Posts mit dem Label Izakaya werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Izakaya werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 23. März 2025

Im Hafen der Zukuft

Wir haben am Samstag die Hochburg Tokyo verlassen und sind zu meinem Lieblingsort in Yokohama gefahren: Minato Mirai.

Als Touristen fahren wir nicht zwingend bis zur letzten Haltestelle, bzw, dadurch, dass wir mit dem RailPass nur die JR (Japanese Railway) kostenlos nutzen dürfen, fahren wir nicht zwingend an jede Station, weil wir dann bezahlen müssten. Aber so läuft man durch die Straßen und bekommt mehr mit.

Daher sind wir am Hauptbahnhof Yokohama ausgestiegen und zum Hafen gelaufen. Auf dem Weg lag das Pokemon Center und ich dachte, dass kann man doch gleich mitnehmen. Für unsere Verhältnisse waren wir recht spät unterwegs, aber viele Geschäfte machen erst um 11 Uhr auf. Das Poke-Center schon um 10:30 Uhr, aber da standen einige Menschen artig in Reih und Glied vor dem Einkaufszentrum. Wer weiß, da macht bestimmt ein neuer Laden auf und wir haben uns dazu gestellt, waren ja nur noch 10 Minuten oder so. Da kam ein netter Mittarbeiter und fragte ob wir ins Poke-Center wollen. Ja. Dann wollte er uns ein Kärtchen mit dem Zeitfenster 12:30 Uhr geben. Das fand ich sehr verwunderlich und fragte ob es denn heute ein spezielles Event gibt, weswegen der Andrang anscheinend so hoch ist. Das sei es nicht direkt, sagte er, sondern es wurden an dem Tag neue Produkte geliefert. Selbst das feiern die Japaner anscheinend so sehr, dass sie Schlange stehen. Wir haben das  Kärtchen dankend abgelehnt. Sooooo verrückt nach Pokemon bin ich auch nicht.

Also sind wir weiter marschiert und wundern uns warum so viele Menschen unterwegs sind. Als wir um die Ecke kamen, sahen wir dann das Anpan-Man-Museum. Anpan-Man ist eine sehr beliebte Comicfigur bei Kinder. Anpan ist ein Brot, also ist der Anpan-Man ein Brot-Superheld...fragt nicht. Bernd das Brot ist ja auch sehr bleibt :)  Aber das erklärte die vielen Kinder auf der Straße. Und kurz hinter dem Museum haben wir eine Riesenschlange an Menschen gesehen, wohlbemerkt immer noch gegen 10:30Uhr morgens. Google hat mir verraten, dass das eine Konzerthalle war und um 17 Uhr (Einlass 14:30 Uhr) eine Band spielt. Warten und Schlangestehen sind eindeutig die Lieblingsbeschäftigungen hier. 

Aber nicht für uns. Wir haben uns erstmal ein feines Frühstück mit French Toast gegönnt bevor wir dann in das Minato Mirai Gebiet gegangen sind. Minato Mirai bedeutet Hafen der Zukunft und ich habe schon damals im ersten Stipendium hier gerne meine Freizeit verbracht. Ich liebe die Skyline. Marcel schien erstmal nicht so begeistert.

Als wir näher zu dem Gebiet kamen fiel uns natürlich schon der Freizeitpark mit Riesenrad auf und das auch hier einige Menschen unterwegs waren. Wir haben auch noch eine hübsche Tanzeinlage einiger älteren Ladies gesehen. Wir haben dann herausgefunden, dass wir auf der Kirschblütenstraße waren und heute das Kirschblütenfest war. Da haben wir ja wieder ein Glück mit solchen Events. Nur fehlten noch die Kirschblüten. Die Bäume waren komplett kahl. Aber es ist für nächste Woche angekündigt.

Wir liefen weiter Richtung Landmark-Tower, da ich wusste, dass es dort oben eine schöne Aussichtsplattform gibt. Und wir stolpern direkt in die nächste Aufführung einer, ich schätze, Schulband. Während wir dort stehen und lauschen schau ich umher und finde tatsächlich einen Harry Potter Store. Das Nerd-Herz schlug schneller und wir mussten da rein. Nicht nur dass Hogwarts uns in den nächsten Tagen noch mehrmals geplant über den Weg läuft, spontan ist es doch immer am besten. Also sind wir durch einen süßen schrulligen Harry Potter Laden geschlendert und haben uns an all dem Merchandise erfreut.  Man kann sich echt dumm und dusslig kaufen an sowas und zum Glück bin ich sehr beherrscht, aber eine Todesser-Kette hat es mir angetan. Die gibt es auch NUR dort. Hab extra nachgefragt. Tja, dann bin ich anscheinend doch nicht nur Slytherin, sondern auch noch ein Todesser. Ups.

Genug vom Nerd-Sein. Wir haben die Aussichtsplattform gefunden und die Aussicht auf den Hafen ist wunderschön. Klar, Skytree ist viel höher, aber der Hafen direkt unter einem hat einen besonderen Flair. Momentan gibt es sogar eine Kollaboration zwischen dem Landmark-Tower und Doraemon (eine anderes beliebte Anime-Figur), sodass es für Stempelfans eine extra Stempelkarte gab, wo man an verschiedenen Stationen unterschiedliche Farben stempeln muss um ein Gesamtbild zu bekommen. Yeah!

Wieder unten haben wir uns dann entschieden über den Mini-Freizeitpark zu den Sky Cabins zu laufen. Das sind kleine Kabinen die quer über den Hafen schweben, sodass man nochmal eine ganz andere Aussicht auf die Skyline hat. Also voll der Touristenkram, aber genau das wollen wir auch. Die Fahrt war nicht wirklich lang. Wir bereuen es nicht, aber es war jetzt auch nicht supertoll. 

Der Plan sah vor, dass wir dann an den Red Brick Area vorbei zu einem Riesensteg laufen. Dort ist die Osanbashi Hall versteckt. wobei uns nur das Deck mit der Aussicht interessiert hat. Aber auf dem Weg dorthin sind uns immer mehr Leute mit Hunden über den Weg gelaufen. Das fiel uns schon beim French Toast morgens auf. Entweder hatte der Hund eine Klamotte an, fuhr im Kinderwagen oder wurde getragen. Aber einen unbekleideten Hund der normal an der Leine lief, den sahen wir nicht. Und wir sahen nicht nur kleine Fußhupen sondern auch große Golden Retriever und sogar einen Dobermann. Zwischen den Roten Backsteinhäusern der Red Brick Area fand eine Art Hundemesse statt und die Auswahl an süßen Accessoires war riesig und verrückt. Sonnenbrillen und Käppis. Haarschmuck und Kleidchen. Alles was das Hundeherz begehrt.


Da sind wie lieber zu Osanbashi gegangen und haben bei langsam sinkender Sonne, es waren nebenbei rund 24 Grad, den Ausblick auf die Skyline genossen. Aber leider nicht lange, da wir noch eine Verabredung hatten. Damit wir die rechtzeitig schaffen sind wir dann durch Chinatown zur Bahnstation gelaufen. Chinatown war früher auch ein schönes Viertel, aber wie so ziemlich jede Attraktion absolut überlaufen. Da wir nur durchgehuscht sind, war es okay. Hier kann ich erwähnen: Marcel mag Yokohama nicht. Den Hafen schon, aber sonst ist es nichts für ihn. 

