für und Ausländer. Der ultimative Kick: wir durften uns vor ca. 200 Japanern auf Japanisch vorstellen. Ohne Vorankündigung. Aber ist alle smachbar. So häufig wie wir usn vorgestellt ahben...
Danach haben wir uns vor Interessaneten nicht mehs halten können. Kaum ein Gespräch beendet, kam der Nächste. Ich kann mir bei aller Liebe und trotz meines recht guten Namensgedächtnis die ganzen Namen nicht merken. Es tut mir auch echt leid drum. udn da waren echt tolle gespäche dabei. Der eine Japaner, Yuki, kennt eine Studentin aus Halle, die letztes Jahr hier war, udn er liebt den Film "Inglourious Basterds", erständlich, udn ich weiß nicht wie wir darauf gekommen sind, aber er hat das Wort "Schwanz" gelernt. Er dachte aber, dass das so ungefähr "Schlampe" bedeutet, wir haben uns auf englisch unterhalten. Da musste ich ihm dann erklären, dass das nun doch etwas anderes ist. Sein entgleistes Gesicht war soooo herrlich. Ich musste so lache und ihm war das sooo peinlich. Ich hab auch erklärt, dass es jetzt nicht so schlimm ist. Dazu meinte Ryota, der Sarkasmusjapaner, dass ich ein Comedian bin. So genau hab ich das jetzt nicht verstanden, aber die können mir Themen hinwerfen und ich reagiere auf alles und kann mich dazu unterhalten. Ich hab es mal als Lob aufgegriffen.

Weil die Party nur zweieinhalb Stunden ging, also bis 18 Uhr, hat Yoann, unser Franzose aus dem Wohnheim, es mit Hilfe von den Japanern organisiert, dass die die wollen, also die meisten, in ein Izakaya gehen. Also eine Kneipentozur, Für 2300 Yen konnten wir Non-Stop trinken und auch essen. Das hat sich gelohnt, wenn man beseite lässt, dass der Alkohol wie Wasser geschmeckt hat.^^ Aber das ist ja nicht das Wichtige gewesen, sondern, dass wir uns mit Japanern unterhalten haben und neue Kontakte geschlossen haben und damit auch Handynummern sammeln konnten (ich ticker schon den ganzen Tag mit Deutschen aus Deutschland, die mir Mails schicken ^^).
Wir haben uns über Filme, Männertypen und Pokemon unterhalten. es ist amüsantz, dass Mdchen Pokemon kenne, die Kerle aber nicht. Außerdem sind die Namen der Viecher in Deutsch und Japanisch fast alle unterschiedlich (bis auf Pikachu, Togepi, Mew ...)
Es war ein absolut gelungener Abend und man hat echt viel Kontakt gefunden, auch mit den anderen Ausländern. Ich hatte mich schon bei Yoann "beschwert", dass die Franzosen uns Deutschen komplett nicht grüßen. Er ist die einzige Ausnahme, was wohl aber daran liegt, dass wir imselben Wohnheim wohnen. Aber das nur nebenbei.

So, das war ein spannender Tag ohne Fotos (obwohl viele von uns gemacht worden uns^^) Mal gespannt was uns das für die Zukunft gebracht hat.

Freitag, 24. September 2010

Verbeugen für die Gesundheit

Woho, das Wochenende naht. Aber vorher muss noch der Freitag überlebt werden.

Der Lichtblick: meine Orientation in den Trainingsraum. Nach einer recht angenehmen Stunde Japanisch und einer kleinen Führung durch die Esslokale in Ekoda hab ich endlich die Chance wieder Sport zu machen.

