Um meinem doch eigentlich eintönigem Fitnessstudio-Sportleben noch einmal ein wenig Würze zu verleihen, naja, eigentlich wollte ich mich mal wieder ordentlich scheuchen lassen, bin ich zur gewohnten Mittwochabned-20-Uhr-Zeit nach Sandesneben und habe mich meinem alten Handballtraining wieder angeschlossen.
Ich bin so ziemlich haargenau zwei Jahre aus dem Training raus. Aber erkannt hab ich sie trotzdem alle. Bis auf den Trainer, der war nämlich nicht da und trainiert auch nicht mehr so wie früher. Schade, schade. Aber wer mich scheucht ist mir ja egal.
Nach freudigem "Hallo!" und "Wieder im Lande?" habich natürlich erwähnt, dass ich in meiner letzten deutschen Woche nochmal alte Freunde besuch ud dwieder Handball spielen wollte.
Und schon ging es wieder los. Warmlaufen. Hey, kein Problem. Das Laufband war ja immer nett zu mir und ich konnte locker, mit leichtem Schnaufen, laufen. Am Ende noch ein Stück schneller. Bin ich stolz auf mich. Beim Dehnen habe ich gymnastische Einlagen hingelegtr, die ich noch nicht von mir kannte. Interessant. Da scheint das Fitnessstudio doch was zu bringen.
Auch das Einwerfen ist kein großes Problem. Gut, die Treffsicherheit ist ein wenig nach unten gegangen, aber mit Links kann ich jetzt besser werfen als vorher. Ich bin von mir selber fasziniert.
Und dann ging es richtig los: Um die Hütchen und Seitwärts, Rückwärts, Abwehrhaltung, mit Dreher und Salto -ne,Scherz- und dann bis zur Mittellinie sprinten und werfen. Pro Durchlauf überhaupt kein Problem, aber insgesamt rann der Schweiß schon wieder in Bächen, der Atem ging schneller und die Glückshormone stiegen.
Dann steht eine Torfrau mit Armen oben am Kreis, dass heißt: Hochspringen und nach unten werfen. Das mochte ich schon immer. Hoch komme ich immer noch und unten, jupp, treff ich auch. Üerhaupt hab ich meine "Spezialitität", die Aufsetzer, wofür meine Tordamen mich manchmal bestimmt gehasst haben, immer noch draugf. Ansonsten das Tor nach Vorgabe treffen...naja, reden wir lieber nicht drüber.
Ach, wie schön war das. Manchmal ein "Yvo, Arm hoch!" "Dichter an die Abwehr" und dann auch ein "10 Liegestütz" zum Glück für die andere Hälfte der Manschaft, aber diesen tretenden Trainer, tolle Sache. So einen sollte ich mir für Japan und Halle nochmal zulegen.
Ein, zwei Taktikübungen, Kreuzen, udn dann war das Training leider auch schon wieder vorbei. Theoretisch könnte ich ja noch mehr, aber ich sag mal lieber nichts^^.
Zum Abschluß nochmal 20 Liegestütz. Schön, die kann ich endlich seit einem halben Jahr und ich habe ganze 15 geschafft. Yeaaha, wie gesagt, ich kann die erst wieder -konnte ich die vorher überhaupt?- da ist das schon viel.
Dann Duschen und ne Runde mit den "Senioren" klönen. Da erfährt man wieder allerlei Klatsch und Tratsch, macht Werbung für den eigenen Blog und freut sich über das Gefühl des "Zuhause-Seins" zu haben. Ich glaub, wenn mich das Fitnesstdio in Japan nicht so einbindet, könnte ich glatt dort drüben Handball weiterspielen. Mal schauen.
Jetzt fragt ihr euch, warum ich über so nen nebensächlichen Kram schreibe: Ganz einfach: Ich habe mich tierisch auf das Training gefreut und hatte einfach viel Spaß. Auch wenn es leider jetzt mal wieder nur ein einziges Mal war.