Pünktlich haben wir es zu Kyohei und Ryosuke geschafft. Die Jungs kenne ich noch aus alten Studienzeiten. Sie haben an der Keio in Tokyo studiert und waren noch vor meinem Auslandsjahr in Halle, bzw. Leipzig. Ich gestehe, ich hab keinen Plan mehr was wir damals getrieben haben, ich hatte auch all die Jahre keinen Kontakt mehr, aber es gibt alte Fotos und unsere Freundin Katha bat mich für Kyohei Parfum mitzubringen. Das kann man nämlich nicht mehr in Japan (für wenig Geld) kaufen und erst recht nicht mit der Post senden. Aber gegen einen schönen Abend voller Erinnerungen hat doch keiner etwas. Für Marcel war es auch gut, denn die beiden können Deutsch. Es war lustig. Erst sind wir ins Izakaya, eine Kneipe. Marcel hat dort die Freuden der kleinen Snacks entdeckt. Obwohl ich im Japanischen gerne gestolpert bin und die Jungs im Deutschen, war es trotzdem eine gute Unterhaltung. Und so feuchtfröhlich, dass es zu einer Stunde Karaoke geführt hat. Ich hätte nicht gedacht, dass Marcel sich dafür begeistert kann, aber er hat gut mitgesungen. Natürlich gab es den Einstieg mit Nena, aber mit Slipknot und Electric Callboy wurde das Metal-Level gut gehalten. 


Der Abend wurde länger und nach einem zweiten Izakaya-Stopp sind wir dann zusammen nach Hause gefahren. Ryosuke wohnt nur zwei Stationen weiter als unser Hotel ist, sodass keine allein fahren musste. Wir kamen echt kaputt von der Sonne, dem Fußmarsch und dem geselligen Abend nach Hause und sind direkt ins Bett. 

Freitag, 15. Juli 2011

Präsentieren mal auf Europäisch

Es war soweit: wir Ausländer mussten unsere Japanische Präsentation halten. An sich alles halb so wild. ich hab nichts gegen Referate oder Präsentationen, auf Japanisch, naja gut, kriegt man hin, aber die Musashi macht daraus ein Stadtfest. Es wurde ein Poster angefertigt (Danke, Nicole!) und ausgehangen, die Präsentation war offen für jedermann an der Uni und sowieso jeden den man kannte. Das setzt einen schon ein wenig unter Druck. Dazu kommt, das die Japaner einen extremen Wert darauf legen, dass wir unser geschriebenes Manuskript 1:1 auswendig können. Boah, das ist ja etwas was ich neben komplett Ablesen hasse. Noch unlebendiger kann man es nicht sein. Aber gut, dann lernt man das nach Möglichkeit auswendig. Was, nebenbei gesagt, keine wirklich konnte. Und dann muss man noch extra zu irgendwelchen Extrastunden kommen und in jedem Unterricht den Scheiß x-mal vorlesen und x-mal korrigieren lassen. Gut, mein Japanisch war simpel, da reichte eien Korrektur, aber bei Yoann haben sie bestimmt siebenmal herumgepfuscht bis es dann zu einfach war und haben es wieder in die Anfangssituation zurückgesetzt. Er ist fast explodiert.

Und nun zur eigentlichen Präsentation: jeder der Besucher hat ein gedrucktes Exemplar bekommen und einen Fragebogen. Andächtig und still, wie sie nun mal sind die Japaner, haben sie uns gelauscht und kaum reagiert.
Ich war als Dritte dran und hab ein wenig herumgeflachst, wie ich es immer mache wenn ich nervös bin. Es hielt sich eigentlich im Rahmen, trotzdem ist es merkwürdig vor ca. 50 Leuten Japanisch zu reden und auch noch fachmännisch zu wirken.
Ich habe gelächelt, nach Möglichkeit viel Augenkontakt gehalten und manche Stellen abgelesen, was aber meines Erachtens auch noch kompetent rüberkam. Aber Reaktionen hab ich kaum geerntet. Und das bei meinen provokanten aussagen: Japaner sind zu schüchtern um Freunde zu finden und haben keine eigene Meinung. Sie machen immer das was andere sagen. ... Lustigerweise haben mir alle Japaner zugestimmt. Das nenn ich Ironie.
Gut, Yvonne ist fertig und die anderen dürfen sprechen. Yoann erzählt was über Selbstbewusstsein und wirft ein dass "keiner die Welt auf den Schultern kann wie Atlas...Naja, vielleicht kann es Yvonne". Das war mein Stichwort um nochmal nach vorne zu gehen und zu posen. Was alle, inklusive mich überraschte, Yoann ist mir dann auf den Arm gesprungen. Naja, das Fliegengewicht halt ich locker, aber die Japaner waren .... ruhig. Solange wir Spaß haben ist es super.

Nach 2 Stunden war dann alles vorbei. Ein wenig Small Talk und dann sind wir Franzmänner und ich Deutsche in Begleitung von 3 Japanern ins Izakaya um das Event zu begießen. Das war ein Spaß. Es ist ja nicht so als ob die Prüfungphase vorbei wäre, aber wir haben so gefeiert, denn es ging danach noch ins Karaoke. Wohooo. Wunderbar. Nach einer Stunde haben wir verlängert und gegröhlt als gäbe es keinen Morgen. Alle konnten "Dschingis Khan" und "Moskau" singen, ich war begeistert und mein Sommerlied 2011, wo ich einfach nicht weiß wie es heißt, aber es rockt, war unmöglich zu singen, aber das hat uns auch nicht davon angehalten zu singen.

Ein wunderbarer Abend, bis ich dann zu Hause ankam. Sayuri und Midori standen auf dem Flur und haben mich empfangen. Gut, Midori verlässt mich nächste Woche, das weiß ich und ich bin nicht glücklich, aber nun wurde mir eröffnet, dass Sayuri am nächsten Tag weg ist. Pamm! Wie jetzt?
Zum Glück kommt sie nochmal wieder, dann wird ein brasilianisches BBQ gemacht und ich sehe sie noch mal wieder und kann sie richtig verabschieden. Ein Glück. Klar natürlich hätte ich sie alle verlassen, aber der Plan war ursprünglich, dass ich als Erste gehe und nun bin ich die Letzte...
Also wird die letzte Zeit gemeinsam genossen!

Freitag, 8. Juli 2011

Tanabata

Etwas Trauriges ist passiert. Gestern, am 07.07.11 war der Himmel nachts bewölkt.