Also ab in die Umkleidekabine. Hm, hier stehen Spints, allerdings ohne Schloss Tippcode. Zum Glück hängen überall Bedienungsanleitungen. Zu meinem Glück auch nur in Japanisch. Aber langsam hat man den Dreh raus und ich kann erraten was gemeint ist. Die Bilder helfen sehr.
Prima, nachdem ich umgezogen bin geh ich in den Trainingsraum, ziehe meine Schuhe drußen aus und drinnen meine Sportschuhe an. Man erkennt mich sofort (komisch, komisch). Da es erst 10 vor ist und die Führung um voll beginnt soll ich noch warten. Ja, na klar. Gut, dass ich um 10 vor da sein sollte. Also warte ich, schau mir interessiert das Anmeldeformular an, merke mir, was man machen muss, wenn man trainieren will und um Punkt 15 Uhr geht es dann los. Auf komplett Japanisch. Wenn mir jemand was erklärt krieg ich schon mit was er von mir will. Und nun ja, 80% der Geräte kenn ich eh schon. Lustig ist unter anderem die Bauchmaschien dort. In Deutschland setz ich mich in das Gerät, klemm die Beine hinter nen Puffer und "zieh" mit den Händen über den Kopf Oberkörper und Beine zusammen. Hier Hat man Puffer vor der Brust udn muss sich "verbeugen". Ziemlich cooles Gefühl, allerdings quetschen die Puffer die Brust ziemlich stark.
Ich mag auch die Ausdaueregräte, die sind so Hightech, da weiß man garnicht was man drücken soll. Aber doch eigentlich simple, wenn man die Kanji minutenlang hynotisiert.
Mein Favourit: der Freihnatelbereich. Also der Bereich in dem ich in Deutschland am meisten unterwegs bin. Die Hantel sind hier maximal 10 Kilo schwer, huhuuuu. Ich kann mir aber welche zusammenbasteln meinte er. Allerdings fehlen mir durch Bänke etc die Möglichkeiten viele Übungen zu machen.
Nach der Einführung hab ich zwei, drei Geräte gemacht und dann bin ich duschen (for free), weil wir um 16.10 Uhr noch eine Einführung in den Computerraum hatten. Bei den Damenduschen gibt es drei kleine Kabinen in denen eine kleine Dischkabine ist. Da der Raum sonst keinerlei Ablagemöglichkeiten hatte und ich mich auch nicht unbedingt nackt zeigen wollte, wenn die sich so schämen, hab ich mich in dem kleinen Vorraum umgezogen. Trottelkind Yvonne kommt dabei mit dem Ellenbogen an so einen Knopf, der für Notfälle gedacht ist un dein komisches Summes ertönt. Ich hätte nie bemerkt, dass ich ihn gedrückt hab. Ausmachen konnte ich es auch nicht. Daher hab ich ganze 5 Minute gewartet bis jemand kam dem ich erzählen konnte, dass es ein Versehen war. 5 Minuten! Wär wirklich was passiert, dann wär das verdammt langsam. Das nur zu meiner Verteidigung.

Dummdidumm. Naja, ich muss noch eine Karte abstempeln lassen und ein Foto drauf pappen und dann kan nich soviel sporten wie ich will. Also Montag bis Samstag von 11 bis 19 Uhr oder so. Besser als nichts. Vielleicht komm ich ja noch in den Kyudo-Club.

Noch zwei, drei Wort zu der Computereinführung. Nein, eins reicht: Langweilig. Ich weiß echt nicht wozu wir das machen sollten. Ich glaube, wir sollten nur was unterschreiben.

Heute geht es früh ins Bett, weil ich Kopfschemrzen hab -bloss nichts Brian sagen, sonst hab ich die ersten Anzeichen von Kulturschock^^- außerdem geht es morgen früh auf eine lustige Wandertour irgendwo durch Tokyo.