Außerdem hatte ich am nächsten Tag den übelsten Muskelkater seit langem. Und ich weiß einfach nicht warum. Im Rücken, naja gut, einseitige Belastung durch das Werfen. Beine, naja, sooo ausdauermässig bin ich lange nicht gelaufen, bin aber trotzdem nicht faul gewesen in der Zwischenzeit. Und Bauchmuskeln. Wow, unglaublich. Ich hab echt keine Ahnung woher. Ich bezweifel, dass die Liegestütz daran Schuld sind.
Aber trotzdem haben mich die Schmerzen nicht vom Studio am nächsten Tag beschützt. Da hab ich dann die nicht schmerzenden Muskeln kaputt gemacht. So musses sein. Heute dann mein letztes Mal Training. Und dann sehen wir in Japan weiter.^^
Das typische Studentenleben in Halle besteht leider nicht aus Party und Ausschlafen.
Freitag, 10. September 2010
Montag, 6. September 2010
Odysee der Banken
Um ein Jahr in Japan zu überleben, muss man ein wenig Geld an den Hacken haben. Aber selbst das reicht nicht, wenn man nicht an das Geld rankommt. Und dabei legen einem die Banken ordentlich was in den Weg. Um meine Geldvbeschaffungsmaßnahmen wie BaföG und Kredit (allesamt erfolgreich) schreibe ich nicht, sondern über das was die Banker machen, wissen und nicht preisgeben.
So, ich hab ein deutsches Konto, eine deutsche ec-Karte und ausreichend Bargeld für geschätzte zwei Monate, allerdings in Euro. Also frag ich mal höflich bei meiner Bank nach wie es denn so auusieht: Kann ich mit der deutschen ec-Karte in Tokyo Geld abheben? Kostet mich das was? Bekomme ich eine Kreditkarte? Wieviel kostet mich eine Überwesiung von einem deutschen auf ein japanisches Konto? Ich habe eine Mail geschickt, warum sollte ich die überteuerete Hotline anrufen und leider wohne ich 450 km von meiner Bank entfernt, und bitte auch um einen Anruf. Der liess sich auf einen Tag und auf einige Stunden einschränken....Ja, der Anruf kam aber nicht und eine Antwort natürlich auch nicht.
Eineinhalb Wochen nach dem Rückruftermin klingelt mich die Bank an: "Oh, wir haben Ihre Anfrage übersehen. Aber ich habe mich gleich drum gekümmert...blablabla". Schön, her mit den Antworten: 1. Mit der ec-Karten kann man vielleicht in Tokyo abheben, vielleicht auch nicht und Gebühren, naja weiß man auch nicht, weil man ja auch nicht weiß, ob man abheben kann. 2. Kreditkarte. Ne, nicht bei meinem Konto und nicht mit meinem Einkommen. Bitte, das sind schon rund 1000€ pro Monat. Egal, sie hat sich noch mal schlau gemacht, aber sie wird mir nicht gegeben. Ich könne mir ja eine auf das Konto meines Vaters austellen lassen. Ja, sicher. 3. Überweisungen: Ja, könnte aber soviel bis soviel kosten, also so genau weiß man das auch nicht.
Iteressant. Da hab ich ja Informationen von ungewöhnlichen Ausmaßen. Sagen wir mal in Zahlen: NUll!. Und ichhabe tolle Tipps bekommen: Ich könne doch mit Traveller Schecks in US-Dllar einreisen. Yo, könnt eich, Aber für ein Jahr Traveller Schekcs hieße aber, dass ich für ein Jahr Geld im Voraus habe. Habe ich nicht. Udn warum zum Geier in US-Dollar? Warum nicht gleich Yen?
Nun ja, immerhin hat mir die Dame eine kostengünstige Hotline gegeben, wo ich nochmal um genaue Zahlen gebeten habe. Die habe ich von dort auch bekommen. Man hat mir aus dem Stehgreif heraus direkt die Gebühren für Überweisungen ins Ausland und in eine Fremdwährung genannt. Gebühren für Abheben im Ausland, wobei auch hier keiner wusste, ob ich wirklich in Tokyo Geld bekomme und dabei fragen alle den Auslandangestellten der extra nochmal nachgeschlagen hat. Komischerweise haben meine Freunde in Japan im Frühjahr mit der ec-Karte meiner Bank Geld bekommen. Unerklärlich.