Gestern war Tanabata, das Sternenfest, in Japan. Es heißt, dass sich an diesem Abend die Sterne der Weberprinzessin und des Hirten treffen, was sie nur einmal im Jahr tun, denn ihr Vater hat das liebende Paar durch die Milchstraße getrennt, da sie sich zu sehr liebten und nicht arbeiteten. Hach, romantisch, nicht wahr?
Aber wie gesagt, es war bewölkt, sodass wir das Treffen der Liebenden nicht live mitverfolgen konnten. Ist auch nicht so schlimm, denn wir Austauschstudenten sind von der Seikei-Universität zum Tanabata-Fest eingeladen worden. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, obwohl ich weder wusste wo die Uni ist, noch wer die Studenten sind.
Aber es war ein genialer Abend. Zusammen mit Rushelle und Chris bin ich direkt von der Musashi nach Kichijôji gestartet, wo die Seikei beheimatet ist. Am Bahnhof dort treffen wir auf Cho und An, zwei der Chinesinnen und sind somit komplett als Musashigruppe angekommen. Die Party fand im Wohnheim statt, das direkt am Campus liegt und auch sowohl von Ausländern, als auch von Japanern bewohnt wird. Tolle Sache. Alle tragen Yukata und ich habe jedes Mädchen um ihren beneidet. Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich meinen angezogen...
Wie es auf jeder Party mit Fremden anfängt, bilden sich Gruppen der sich Kennenden Leute, aber ich hatte keinen Bock drauf und hab mich zu den anderen gesellt, aber trotzdem endet man doch wieder in der alten Truppe. Aber man kann durchaus sagen, dass die Seikei-Studenten, die japanischen, wesentlich kontaktfreudiger sind als Musashistudenten. Ich hab mich mit vielen Leuten unterhalten und auch die Ausländern stellten sich als nett heraus. Die beiden Kerle sind Deutsche *juchu* und die Französin kam auf mich zu "Du bist von der Musashi? Dann kennst du vielleicht einen Franzosen namens Yoann?" Sowas, das ist ne Kommilitonen und Freundin von Yo, die Welt ist doch klein. Auch die Schottin kenn ich irgendwoher.
Um die Fressorgie aufzulockern (mit deutschem Flammkuchen) und Kontakte zu knüpfen durften sich die Japaner später ihren Lieblingsauändern wählen und wir haben ein Quiz gemacht. Ist ja wohl klar, welche Gruppe gewonnen hat ^^ Ich hab nur Blödsinn gemacht. Aber alle haben mitgemacht. An der seikei hat mich keine ängstlich beschaut. Unser Preis waren 4 Packungen schwedisches Kartoffelnpüree. Sehr schön. Das ist doch mal was. Es gab noch Thaicurry und koreanische Ramen. Allein die Idee ist irre.
Danach gab es noch ne Runde Bingo, für mich mein erstes Mal, und die ersten Preise waren echt gut, T-Shirt von Kichijôji und ein Toko Tower aus Lego etc. es hat sich gelohnt.

Langsam, nach all den Gesprächen und Fotosessions, wurde dann aufgeräumt und natürlich haben Chris und ich die Leute noch ins Izakaya begleitet. Die Leute waren so nett, da musste man einfach noch weiterfeiern. Rushelle und die Chinesinnen mussten jedoch rechtzeitig ins Wohnheim zurück. Schade.
Im Izakaya hat man noch erzählt und getrunken und ich denke mit der letzten Bahn haben wir es auch nach Hause geschafft.

Das war wirklich ein herrlicher Abend, nette Leute, sehr aufgeschlossen. Da denkt man schon über ein Masterstudium an der Seikei nach.

Heute, unausgeschlafen und muffelig, ab zur ersten Stunde um die japanische Präsentation vorzubereiten. Nööööö. Und der Wirtschfatsunterricht war auch nicht spannender. Aber der Sport reisst es wieder heraus.
Wirklich schön war heute das Theaterstück, welches Yo und ich uns angesehen haben. Ich hatte von einer der Deutchtstudentinnen Freikarten bekommen und da kann ich es mir doch nicht entgehen lassen japanische Schauspielkultur anzusehen, auch wenn es sich um stinknormales Theater handelt.
Aber es war gut. Erst wie man begrüßt wird, als wäre man derjenige der den Oscar verleiht und man hat uns zum Platz begleitet. Das Stück selber war verständlich für uns und auch sehr gu gespielt. Ich fand die Art und Weise wie das Bühnenbild genutzt wurde, sehr gut. Schauspielerisch bin ich auch begeistert. Und hinterher, als wir ds Gebäude verlassen haben, standen alle am Ausgang, auch die Schauspieler, und haben sich im tiefsten Winkel verbeugt und sich bedankt. Hallo? Bedankt man sich nicht bei den Schauspielern?
War auf alle Fälle cool.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Semesterende

Es ist vollbracht: nach einer noch kurzfristig reingewürgten Hausarbeit (innerhalb einer Woche ohne vorherige Ankündigung fertig zu stellen, bitte) und der letzten Präsentation ist das erste Semester glorreich zu Ende gegangen.
Gefeiert wurde das im koreanischen Restaurant, am Freitag, um auch gleichzeitig Hyung Gee, eine der Koreaner zu verabschieden. Neben dem reichlichem Fleisch floss auch der Shimizu, koreanische Schnaps, reichlich. Im Restaurant hab ich nichts gemerkt, aber auf dem Nachhauseweg, wo das BLut zirkuliert ist, bin ich dann doch ziemlich betrunken gewesen.
Aber angesehen davon war der Abend ziemlich lustig. Ich hab so einige Saufspiele gelernt. Die deutschen sind dagegen langweilig.
Samstag hab ich mich wieder mit Martina verabredet. Wir haben den Yokohamer Bahnhof unsicher gemacht. Wenn ich jetzt sage, dass wir 7 Stunden dort verbracht haben, denkt jeder "Äh? Im Bahnhof?" Yo, genau da. Bahnhöfe sind in Japan Labyrinthe. Unterirdisch ist alles mit zighundert Geschäften gesäumt und theoretisch sind auch alle Bahnhöfe miteinander verbunden, behaupte ich. Wer auch immer die konstruiert hat, war verrückt. Wir haben überlegt, ob es möglich ist in Japan zu überleben, ohne ans Tageslicht zu kommen. Ich behaupte: Ja!
Naja, aber davon mal abgesehen, haben wir uns Kopfhörer gekauft. Ich hatte meine geschrottet und das Angebot in Japan ist gigantisch. In-ear, normale, große und dann die Farbauswahl in pink, türkis, schwarz oder bling-bling-lila mit Schleife. Alles vorhanden. Naja, und dann noch mal was Essen, ne CD suchen, Mitbringsel kaufen..Kaffee, bzw. Maccha trinken. Da kriegt man schon mal eben 7 Stnden im Bahnhof rum, nicht zu vergessen der Book Off, der immer lockt. Also ich hatte Spaß. Purikura gab es natürlich auch.
Sonntag hab ich mich dann mit Fabian getroffen. Ich habe ihm sein Denshijisho abgekauft. Das ist ein elektronisches Wörterbuch. Nach dem gemütlichen Kaffee und dem üblichen Small-Talk, wo ich mal wieder ne super Vokabel gelernt habe (むささび/鼺鼠/Riesenflughörnchen), absolut unnütz, aber ich bekomme es nicht aus meinem Kopf heraus, bin ich dann nach Ikebukuro, wo ich mit Nicole Yasuo und Ryota zum Darten getroffen hab.
Ja, ich bin überrascht wie gut ich manchmal spielen kann. Und das Dartpfeile im Auschnitt nicht sooo sehr weh tun. Und im Rücken auch nicht. Jaja, und ich spiele unfair, genau. Das Ende vom Lied, bzw. das letzte Spiel, wo wir gesagt haben, dass der Gewinner bestimmt was die anderen machen: ich war am führen. In der letzten Runde hat mich Ryota doch tatsächlich um einen Punkt überholt. Aber Nicole hat es wieder rausgerissen. Hab ich mich gefreut, aber neee, Yasuo hat dann Nicole überholt. Ja, geil. Und wer darf die Aufgabe erfüllen? Ich natürlich. Ich darf Nori seinen ersten Kus rauben. Danke Jungs!
Danach sind wir noch ins Kino und haben uns "Social Networking" angesehen. Es geht um Facebook, wie es entstanden ist und den Rechtsstreit im Hintergrund. Ich bin überrascht. Erst hab ich gedacht, weil der Film auf englisch war, Junge, red mal langsamer. Und insgesamt hat der Film mehr den Rechtsstreit und die menschlichen Abgründe gezeit, als die Idee. Ist aber trotzdem zu empfehlen.
Montag: Sport (ja, auch in den Ferien dreimal die Woche) und dann bin ich spontan mit Yo und David, auch einem Franzosen, nach Tokyo-station gefahren, weil Yo dort arbeitet und was klären wollte. Also hab ich mir die Gegend mit Davis angesehen und es ist verdammt schick dort. Man merkt, dass das Viertel Geld an den Hacken hat.