Mittwoch, 22. September 2010

Just another day

Der zweite Tag an der Uni. Auch nicht viel spannender.
Aber heute war der erste Japanischunterricht. Wir Hallenser sind alle im Mittelkurs. Unsere Grammatik sei schlecht, meinte die Lehrerin über die Tests, aber das macht nichts. Überhaupt wird das kein Grammatikunterricht sonder eher was Interaktives. So sollen wir nächste Woche ein Poster basteln, wo wir irgendwas was wir mögen vorstellen und damit, da bin ich mir unsicher, auf den Campus stellen und Fragen von Japanern beantworten. Klar, kein Ding, so findet man Freunde, aber ich bin mir nicht sicher was für ein Thema ich wählen soll. Mir schwirrt die ganze Zeit "Body Building" im Kopf herum. Oder "Gebrauchte Schlüppis", aber ich denke, dass ist definitiv nicht so toll^^.
Das Japanisch von Frau Seki ist super zu verstehen, bisher auch alles billig, aber es war j aauch erst die erste Stunde.
Danach hatten wir "Culture and Society" mit Brian, der auch Beauftragter für uns Ausländer ist. Endlich war der Kurs mal richtig voll und zur Hälfte mit Japanern besetzt. Das wird ein Spaß. Es geht hauptsächlich um Krieg und Frieden, Darstellung in Geschichtsbücher, Yasukuni-Schrein und ein klein wenig über Soft Power. Das ist zwar das spannenste Thema, aber immerhin behandeln wir es.
Und danach hatten wir gleich "Japanese History 1950-1952" mit Brian. Das ist weniger spannend, weil Geschichte echt langweilig ist. Ich denke, ich werde es rausschmeißen. Ich seh mir das noch eine Woche an, aber die Karten stehen schlecht. Er sagte auch, dass es sich inhaltlich mit Culture überschneidet, also verpass ich nichts. Ich denke der "test" am Anfang ist Schuld daran. Um zu sehen wo wir geschichtlich stehen, sollten wir Zeitalter sortieren und Premierminister nennen. Ich kenne vielleicht zwei. Echt peinlich wenn man bedenkt das Halle sehr auf Geschichte achtet. Dumdidum! Meine Verteidigung: mein gewähltes Politikfach hat sich eher mit Religion beschäftigt. Da bin ich jetzt eher ein Profi in Buddhismus und Schamanismus. Hier saßen ganze sage und schreibe zwei japanische Jungs drin.
unsere Kurse gehören der Fakultät East Asia Studies an, und anscheinend haben die nicht soooo viel Zulauf, da gerade diese Fächer auf Englsich sind, und nun ja, Japaner haben es damit ja nicht so unbedingt. Also besuchen hauptsächlich wir Ausländer sie, zumal, welcher Japaner hhört sich was über Japan an?

Danach hat uns ein er der Jungs aus dem Kurs an die Hand genommen, damit wir mal in die Kurse schnuppern können. Ich möchte vielleicht mal Kyudo ausprobieren. Das ist japanischen Bogenschießen. Und dazu natürlich mein Fitnesstudio. Da war ich dann auch, ohne Japaner, um mir einen Termin für die "Orientation" geben zu lassen. Die muss ich machen, damit ich allein sporten kann. Naja, der Herr an der Rezeption war nett und konnte englisch -macht noch einiges leichter- und ich mach Freitag die Einführung mit, allerdingss mit jemanden der kein englisch kann^^ Schaffe ich. Ich brauch sie theoretisch eh nicht, weil ich die 15 Geräte die das stehen eh kenne. Den Freihantelbereich erklären sie mir nicht, sagte er. Gut, macht nichts. Ich hab auch gefragt was das höchste an Gewicht ist, was sie haben: 10 Kilo. Wie schön, dass ich schon mit 15kg arbeite. Also kann ich mir meinen Plan umstellen. An dieser Stelle: Liebe Grüße an mein geliebtes Fitti in Halle!!!
Also am Freitag endlich wieder sporten, es kommt mir länger als zwei Wochen vor.

Danach passierte mal wieder nichts mehr zu Hause. Außer dem Tod von zwei weiteren Kakerlaken. Wir haben mittlerweile Pestizide ausgelegt. Aber nicht im Aufenthaltsraum. Laut der Indonesierin sind die im Winter dann weg. Gut zu wissen, aber ich will sie schon jetzt nicht mehr haben. Es ist zwar nicht mehr so schlimm wie am Anfang, sie sind ja auch nicht böse und hässlich auch nicht, aber ich erschreck mich immer, weil die so schnell sind.

Freitag, 10. September 2010

Back to the Roots: Handball

Um meinem doch eigentlich eintönigem Fitnessstudio-Sportleben noch einmal ein wenig Würze zu verleihen, naja, eigentlich wollte ich mich mal wieder ordentlich scheuchen lassen, bin ich zur gewohnten Mittwochabned-20-Uhr-Zeit nach Sandesneben und habe mich meinem alten Handballtraining wieder angeschlossen.