Soweit so gut. Ichhabe dann erwähnt, dass ich dann mein Geld vom deutschen aufs japanische Konto überweisen werde, per Onlinebanking. Ja, so eifach ist das natürlichnicht.Das kann ich nämlich nur vor Ort persönlich am Schalter machen. TRolel Wurst. Also meiner Mutter ne Vollmacht ausstellenlassen, damit die mir monatlich Geld schicken kann.
Soweit scheint alles geklärt.
Aber trotzdem brauche ich noch mein Bargeld und ich zur Vorsicht Traveller Schecks. Wie in Halle bin ich hier in Lübeck zur Reisebank um mir Japanische Yen geben zu lassen. Zuerst haben sie keine Traveller Schekcs in Yen dort, gut, überlebe ich noch, zudem haben sie nur 63.000 Yen im Haus. Bringt mir bei einem Wunsch von 220.000 Yen nicht soooo viel.
Naja, dann halt zur Reisebank in Hamburg. Aber nicht heute. Ich muss zur Hausbank wegen der Vollmacht. Das ist immerhin kein Problem. Die wird sofort ohne Probleme erstellt - ich bin begeistert-. Nach der Frage nach ausländischerm Geld ist es möglich es innerhab von drei Tagen zu bestellen. Das ist gut und hat die Reisebank nicht geschafft. Allerdings ist es doof zu meiner Bank, rund 40 km außerhalb von Lübeck zu fahren, also haben wir gefragt, ob das auch in Lübeck, über das Kontto meiner Mutter geht, weil die ja keine Kunden von "verwandten Banken" bedienen, geht. Zumindestens nicht kostenfrei. Ja, geht.
Zurück zur Vollmacht: Um allerdings mit der Vollmacht Geld nach Japan zu überweisen, muss das jedes Mal persönlich am Schalter in meinem Kaff gemacht werden. Eine Dauerüberweisung ist nicht möglich. Um der Fahrerei zu entgehen, werde ich wohl mein Geld auf das Konto meiner Mutter überweisen, damit sie mir von ihrem Konto vor Ort das Geld nach Japan schickt. Kommt ihr noch mit?
Ab zur Lübecker Bank wegen des ausländischen Geldes. Das haben wir fast problemlos bestellen können, für einen besseren Kurs als bei der Reisebank. Es wird auch rechtzeitig da sein. Ja, bei der Frage nach meiner Adresse wurde es dann lustig, weil ich offiziell nicht mehr in Deutschland gemeldet bin. Also hatte die Dame die Wahl zwischen meinem letzten Wohnsitz, meiner Korrespondenzadresse oder meinem momentanen Aufentghaltortes. Aber das nur Firlefanz.
Am Donnesrtag hole ich dann mein Geld ab und habe einen Plan wie ich in Japan an Geld komme. Denkste!
Denn meine Mutter hat der Dame am Schalter, nebenbei wie immer, erzählt, dass ich dort ja nicht mit der ec-Karte abheben kann. Ja, ne. Natürlich kann ich das. Gegen eine Gebühr von 6€. Das ist kein Problem, erzählt die Dame. Wir beide komplett baff, weil uns auch schon der Wehg über die Reisebank, mit einer Bargeldüberweisung nach Western Union genannt wurde, von miner Filiale. Was günstiger ist als eine normale Überweisung. Allerdings teuerer, wenn ich doch abheben kann.
Also was nun? Wer hat Recht? Weiß einer überhaupt irgendetwas? Ich bin verwirrt....
Finaler Plan: Ich habe für zwei Monate Geld in bar. Und versuche abzuheben. Das würde ich vor Ort auf das japanische Konto einzahlen. Wenn das nicht geht, dann Bargeldüberweisung. Wenn das nicht geht, dass Überweisung. Wenn das nicht geht...äh...arbeiten?
Nach dieser Aktion bin ich jetzt Spezialistin in Thema Sparkasse in Japan und könnte dort anfangen zu arbeiten.