Nach nem gemeinsamen Essen im Wohnheim, Yo hat gekocht^^, haben wir uns noch ein Bier gegönnt und ich habe versucht David beizubringen, wie man zum Nikushokukei wird.
Nikushokukei 肉食系 ist ein Begriff für "fleischessende" Personen, die einen aggressiven, bzw. selbstsicheren Charakter haben. Das Gegenteil Soshokukei 草食系 ist dementsprechend ein "pflanzenessender" Typ und hat einen schwachen Charakter. Das Ganze ist aber auch ein körperlicher Aspekt. Interessanterweise habe ich von einem Japaner zu hören bekommen, dass er zwar ein Nikushokokei ist, aber sich in meiner Gegenwart als ein Soshokukei fühlt. Ist das ein Kompliment? Ich denke nicht (Martina hatte sich am samstag dazu zwei tolle Bücher gekauft, die ich auch haben will: 肉食女子 "Nikushokujoshi", also "Fleischessende Frau" und 草食男子 "Soshokudanshi", Pfalnzenessender Mann. Es werden die sozialen Probleme der Feminisierung der Männer aufgezeigt.)
Der Dienstag war dann recht entspannend. Caro kam vorbei, damit wir uns über die geplante Kyotoreise unterhalten können. Ja, wurde ein schöner Kaffeeklatsch^^.
Und heute ging es dann wieder zum Darten. Ich hatte ja noch was einzulösen. Nach ein paar Runden sind wir dann in ein Izakaya, wo wir am Tisch gegrillt haben und auch verdammt gut angeheitert waren. Wozu so ein Tabe- und Nomihodai nicht gut ist^^ (Ess- und Trinkflatrate). Naja, reicht aber nicht und wir sind noch in ein "normales" Izakaya, wo wir das Königspiel gespielt haben. Jeder zieht ein Stäbchen mit einer Zahl und einer ist der König. Der bestimmt dann, welche Nummer, ohne zu wissen, wer wer ist, mit welcher Nummer was macht. Ja, natürlich wurde es so gedreht, dass ich Nori küssen durfte. Er hat es dann aber so gedreht, dass er mich geküsst hat (ach ja, männlicher Solz) und ich bin aus dem Schneider.
War ein super Abend. Und viel Party. Wie mögen die Ferien weiter gehen?

Samstag, 1. Januar 2011

Frohes Neues!

Der Tiger geht, der Hase kommt!
Was? Jupp, nach dem japanischen Eto, Tierkreiszeichen-System, ist nun das Jahr des Tigers zu Ende gegangen und das Jahr des Hasen ist im Anmarsch.
Das Neue Jahr und seine Feier hat in Japan mehr Tradition als das olle christliche Weihnachten. Es fängt schon bei der Kartenschreiberei an: Weihnachtskarten, naja, es gibt sie, aber nur weil man damit Geld machen kann. Es werden Neujahrskarten geschrieben und zwar an jeden und mit den besten Worten und Wünschen und natürlich mit dem neuen Jahrestier drauf. Ich glaube ich habe bei den Tausenden von Karten keine ohne Hase gesehen.
Aber mehr hab ich jetzt nicht so an die japanische Tradition angeknüpft.
Für uns hieß es: Izakaya und ein wenig Bônenkai 忘年会 machen, an sich heißt das, dass man bis zur Bewusstlosigkeit säuft, aber das haben wir natürlich nicht. Es war trotzdem feucht-fröhlich und es gab so viele lustige Themen. Ich finde es spannend das ich Japanerinnen versautes Vokabular auf Japanisch beibringen kann.^^ Zum Unwillen des deutschen Freundes.
Angeheitert ging es dann zusammen, Britta hat sich abgeseilt, sie wollte die 108 Glockenschläge am buddhsitsichen Tempel hören -schöne Idee-, nach Shibuya auf den Hachiko-Platz. Und so leer die Bahnen und Bahnhöfe waren, so voll war es auf sem Platz. Aber nicht mit Japanern, nein, mit Ausländern aus der ganze Welt. Und wir standen da, kein Countdown, keine Rakete, kein Böller. Auf einmal hat alles gebrüllt und wir mit. Geile Atmosphäre. "Happy New Year"
Und man kann sagen wir haben die Welt umarmt: Deutsche, Japaner, Koreaner, Franzosen, Briten, Araber (glaub ich) und was weiß ich noch. Alles sind Freunde gewesen, alle haben sich gefreut. Kein Sekt und immer noch keine Rakete, aber das neue Jahr ist da.
Und weil wir so "wild" gefeiert haben, stand auch die Polizei komplett in Shibuya und hat das Schlimmste befürchtet: Schlägereien, Diebstahl, Vergewaltigung und Terroranschläge. Ja ja, böse Ausländer^^
Zusammen ging es zu Fuß weiter zumnahegelegenen Meijijingu. Der gröte Schrein in Tokyo und auch der meistbesuchteste an Neujahr. Es heißt es besuchen im Schnitt 4 Millionen diesen Schrein an diesem Tag. Und natürlich der Großteil gegen Mitternacht, damit die Wünsche schnell in Erfüllung gehen. Dieses Hatsumode, Schreinbesuch, ist das Wichtigste an Neujahr.
Und es war voll, ich schätze wir haben eine Stunde in der Menschenmasse gestanden, was wenigstens schön kuschelig war, weil diese Nacht war eine der kältesten bisher war. Nebenbei, mein Plan des Yukatatragens habe ich aufgrund der Wetterlage und des Schnupfens abgesagt. Alles ist durchorganisiert gewesen in der Masse. Hier anstelllen, ab hier ne Stunde warten, hier warten, hier gehen, aber nur bis hier und dann bitte beten, aber danach bitte nach links oder rechts gehen.
Religiöse Atmosphäre gab es nicht. Aber trotzdem faszinierend.