Ich bin so ziemlich haargenau zwei Jahre aus dem Training raus. Aber erkannt hab ich sie trotzdem alle. Bis auf den Trainer, der war nämlich nicht da und trainiert auch nicht mehr so wie früher. Schade, schade. Aber wer mich scheucht ist mir ja egal.
Nach freudigem "Hallo!" und "Wieder im Lande?" habich natürlich erwähnt, dass ich in meiner letzten deutschen Woche nochmal alte Freunde besuch ud dwieder Handball spielen wollte.
Und schon ging es wieder los. Warmlaufen. Hey, kein Problem. Das Laufband war ja immer nett zu mir und ich konnte locker, mit leichtem Schnaufen, laufen. Am Ende noch ein Stück schneller. Bin ich stolz auf mich. Beim Dehnen habe ich gymnastische Einlagen hingelegtr, die ich noch nicht von mir kannte. Interessant. Da scheint das Fitnessstudio doch was zu bringen.
Auch das Einwerfen ist kein großes Problem. Gut, die Treffsicherheit ist ein wenig nach unten gegangen, aber mit Links kann ich jetzt besser werfen als vorher. Ich bin von mir selber fasziniert.
Und dann ging es richtig los: Um die Hütchen und Seitwärts, Rückwärts, Abwehrhaltung, mit Dreher und Salto -ne,Scherz- und dann bis zur Mittellinie sprinten und werfen. Pro Durchlauf überhaupt kein Problem, aber insgesamt rann der Schweiß schon wieder in Bächen, der Atem ging schneller und die Glückshormone stiegen.
Dann steht eine Torfrau mit Armen oben am Kreis, dass heißt: Hochspringen und nach unten werfen. Das mochte ich schon immer. Hoch komme ich immer noch und unten, jupp, treff ich auch. Üerhaupt hab ich meine "Spezialitität", die Aufsetzer, wofür meine Tordamen mich manchmal bestimmt gehasst haben, immer noch draugf. Ansonsten das Tor nach Vorgabe treffen...naja, reden wir lieber nicht drüber.
Ach, wie schön war das. Manchmal ein "Yvo, Arm hoch!" "Dichter an die Abwehr" und dann auch ein "10 Liegestütz" zum Glück für die andere Hälfte der Manschaft, aber diesen tretenden Trainer, tolle Sache. So einen sollte ich mir für Japan und Halle nochmal zulegen.
Ein, zwei Taktikübungen, Kreuzen, udn dann war das Training leider auch schon wieder vorbei. Theoretisch könnte ich ja noch mehr, aber ich sag mal lieber nichts^^.
Zum Abschluß nochmal 20 Liegestütz. Schön, die kann ich endlich seit einem halben Jahr und ich habe ganze 15 geschafft. Yeaaha, wie gesagt, ich kann die erst wieder -konnte ich die vorher überhaupt?- da ist das schon viel.
Dann Duschen und ne Runde mit den "Senioren" klönen. Da erfährt man wieder allerlei Klatsch und Tratsch, macht Werbung für den eigenen Blog und freut sich über das Gefühl des "Zuhause-Seins" zu haben. Ich glaub, wenn mich das Fitnesstdio in Japan nicht so einbindet, könnte ich glatt dort drüben Handball weiterspielen. Mal schauen.

Jetzt fragt ihr euch, warum ich über so nen nebensächlichen Kram schreibe: Ganz einfach: Ich habe mich tierisch auf das Training gefreut und hatte einfach viel Spaß. Auch wenn es leider jetzt mal wieder nur ein einziges Mal war.
Außerdem hatte ich am nächsten Tag den übelsten Muskelkater seit langem. Und ich weiß einfach nicht warum. Im Rücken, naja gut, einseitige Belastung durch das Werfen. Beine, naja, sooo ausdauermässig bin ich lange nicht gelaufen, bin aber trotzdem nicht faul gewesen in der Zwischenzeit. Und Bauchmuskeln. Wow, unglaublich. Ich hab echt keine Ahnung woher. Ich bezweifel, dass die Liegestütz daran Schuld sind.
Aber trotzdem haben mich die Schmerzen nicht vom Studio am nächsten Tag beschützt. Da hab ich dann die nicht schmerzenden Muskeln kaputt gemacht. So musses sein. Heute dann mein letztes Mal Training. Und dann sehen wir in Japan weiter.^^

Samstag, 4. September 2010

Sport, Sport und...äh...Sport

Lang lang ist's her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe. In der Zwischenzeit ist an sich nichts Spannendes passiert, was eine Review erfordert hat. Doch nun habe ich die letzten zwei Wochen vor einen Abflug und muss die jetzt gut rumkriegen.
Fangen wir mit der Woche um meinem Umzug an.