So, ich hab ein deutsches Konto, eine deutsche ec-Karte und ausreichend Bargeld für geschätzte zwei Monate, allerdings in Euro. Also frag ich mal höflich bei meiner Bank nach wie es denn so auusieht: Kann ich mit der deutschen ec-Karte in Tokyo Geld abheben? Kostet mich das was? Bekomme ich eine Kreditkarte? Wieviel kostet mich eine Überwesiung von einem deutschen auf ein japanisches Konto? Ich habe eine Mail geschickt, warum sollte ich die überteuerete Hotline anrufen und leider wohne ich 450 km von meiner Bank entfernt, und bitte auch um einen Anruf. Der liess sich auf einen Tag und auf einige Stunden einschränken....Ja, der Anruf kam aber nicht und eine Antwort natürlich auch nicht.
Eineinhalb Wochen nach dem Rückruftermin klingelt mich die Bank an: "Oh, wir haben Ihre Anfrage übersehen. Aber ich habe mich gleich drum gekümmert...blablabla". Schön, her mit den Antworten: 1. Mit der ec-Karten kann man vielleicht in Tokyo abheben, vielleicht auch nicht und Gebühren, naja weiß man auch nicht, weil man ja auch nicht weiß, ob man abheben kann. 2. Kreditkarte. Ne, nicht bei meinem Konto und nicht mit meinem Einkommen. Bitte, das sind schon rund 1000€ pro Monat. Egal, sie hat sich noch mal schlau gemacht, aber sie wird mir nicht gegeben. Ich könne mir ja eine auf das Konto meines Vaters austellen lassen. Ja, sicher. 3. Überweisungen: Ja, könnte aber soviel bis soviel kosten, also so genau weiß man das auch nicht.
Iteressant. Da hab ich ja Informationen von ungewöhnlichen Ausmaßen. Sagen wir mal in Zahlen: NUll!. Und ichhabe tolle Tipps bekommen: Ich könne doch mit Traveller Schecks in US-Dllar einreisen. Yo, könnt eich, Aber für ein Jahr Traveller Schekcs hieße aber, dass ich für ein Jahr Geld im Voraus habe. Habe ich nicht. Udn warum zum Geier in US-Dollar? Warum nicht gleich Yen?
Nun ja, immerhin hat mir die Dame eine kostengünstige Hotline gegeben, wo ich nochmal um genaue Zahlen gebeten habe. Die habe ich von dort auch bekommen. Man hat mir aus dem Stehgreif heraus direkt die Gebühren für Überweisungen ins Ausland und in eine Fremdwährung genannt. Gebühren für Abheben im Ausland, wobei auch hier keiner wusste, ob ich wirklich in Tokyo Geld bekomme und dabei fragen alle den Auslandangestellten der extra nochmal nachgeschlagen hat. Komischerweise haben meine Freunde in Japan im Frühjahr mit der ec-Karte meiner Bank Geld bekommen. Unerklärlich.
Soweit so gut. Ichhabe dann erwähnt, dass ich dann mein Geld vom deutschen aufs japanische Konto überweisen werde, per Onlinebanking. Ja, so eifach ist das natürlichnicht.Das kann ich nämlich nur vor Ort persönlich am Schalter machen. TRolel Wurst. Also meiner Mutter ne Vollmacht ausstellenlassen, damit die mir monatlich Geld schicken kann.
Soweit scheint alles geklärt.
Aber trotzdem brauche ich noch mein Bargeld und ich zur Vorsicht Traveller Schecks. Wie in Halle bin ich hier in Lübeck zur Reisebank um mir Japanische Yen geben zu lassen. Zuerst haben sie keine Traveller Schekcs in Yen dort, gut, überlebe ich noch, zudem haben sie nur 63.000 Yen im Haus. Bringt mir bei einem Wunsch von 220.000 Yen nicht soooo viel.
Naja, dann halt zur Reisebank in Hamburg. Aber nicht heute. Ich muss zur Hausbank wegen der Vollmacht. Das ist immerhin kein Problem. Die wird sofort ohne Probleme erstellt - ich bin begeistert-. Nach der Frage nach ausländischerm Geld ist es möglich es innerhab von drei Tagen zu bestellen. Das ist gut und hat die Reisebank nicht geschafft. Allerdings ist es doof zu meiner Bank, rund 40 km außerhalb von Lübeck zu fahren, also haben wir gefragt, ob das auch in Lübeck, über das Kontto meiner Mutter geht, weil die ja keine Kunden von "verwandten Banken" bedienen, geht. Zumindestens nicht kostenfrei. Ja, geht.