Und dann kam die Katastrophe: nicht die gesamte Gruppe hat den gleichen Ausgang genommen und wir sind getrennt worden. Wo treffen wir uns? Wie kommen wir dahin? Wir haben abgemacht uns wieder am Haupteingang zu treffen. Karsten, Susi uns Sophia haben sich an diesem Punkt verabschiedet und der Rest hat sich auf eine Odysee begeben, deren Ziel der Haupteingang des Schreins war. Ich schätze wir sind eine Dreiviertelstunde gelaufen, haben einen Kofun, ein schlüssellochförmigen Grabhaufen, gefunden, das Gefühl in den Oberschenkeln und Gesicht verloren, aber trotzdem das Ziel erreicht. Nur sind die anderen mittlerweile in ein Family Restaurant gwandert, weil denen ja soo kalt war (Japaner, die bibbern nur). Gut, dann haben wir das Restaurant gesucht, das war auch ein Akt, aber endlich sind wir ins Warme gekommen, konnten auftauen und haben was gegessen (immer diese Bedingungen im Restaurants).
Gegen sechs Uhr morgens waren wir zu Haue, glücklich, müde und durchgefroren.


Frohes Neues Jahr!
明けましておめでとう!!

Samstag, 11. Dezember 2010

Weihnachten, Neujahr und Goodbye

Eine weiter Woche ist wieder vorbei. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht, ich bin schon 3 Monate hier.

Am Freitag sidn wir Deutschen, ich finde recht sponatn, zu einer Weihnachtsfeier der Deutschstudenten gegangen. Ehrlich gesagt bin ich es nur, weil Tabea einen Vortrag auf Japanisch halten musste. Aber es war sooo lustig.
Es handelte sich hier um eine allgemeine Abschlußprüfung der Deutsch Studierenden. Die Erstsemester haben einen Dialog aufgeführt, wo sie sich und ihre Hobbies, etc. vorgestellt haben. Jetzt denkt man: langweilig, aber neeee. Die waren sprachlich echt gut. Vor allem wenn man bedenkt, dasss sie bisher nur 20 (!) Sprachstunden hatten. Alltagssprache und Humor. Hätten sie kein asiatisches Aussehen, hätte man sie echt für Europäer halten können. Hab ich gelacht.
Danach haben die im Zeiten Jahr auf Deutsch, die Lehrerin hat auch komplett auf Deutsch geredet, lustige Frau, ihre Heimat vorgestellt und einen Reiseplan mit Empfehlungen gezeigt. Irre, ich hätte das nicht im zweiten Jahr mit meinem Japanisch geschafft. Da Tabea eine Deutsche ist und das Seminar "Deutsche Kulur" besucht, ist sie gebeten worden ihre Heimatstadt auf Japanisch vorzustellen. Bei den Bildern der Präsentation hat man echt Bock auf Lebkuchen und Thüringer Würste bekommen.
Weiter ging es mit der Darstellung einer Bravo-Love-Story als Theaterstück. Haben wir gelacht. Es ging um ein Mädchen das immer ihrem Horoskop glaubt. Hey, die Geschichte ist schon so himmelschreienddämlich, aber dann noch mal dargestellt ist das zum in die Ecke schmeissen gewesen.
Zum Schluß gab es von den Drittjährigen, oder so ähnlich, noch ne Vorstellung von deutschen Städten. Natürlich waren Hamburg und Lübeck dabei. Ich hab gefeiert.
Danach gab es dann den versprochenen Weihnachtsstollen, extra aus Deutschland importiert. Ich bin echt kein Fan von diesem staubtrockenen Kuchen mit Tausenden von vergammelten Weintrauben, aber hier in Japan fang ich an sowas zu essen.
Abschließend sidn wir noch mit ner Handvoll Japanerinnen zu McDonalds und haben Spaß gehabt. Ein Mix aus Deutsch, Japanisch und Englisch. Wie schnell man damit durcheinander kommt. Das hat Nicole auch feststellen müssen, als Yoann sie auf Englisch was gefragt hat, und weil es ihr so vertaut vorkam hat sie komplett auf Deutsch in Seelenruhe geantwortet bis ich lachend auf dem Boden lag. Wir sind eine große Familie geworden.

Heute am Samstag hatten wir vom Wohnheim aus eine kleine Runde, in der wir gezeigt bekommen haben wie man Neujahrskarten beschriftet und welche Bedeutung Neujahr hat. Wie vielleicht schon einigen bekannt ist, feiern die Japaner kein Weihnachten, zumindestens nicht so familiär wie wir, wobei der Kommerz immer siegt. Dafür ist Neujahr extrem wichtig und man schickt sich Neujahhrs- und keine Weihnachtskarten. Dieses Jahr sind die mit Hasen geschmückt, weil das diesjährige Jahr des Tigers in das Jahr des Hasen übergeht. Danach haben wir noch ein paar traditionelle Spiele gespielt. Unter anderem ein Kartenspiel, in dem Karten mit einem Hiragana, also einen japaischen Buchstaben, auf dem Tisch liegen. Dann wird ein Satz vorgelesen und man muss die Karte mit dem Buchstaben, mit dem der Satz begann, suchen. Je weniger Karten, desto schneller muss man sein. Lustig. Gerade Yoann und ich battlen uns da gerne, weil er auch so ein lustiges Spiel "Jungle Speed" hat, wo wir schon geübt sind. Das Kartenspiel nennt sich "Iroha Karuta". Ich denke ich werd es mir besorgen, aber der Spaßfaktor wird in Deutschland recht gering sein, weil kaum einer japanische Zeichen lesen kann.
Abends ging es dann ins Izakaya, um Ryota zu befeiern, der seinen Abschlußessay geschrieben hat und morgen nach Deutschland fliegt. Nur so zum Freundin besuchen und umher Reisen. Er hat ganz schön Schiss vor den bösen Deutschen und der Kriminilität. Außerdem friert der Bengel in Japan schon extrem, ich denke, er wird bei dem Schneechaos, von dem man hier hört, sterben^^.
Ja, war wieder spaßig und die anschließende Stunde Karaoke war auch lustig. Nur sehr teuer und sie hatten auch echt keine einzige meiner Bands. Hmpf.

Aber Highlight des Tages: nach dem Kartenschreiben standen Yoann, Katja und ich im Hof und haben und schon die ganze Zeit gewundert warum da so ein Securitymann vor dem Tor rumlungert. Er sah heiß aus, aber warum war er da? Wir sind dann zum Tor, und zeitlich genau richtig: in dem Momant sind Motorräder vorgefahren (die Polizei fährt hier Honda) danach ein schwarzer Regierungswagen und danach noch einer, und in dem Wagen saß die Prinzessin von Japan, Masako, und die Kaiserin Michiko. Sie haben für uns beim Vorbeifahren das Fenster heruntergefahren und gewunken. Irre. Unspektakulär, aber irgendwie, so im Nachhinein, irre.

Die ältere grauhaarige Dame ist die Kaiserin und rechts die Prinzessin

Sonntag, 21. November 2010

öh....Party?

Was kann man zu diesem Wochenende sagen? Wir haben die Abende im Izakaya verbracht.