Montag: Yvonne ist Sporten und macht noch die letzten Besuche. Von Wohnung zusammenräumen keine Spur.
Dienstag: Yvonne geht morgens Sporten. Natürlich wieder zur Muskelerschöpfung. Und danach:_Mist, ich muss ja mit der Wohnung anfangen. Ungeduscht, weil schwitzen werd ich ja eh noch, pack ich 7 Stunden lang meinen Scheiß zusammen. Der Rücken und die Muskeln brannten, als ich ins Bett bin.
Mittwoch: Unter Schmerzen aus dem Bett und die Sportklamotten und zum Training. Da mir alle weh tat und noch einiges zu zun hatte, hab ich diesmal mit Halfi seinen Plan unten im Gerätebereich gemacht. Und danach: Krieg mit Möbeln gespielt. Ich habe gewonnen und alles in dem Zimmer, bis auf mein Bett -man hatte noch Besuch erwartet, der nicht kam- stand artig und ordentlich gestapelt irgendwo rum.
Donnerstag: Oh Wunder, kein Training. Bett und Lampe abmontiert und um 9 Uhr morgens habe ich dann mit der freundlichen Unterstützung werter Freunde innerhalb von 43 Minuten einen Transporter bepackt. Ich bin mit einem Überfüllten hier reingezogen, habe aber nur einen Halben eingelagert...gut gepackt Herr. H. Danke!. Innernhalb weitere 45 Minuten haben wir den Kram dann in den 4. Stock geschleppt. Unglaublich schnell alles geschafft. Muskel taten nicht weh, aber die Kondotion ließ zu wünschen übrig.
Freitag: Yvonne kämpft sich unter starken Schmerzen aus dem Bett, ursprünglich zu einem Frühstück, aber das Schicksal war unwillig und ließ mich bis zum Sport meine restlichen Sachen erledigen. Also, nochmal ein Abschlussport mit Halfi. Mit einem letzten Lächeln habe ich mich dort von meinen geliebten Trainern und eigetnlich schon zweiten Wohnsitz verabschiedet. Ich will zwar weiter Sporten, aber so ein tolles Team, die ich allesamt mochte und kannte, findee ich wohl nicht mehr in dem einen Jahr. Abends geht es dann mit nem Mitfahrer nach Hamburg.
Samstag bis übernächste Woche Dienstag: Kein Sport, und wundersamer Weis auch keine Sehnsucht. Stattdessen Mästung und Abfüllung. Trotz des Lotterlebens habe ich doch gute 1,5 kg abgenommen. Das kann nur Muskelmasse sein. Ich wäre auch joggen gegangen, aber das Wetter wollte es nicht und einmal auf dem Dorffest tanzen bringt es wohl auch nicht.^^
Mittwoch: Yeah! Endlich wieder Sporten. Ab nach Lübeck. Ist zwar komisch da, aber der Freihantelbereich ist genauso so gut wie jeder andere. Die Geräte hingegen sind irgendwie anders was die Gewichte angeht. Kann mir ja egal sein. Abends dann noch Ausdauertraining.
Donnerstag: Früh aus dem Bett geschmissen, zwei Stunden lang von Hamburg nach Lübeck gefahren um dann erstmal wieder zu Sporten. Leider, leider schaffe ich meine Gewichte nur mit Ach und Krach.
Freitag: Mir tut alles weh. Brust, Bizeps, Trizeps, Rücken. Heute wird pausiert und dafür die Post verkloppt, die mir trotz Nachsendeantrag die Post nicht nachgeschickt hat...mehrfach.
Samstag: Besuche und dann, wer ahnt es? Sport. Heute war meine Ekelpartie Schulter dran. Aber Holla! Das lief besser als gedacht und Ausdauer lief auch wunderbar. Um das Ganze natürlich abzurunden hab ich mir schonmal für Japan Trainigspläne ausgedruckt. Eine Frage an die Trainerin und Zack! da haben wir ne halbe Stunde geklönt bis sie Feierabend hat. Sowas. Ich dachte echt immer, dass ich der unscheinbare, ruhige Typ bin, aber mit Trainern scheine ich es zu haben. Da hat Lübeck endlich ein besseres Bild bei mir, weil der Laden sonst zu vollgestopft und auch ein wenig dreckig ist. Halle kann einfach nichts toppen!