Zurück zur Vollmacht: Um allerdings mit der Vollmacht Geld nach Japan zu überweisen, muss das jedes Mal persönlich am Schalter in meinem Kaff gemacht werden. Eine Dauerüberweisung ist nicht möglich. Um der Fahrerei zu entgehen, werde ich wohl mein Geld auf das Konto meiner Mutter überweisen, damit sie mir von ihrem Konto vor Ort das Geld nach Japan schickt. Kommt ihr noch mit?
Ab zur Lübecker Bank wegen des ausländischen Geldes. Das haben wir fast problemlos bestellen können, für einen besseren Kurs als bei der Reisebank. Es wird auch rechtzeitig da sein. Ja, bei der Frage nach meiner Adresse wurde es dann lustig, weil ich offiziell nicht mehr in Deutschland gemeldet bin. Also hatte die Dame die Wahl zwischen meinem letzten Wohnsitz, meiner Korrespondenzadresse oder meinem momentanen Aufentghaltortes. Aber das nur Firlefanz.
Am Donnesrtag hole ich dann mein Geld ab und habe einen Plan wie ich in Japan an Geld komme. Denkste!
Denn meine Mutter hat der Dame am Schalter, nebenbei wie immer, erzählt, dass ich dort ja nicht mit der ec-Karte abheben kann. Ja, ne. Natürlich kann ich das. Gegen eine Gebühr von 6€. Das ist kein Problem, erzählt die Dame. Wir beide komplett baff, weil uns auch schon der Wehg über die Reisebank, mit einer Bargeldüberweisung nach Western Union genannt wurde, von miner Filiale. Was günstiger ist als eine normale Überweisung. Allerdings teuerer, wenn ich doch abheben kann.
Also was nun? Wer hat Recht? Weiß einer überhaupt irgendetwas? Ich bin verwirrt....
Finaler Plan: Ich habe für zwei Monate Geld in bar. Und versuche abzuheben. Das würde ich vor Ort auf das japanische Konto einzahlen. Wenn das nicht geht, dann Bargeldüberweisung. Wenn das nicht geht, dass Überweisung. Wenn das nicht geht...äh...arbeiten?
Nach dieser Aktion bin ich jetzt Spezialistin in Thema Sparkasse in Japan und könnte dort anfangen zu arbeiten.
Samstag, 4. September 2010
Sport, Sport und...äh...Sport
Lang lang ist's her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe. In der Zwischenzeit ist an sich nichts Spannendes passiert, was eine Review erfordert hat. Doch nun habe ich die letzten zwei Wochen vor einen Abflug und muss die jetzt gut rumkriegen.
Fangen wir mit der Woche um meinem Umzug an.
Montag: Yvonne ist Sporten und macht noch die letzten Besuche. Von Wohnung zusammenräumen keine Spur.
Dienstag: Yvonne geht morgens Sporten. Natürlich wieder zur Muskelerschöpfung. Und danach:_Mist, ich muss ja mit der Wohnung anfangen. Ungeduscht, weil schwitzen werd ich ja eh noch, pack ich 7 Stunden lang meinen Scheiß zusammen. Der Rücken und die Muskeln brannten, als ich ins Bett bin.
Mittwoch: Unter Schmerzen aus dem Bett und die Sportklamotten und zum Training. Da mir alle weh tat und noch einiges zu zun hatte, hab ich diesmal mit Halfi seinen Plan unten im Gerätebereich gemacht. Und danach: Krieg mit Möbeln gespielt. Ich habe gewonnen und alles in dem Zimmer, bis auf mein Bett -man hatte noch Besuch erwartet, der nicht kam- stand artig und ordentlich gestapelt irgendwo rum.
Donnerstag: Oh Wunder, kein Training. Bett und Lampe abmontiert und um 9 Uhr morgens habe ich dann mit der freundlichen Unterstützung werter Freunde innerhalb von 43 Minuten einen Transporter bepackt. Ich bin mit einem Überfüllten hier reingezogen, habe aber nur einen Halben eingelagert...gut gepackt Herr. H. Danke!. Innernhalb weitere 45 Minuten haben wir den Kram dann in den 4. Stock geschleppt. Unglaublich schnell alles geschafft. Muskel taten nicht weh, aber die Kondotion ließ zu wünschen übrig.