Das war die Kurzform, der Rest kommt jetzt:
Freitag: Die Musashi-Uni hat Besuch von einigen Kurzstipendiaten aus Australien bekommen. Um sie zu begrüßen, was zwei Tage vor ihrer Abreise ziemlich kurzfristig ist- haben wir einen wissenschaftlichen Talk über Digitale Technik an der Musashi gehabt. War ganz nett, aber meines Erachtens war der Vortrag nicht ausgearbeitet.
Danach hat unsere Uni eine "Sozialisierung" im Izakaya organisiert, das heißt wir Musashi-Leute sind mit den Australiern in die Kneipe und haben uns nett unterhalten. War auch spannend. Die können so alle kein Japanisch und sind aus den unterschiedlichsten Gründen in Japan. Meistens weil es ne einmalige Chance für sie ist. Lustigerweise haben sie mir gesagt, dass mein Englisch so gut ist, dass sie dachten ich bin ne Engländerin. Ja, na klar. Wir haben viel gelacht und am Ende hab ich doch ein australisches Bling-Bling für mein Handy bekommen. Als Gastgeschenk sozusagen. Krass, dass ich mich schon über sowas freue.
Danach ging es weiter in die nächste Kneipe, weil David Geburtstag hatte. Muss ja begossen werden. Nur saß ich da am falschen Tisch mit Ryota, Nori und dem gut Japanisch sprechende französischem Pärchen. Ich konnte der Unterhaltung folgen, aber mich nicht einbringen. Egal. Solange ich die Lästereien über mich verstehe :P
Ich hatte meinen Spaß mit einigen Spielchen, die ich mit Yo gemacht hab.

Samstag: Eigentlich war heute noch eine Wandertour mit den Australiern angesagt, aber ich habe nicht teilgenommen, weil es erstens zu teuer war und zweitens ich vom Wohheim her die Chance hatte an einer Teezeremonie teilzunehmen. Da ich das schon immer mal wollte ab ich das gewählt.
Es ist irre was die für Regeln dafür haben. Wo ist die Kelle anzufassen, wieviel Tee genau, Schale drehen, x-mal Verbeugen, bestimmte Floskeln sagen, etc. Und ich möchte betonen, dass wir nur einen ausschnitt von der echten Teezeremonie gesehen haben. Normalerweise ist das noch viel strenger.
Und dann durften wir selber Tee aufschäumen, überreichen und trinken. War toll, aber das hat gut ne halbe Stunde gedauert und wenn man die ganze Zeit auf den Knien sitzt, kann das am Ende recht schmerzhaft werden^^
Aber der Tee war es wert: Erst gab es supersüße aus 110% Zucker bestehende Süßigkeiten und dann hat man einen schaumig geschlagenen Macha getrunken. Das ist grünes Teepulver mit heißem Wasser. Durch den Zucker vorher ist das Aroma des "bitteren" Tees so richtig rausgekommen.
Am Ende durften wir noch ne Runde Tee "schlürfen" und man hat versucht ein wenig Konverssation zu betreiben. Schon als die Chinesen und Koreaner an der Reihe waren hab ich ein wenig mit der Lehrerin gesprochen. Und nun sollten wir Fragen beantworten, wie "Wie war die Erfahrung", gut das bekomm ich auf Japanisch hin -mit nem Mikrofon- aber "Welches Image hat Teezeremonie in deinem Land" war doch ne Numemr zu hart, das durfte ich dann auf Englisch machen. War echt ne nette Runde.

Abends haben wir uns dann mit 6 Deutschen, Kwoon Hee, Yasuo und Jumpei getroffen. Lustigerweise hat sich herausgestellt, dass Yasuo, ein Graduierter von der Musashi, Jumpei kennt, der auf eine andere Uni geht und ein Jahr in Halle studiert hat (daher kennich die beiden). Noch interessanter: die beide nhaben sich in Spanien kennengelernt. Da mussten wir uns natürlich alle treffen. Naja, gut, von den 25 eingeladenen Leuten sind im Endeffekt nur ne Handvoll gekommen, aber das war auch gut so.
Jumpei hatte gefragt in welcher Sprache wir denn reden wollen, und da Yasuo und Kwon Hee kein Deutsch können, hab ich gesagt, dass Englisch wohl das Beste ist, aber als wir dann auf Englisch gesprochen haben, meinte Jumpei, dass das komisch ist und wri Deutsch nehmen sollten^^ Ist eh ein Sprachengewirr, selbst unter uns Deutschen gewesen. Haben wir gelacht.

Karsten war dabei und ich merke echt, wie ich deutschen männlichen Humor vermisse. Wir haben nur Blödsinn gemacht und viel Spaß gehabt. Mir war am Ende so schlecht, weil ich 4 Kalua-Milk getrunken habe. Das ist Milch mit Likör. Den schmeckt man nicht,aber wenn man schnell hintereinander das Zeug in sich reinkippt und sehr selten Milch trinkt ist man echt pickepackevoll. So ging es auch Nicole mit ihrem "Saft" und Sophia war auch ganz schön angeschäkert. Jumpei tat mir manchmal leid bei unseren Themen, Kwon Hee hat sie zum Glück nicht verstanden, aber Yasuo durfte ich es manchmal übersetzen und glücklicherweise ist er auch ein wenig durchgeknallt -eher SEHR durchgeknallt- dass ihm das nicht soviel ausgemacht hat.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch festgestellt, dass Jumpei Anfang Dezember in Kamakura sein wird, passenderweise sind wir es von der Uni her auch.

Auf dem Rückweg von der Bahn zum Wohnheim, als wir die Rolltreppe hochgefahren sind, kam eine Stimme von irgendwo her "Sprechen Sie deutsch?" Hö? Das war ne Männestimme, wo kam die her? Ich schau hoch, und da steht ein Japaner und schaut und an. "Ja! Das verstehen sie? Ups!" Naja, man ist ein paar Schritte zusammen gegangen und hat sich unterhalten. Er ging auf die Hochschule unserer Uni, hat neben Englisch noch Deutsch gelernt, aber kann es nicht so gut (LÜGE!) Dafür das er keine Möglichkeit zum Üben hat, war das echt irre. Als er sich dann verabschiedet hat fragten mich die Mädchen wo ich den denn her kenne. "Hä? Garnicht, der hat uns auf der Rolltreppe angesprochen!" Was die schon wieder gedacht haben^^
Ist aber schon gruselig, wenn man nachts im Dunkeln von nem Kel in der eigenen Sprache angesprochen wird^^

Samstag, 16. Oktober 2010

Bowling & BBQ

Das wird ne lange Geschichte..
Am Freitagabend ging es wie angekündigt zum Bowling. Lustigerweise war Karaoke geplant und Nori hatte dann Katja ne Mail geschrieben "We change from Karaoke to boring!" Aha, boring. Langweilig. Was meint er damit? Sitzen wir gelangweilt im Kreis und schweigen uns an? Nach einigen Mails kam dann raus, dass Nori Bowling meint und einfach nur die japanische Schreibweise "Bo-ringu" umgeschrieben hat.
Wir haben uns gegen halb 7 abends getroffen, aber weil einige Laute verloren gegangen sind sind wir dann erst um Viertel nach 7 los. Mit 12 Mann haben wir dann in zwei Teams gebowlt.
Da ich jetzt nicht unbedingt jedes Match ins Detail beschreiben will, hier die Highligfhts: Bowlingist definitiv kein französischer Nationalsport. Alle Franzosen habenmehr oder weniger abgeloost. Die Wurftechnik war auch allerliebst. In dem Video seht ihr Shain. Udn da war er gerade mal "normal".