Tja, da Plan für morgen: Sporten. Wohl abends, weil die Familie in die Stadt will.
Weitere Planung für die Woche: Sporten bis mein Vetrag am 10ten ausläuft. Ein Tag vor meinem Geburtstag und drei vor dem Flug. Naja, zum Glück hat mein Bruder Hanteln die das Schlimmste verhindern werden......
Und dann...wer weiß...
Ich bin schon irgendwie krank und süchtig. Ja, ich weiß. Na und? Immerhin bin ich glücklich und ausgeglichen. Die Zeit die ich dafür investiere feht mir sonst nirgends. Die Hausareiten würde ich sonst auch nicht fertig bekommen ^^

Samstag, 10. Juli 2010

Und McFit bringt doch etwas..

Es ist vollbracht. In nur 5 Wochen und 4 Tagen habe ich es geschafft, ohne Grunderfahrung in Bankdrücken, von 35 kg Startgewicht auf 80 kg zu kommen. Das ist nicht schlecht für ein "Mädchen". Gut, der Weltrekord der Frauen in meiner Gewichtsklasse liegt bei 187,5 kg, aber die trainieren noch härter als ich.(http://www.powerliftingwatch.com/records/shw-women)
Intressiert jemanden mein Trainingsplan? Also: zweimal die Woche Bankdrücken, mit drei Sätzen á 15 mal Heben. Bei jedem Satz wird das Gewicht angehoben und wenn ich 10mal geschafft habe, habe ich das nächste Gewicht genommen. Ab 72 kg wurde es hart, aber dann hab ich mal nicht angehoben und alles war prima.
Naja, prima: am Ende tat mir mein linker Ellbogen weh, komischerweise heute bei den 80kg nicht ^^, dafür habe ich jetzt lustigerweise hinten, wo der BH-Träger in den BH geht auf beiden Seiten Blutergüsse. Lustig, da hat mich das Gewicht zu sehr nach unten gedrückt. Um natürlich allen beweisen zu können, dass ich es wirklich geschafft habe, hier ist ein Beweisvideo. Bevor alle anfangen zu schimpfen, ja, ich weiß, ich habe es unsauber ausgeführt, daran arbeite ich jetzt. Weitere Info: links sieht man die Gewichte 2.5kg+ 15kg+ 2.5kg+ 10kg, das Ganze rechts auch nochmal macht dann zusammen 60 kg und dann nochmal 20 kg für die Stange. Dann sind wir bei 80 kg.



Und weiterhin muss ich sagen JA, McFit bringt bei mir etwas.

Freitag, 28. Mai 2010

Fundsstück

Ich bin fasziniert. Ich zitiere:

"Allgemeine Informationen:
Körperfett wird vor allem in der Bauchregion gespeichert. Trotz intensiven
Sports will es häufig nicht verschwinden.
Der Trick Bauchfett loszuwerden liegt darin, Fettsäuren aus dem Körperfett
zu mobilisieren. Die Fettsäuren müssen aus der Verankerung (Glycerin)
gelöst werden. Wie mit einer Schere müssen die Fettsäuren von der
Verankerung getrennt werden. Diese „Schere“ ist im Körper ein Enzym.
Ein Fettabbauenzym. Man kann dieses Enzym nicht mit der Nahrung
zuführen. Der Körper muss es selber bilden. Du kannst ihm dabei helfen.
Sobald die Fettsäuren „frei“ sind, können sie im trainierten Muskel
verbrannt werden."
(Produktinformation zu Weider BodyShaper Thermo Caps. http://www.mcfit.com/downloads/allgemeines/WEIDER-Thermo-Caps-Infos.pdf, gefunden: 28.05.10)

Und da sag einer mal, Bodybuilder sind dumm. Bei so einer schönen Erklärung weiß doch jeder wie der Körper funktioniert: eine Schere übernimmt das Ganze.