Chris als Amerikaner hat natürlich alle angezogen und der Zweikampf zwischen Katja und Nori entbrannte in einem höchstsspannenden Ende, das jemals nur um 5 Punkte entschieden wurde. Yuki hat so viele "Pudel" geworfen. Wenn er getroffen hat, dann war er echt gut, aber trotzdem so gerne daneben. Ich hab ihm schon Prügel angedroht, da hab ich dann ein "It's my pleasure!" zurückbekommen. Oh!
Und Marius war in der ersten Runde der Schlechteste, dafür aber Sieger in der zweiten. Ich selber bin beide Male in meiner Gruppe die Zweite gewesen.

Der ganze Spaß hat uns 1350 Yen gekostet. Das ist defintiv teurer als in Deutschland, aber kann man sich mal erlauben.
Der anschließende Izakayabesuch, naja, gehörte dazu. Da alle aus dem Asakawohnheim um 12 zurück sein mussten (oder morgens um 4 Uhr) waren wir mit Yoann, Katja, Chris (der mal wieder in Roppongi Party machen war), Katja, Nori, Yuki und mir zu sechst. Weil wir Hunger hatten sind wir in in Fischrestaurant. Ich kenn die Kette schon von meinem ersten Besuch und bin im rohen Fischhimmel gewesen. Nichts geht über Sashimi (roher Fisch) und Sushi. Dazu noch frittierte Calamaristentakel...mjam. Natürlich haben die Jungs wieder Alkohol ins sich geschüttet.
Und die Themen: herrlich! Es ging von Fetisch, über Sex in der öffentlichen Toilette zur Beibringung von dem elementaren Vokabeln ;)
da wir unsere letzte Bahn nehmen wollten, sind wir gegen halb 12 aufgebrochen, udn haben Chris mit Nori und Yuki nach Roppongi ziehen lassen. Knapp, aber wirklich knapp haben wir die letzte Bahn bekomme udn konnten gegen eins ins Bett.

Allerdings endete die Nacht mit einer Mail ggen 7 Uhr: "Bist du schon wach, ich brauche jemand mutigen" Whoa. Ich durfte eine noch zuckende Kakerlake beseitigen. Kein Ding, im Halbschlaf mach ich das ohne Probleme. Schlafen konnte ich dann aber nicht mehr wirklich.
Um 10 Uhr hieß es dann Treffen in Ikebukuro um von dort aus weiter zu irgendeinem Ort mit 5 Kanji im Namen. Das war echt schön dort. Die Sonne bratzte, ein Springbrunnen war da und als wir dann zu dem Grillplatz gekommen sind, war das irgendwie cool. Es scheint hier so zu sein, dass man zu einem festen Grillplatz geht, dort einen Grill mietet und grillt. Hat was für sich. Um uns herum wurde überall gegrillt und das Wetter genossen. Monstertauben haben die Fleischreste gegessen und für und floss der Alkohol auch. Chris hat durchgemacht uns natürlich auch weitergemacht. Ich habe keinen Überblich wie viele wir waren. 20? Ausländer und Japaner. Allerdings nur bestimmte, die sich "Campus-Maites" nennen. Nori und Yuki wollten auch mit,aber sie durften nicht. Herrscht hier ein Beliebtheitsswettbewerb um uns?


Die ersten Fuhren Fleisch waren Fett mit Fleisch dran. Jetzt so überhaupt nicht mein Ding. Aber naja, probiert hat man es. Die zweite Fuhre war dann mariniertes Rind. das war leckerer, aber mein Favourit waren die Yakisoba, gebratenen Nudeln. Nudeln, mit Weißkohl, Sojasprossen und Gewürz. Nur lecker. Nebenbei hat man sich unterhalten, auf Deutsch, Englisch und ein wenig Japanisch.
Und wie immer wurde ich gefragt ob das Piercing wehtat. Nein tat es nicht. "Ja, manche haben auch eins in der Zunge." Also hab ich die Zunge rausgetreckt. Und dann angehoben. Das Gekreische und Aufgestöhne war so herrlich. "Das muss doch wehtun!" Nö. Und dann ob ich noch eins hab. T-Shirt hochgehoben. Eeeehhh? Oh Man, selten so ein Spaß gehabt Leute zu schocken.
Nach dem Essen und einer neuen Fuhre Schnaps (das was man hier so nennen kann) ging es dann gleich nebenan ans Meer. Ich wusste nicht, dass wir so dicht dran sind. Ich liebe das Meer. Und man konnte von einer Brücke die auf eine Düne (?) führte sogar Dysneyland sehen. Wohooo. Und die Regenbogenbrücke bei Yokohama. Geil.! Ich hätte da Stunden sitzen können und bin auch mit den Füßen ins Wasser. Herrlich. Eine fremde Japanerin hat mir eine gedrehte Muschel geschenkt. Juchu!



Aber jeder schöne Tag geht mal zu Ende. Und jetzt bin ich echt fertig. Kurze Nacht, lecker Essen, langes Stehen, Meer, Sonne und ein leichter Sonnenbrand.
Das müssen wir nochmal machen.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Bier Party

Wider Erwarten war die Englisch-Party oder auch Bier-Party genannt, verdammt langweilig.
Wer die Erwartung hatte Kontakte zu Studenten zu knüpfen, der hatte Pech. Es waren hauptsächlich alte Absolventen der East Asia Studies da und die die jetzt gerade studieren waren zu schüchtern um mit uns zu reden. Zum Glück waren Ryota und Nori da, da hatten wir wenigstens Spaß und mussten uns nicht nur mit dem verdammt guten Sushi abgeben.
Das Bier, wonach es ja Bierparty genannt wurde, war leckeres Asahi-Bier. Meines Erachtens schmeckt es wie Kölsch, also süffig und schnell weg^^.
Ich hatte zum Glück schon genug intus, dass ich die obligatorische Selbstvorstellung auf Japanisch flott hinter mich bringen konnte. Und der anschließende Klön mit den älteren Herren ließ sich ertragen. Rushelle tat mir leid, dadurch dass sie schwarz und aus Jamaica ist, ist sie von den aufdringlichsten Herren bedrängt worden. Und sie ist im Anfängerkurs und versteht kaum Japanisch.

Um den angefangenen Tag sinnvoll zu beenden, sind wir zu acht ins nächten Izakaya (Kneipe) und haben Spaß gehabt. Günstiges Bier und andere günstige Sachen liessen die Stimmung kochen. Nori war als einziger Japaner dabei, weil Ryota leider arbeiten musste. Aber er hat sich gut geschlagen und Themen wie "Wie viele Ex-Freundinnen?", "Wo zum Teufel kann man gebrauchte Schlüppis verkaufen?" und dergleichen ertragen. Er hat auch etliche "Schläge" von den Franzosen eingesackt. Anscheinend ist es dort so üblich. Dafür hat er sich bei mir ausgetobt und mich geboxt. Mit Mäuschenfäusten. Bitte, nur zu.^^
An sich haben wir die gleiche Vorstellung von Beziehungen, aber in einem Punkt kamen wir auf keinen Nenner: In Japan scheint es so zu sein, dass wenn man ein Paar ist, dass das Mädchen nicht allein weg geht. Auch nicht so wirklich mit Freundinnen. Zusammen ist okay, und wenn ich es richtig verstanden hab, der Mann allein ist auch okay. Ich verstehe die Argumentation der Japaner, dass sie Angst haben, dass das Mädchen fremdgeht, aber ganz ehrlich...wo ist denn da das Vertrauen? Ich hab versucht zu erklären, dass das bei uns okay ist und der Mann genau so nen Mist bauen kann, wenn er allein unterwegs ist. Nori hat das nicht verstanden, ich habe seinen Punkt nicht verstanden. Die Lösung: Beziehungen sind dämlich und zu kompliziert.

Cris, der Ami, und Yoann wollten noch nach Roppongi weiter Party machen, aber ich wollte nicht mit, wiel es Erstens teuer ist, und Zweitens mit meinem Fuß kein Bock hatte (an dem Abend hab ich die Schiene abgebaut). Nori hat so gebettelt das wir mitkommen, aber Katja und ich haben uns auf dem Weg nach Hause gemacht. Er hätte ehrlich gesagt auch nach Hause gemusst, nach nur zwei Stunden Schlaf in der Nacht. Wie ich gehört hab, war es noch ein sehr lustiger Abend.

Den Sonntag hab ich dann sinnvoll mit 6 Stunden Skypen verbracht (4 Stunden mit Franzi ins Argentinien ^^ und zwei mit meiner Mom). Referat ist vorbereitet, Aufsatz fast fertig geschrieben und Vokabeln gelernt. Gutes Resümee des Wochenendes.

Freitag, 1. Oktober 2010

Freunde

Freitag, endlich der letzte Tag der Woche,
Nach einer recht langen Nacht, die ich natürlich nicht ausnutzen wollte udn vorher aufgewacht bin, ging es zum 5 minütigen Vokabeltest in die Uni. Nach einer langen Stunde Unterricht, die zog sich heute extrem in die Länge weil keiner mitarbeiten wollte, hatte ich bin halb 5 frei. Ich wollte endlich sporten gehen. Hab also erstmal Mittag gegessen -Reis mit Furikake, Gewürze die man auf den Reis streut, voll lecker-. Während ich da so auf der Bank saß haben mich doch tatsächlich bekannte Japaner gegrüßt. Das war Gen, der mein Partner von Mittwoch war und ich hab seine Kumpels kennegelernt. Lustige Typen. Die Essenz: der Klienste hat ein Tattoo, obdas nicht Yakuza ist? Nein, dass ist ein westliches. Und er wird Yuka-chan gerufen, also Yukachen, was zu dem bösen, bösen Tattoo nicht passt. Das sind so Gespräche die sich entwickeln wenn man auf das Nasenpiercing angesprochen wird (das Zungenbandpiercing ist dann der Schockfaktor schlechhin^^)
Nach dem Mittag bin ich dann ins Fitnessstudio und hab einen 2-Tages-Split so umgearbeitet, dass ich die Übungen hier machen kann und die Beine auslassen kann. Ach, war das herrlich. Erst war ich allein, dann waren wir zu dritt. Und die Waage war auch nett. Auf Ausdauer hab ich dann wohlweislich verzichtet. Dafür hab ich dann ausgiebig geduscht. Wenn es umsonst ist und ich megaviel Zeit hab, muss ich dass doch nutzen.
Danach hab ich mir dann ein Eis gegönnt, in der Hoffnung, dass da viel Eiweiß drin, Natürlich nicht. Aber es war lecker.
Hab ne Stunde Zeit tot geschlagen und dann gab es eine Welcome Party für und Ausländer. Der ultimative Kick: wir durften uns vor ca. 200 Japanern auf Japanisch vorstellen. Ohne Vorankündigung. Aber ist alle smachbar. So häufig wie wir usn vorgestellt ahben...
Danach haben wir uns vor Interessaneten nicht mehs halten können. Kaum ein Gespräch beendet, kam der Nächste. Ich kann mir bei aller Liebe und trotz meines recht guten Namensgedächtnis die ganzen Namen nicht merken. Es tut mir auch echt leid drum. udn da waren echt tolle gespäche dabei. Der eine Japaner, Yuki, kennt eine Studentin aus Halle, die letztes Jahr hier war, udn er liebt den Film "Inglourious Basterds", erständlich, udn ich weiß nicht wie wir darauf gekommen sind, aber er hat das Wort "Schwanz" gelernt. Er dachte aber, dass das so ungefähr "Schlampe" bedeutet, wir haben uns auf englisch unterhalten. Da musste ich ihm dann erklären, dass das nun doch etwas anderes ist. Sein entgleistes Gesicht war soooo herrlich. Ich musste so lache und ihm war das sooo peinlich. Ich hab auch erklärt, dass es jetzt nicht so schlimm ist. Dazu meinte Ryota, der Sarkasmusjapaner, dass ich ein Comedian bin. So genau hab ich das jetzt nicht verstanden, aber die können mir Themen hinwerfen und ich reagiere auf alles und kann mich dazu unterhalten. Ich hab es mal als Lob aufgegriffen.

Weil die Party nur zweieinhalb Stunden ging, also bis 18 Uhr, hat Yoann, unser Franzose aus dem Wohnheim, es mit Hilfe von den Japanern organisiert, dass die die wollen, also die meisten, in ein Izakaya gehen. Also eine Kneipentozur, Für 2300 Yen konnten wir Non-Stop trinken und auch essen. Das hat sich gelohnt, wenn man beseite lässt, dass der Alkohol wie Wasser geschmeckt hat.^^ Aber das ist ja nicht das Wichtige gewesen, sondern, dass wir uns mit Japanern unterhalten haben und neue Kontakte geschlossen haben und damit auch Handynummern sammeln konnten (ich ticker schon den ganzen Tag mit Deutschen aus Deutschland, die mir Mails schicken ^^).
Wir haben uns über Filme, Männertypen und Pokemon unterhalten. es ist amüsantz, dass Mdchen Pokemon kenne, die Kerle aber nicht. Außerdem sind die Namen der Viecher in Deutsch und Japanisch fast alle unterschiedlich (bis auf Pikachu, Togepi, Mew ...)
Es war ein absolut gelungener Abend und man hat echt viel Kontakt gefunden, auch mit den anderen Ausländern. Ich hatte mich schon bei Yoann "beschwert", dass die Franzosen uns Deutschen komplett nicht grüßen. Er ist die einzige Ausnahme, was wohl aber daran liegt, dass wir imselben Wohnheim wohnen. Aber das nur nebenbei.

So, das war ein spannender Tag ohne Fotos (obwohl viele von uns gemacht worden uns^^) Mal gespannt was uns das für die Zukunft gebracht hat.