Freitag: Yvonne kämpft sich unter starken Schmerzen aus dem Bett, ursprünglich zu einem Frühstück, aber das Schicksal war unwillig und ließ mich bis zum Sport meine restlichen Sachen erledigen. Also, nochmal ein Abschlussport mit Halfi. Mit einem letzten Lächeln habe ich mich dort von meinen geliebten Trainern und eigetnlich schon zweiten Wohnsitz verabschiedet. Ich will zwar weiter Sporten, aber so ein tolles Team, die ich allesamt mochte und kannte, findee ich wohl nicht mehr in dem einen Jahr. Abends geht es dann mit nem Mitfahrer nach Hamburg.
Samstag bis übernächste Woche Dienstag: Kein Sport, und wundersamer Weis auch keine Sehnsucht. Stattdessen Mästung und Abfüllung. Trotz des Lotterlebens habe ich doch gute 1,5 kg abgenommen. Das kann nur Muskelmasse sein. Ich wäre auch joggen gegangen, aber das Wetter wollte es nicht und einmal auf dem Dorffest tanzen bringt es wohl auch nicht.^^
Mittwoch: Yeah! Endlich wieder Sporten. Ab nach Lübeck. Ist zwar komisch da, aber der Freihantelbereich ist genauso so gut wie jeder andere. Die Geräte hingegen sind irgendwie anders was die Gewichte angeht. Kann mir ja egal sein. Abends dann noch Ausdauertraining.
Donnerstag: Früh aus dem Bett geschmissen, zwei Stunden lang von Hamburg nach Lübeck gefahren um dann erstmal wieder zu Sporten. Leider, leider schaffe ich meine Gewichte nur mit Ach und Krach.
Freitag: Mir tut alles weh. Brust, Bizeps, Trizeps, Rücken. Heute wird pausiert und dafür die Post verkloppt, die mir trotz Nachsendeantrag die Post nicht nachgeschickt hat...mehrfach.
Samstag: Besuche und dann, wer ahnt es? Sport. Heute war meine Ekelpartie Schulter dran. Aber Holla! Das lief besser als gedacht und Ausdauer lief auch wunderbar. Um das Ganze natürlich abzurunden hab ich mir schonmal für Japan Trainigspläne ausgedruckt. Eine Frage an die Trainerin und Zack! da haben wir ne halbe Stunde geklönt bis sie Feierabend hat. Sowas. Ich dachte echt immer, dass ich der unscheinbare, ruhige Typ bin, aber mit Trainern scheine ich es zu haben. Da hat Lübeck endlich ein besseres Bild bei mir, weil der Laden sonst zu vollgestopft und auch ein wenig dreckig ist. Halle kann einfach nichts toppen!
Tja, da Plan für morgen: Sporten. Wohl abends, weil die Familie in die Stadt will.
Weitere Planung für die Woche: Sporten bis mein Vetrag am 10ten ausläuft. Ein Tag vor meinem Geburtstag und drei vor dem Flug. Naja, zum Glück hat mein Bruder Hanteln die das Schlimmste verhindern werden......
Und dann...wer weiß...
Ich bin schon irgendwie krank und süchtig. Ja, ich weiß. Na und? Immerhin bin ich glücklich und ausgeglichen. Die Zeit die ich dafür investiere feht mir sonst nirgends. Die Hausareiten würde ich sonst auch nicht fertig bekommen ^^
Fangen wir mit der Woche um meinem Umzug an.
Montag: Yvonne ist Sporten und macht noch die letzten Besuche. Von Wohnung zusammenräumen keine Spur.
Dienstag: Yvonne geht morgens Sporten. Natürlich wieder zur Muskelerschöpfung. Und danach:_Mist, ich muss ja mit der Wohnung anfangen. Ungeduscht, weil schwitzen werd ich ja eh noch, pack ich 7 Stunden lang meinen Scheiß zusammen. Der Rücken und die Muskeln brannten, als ich ins Bett bin.
Mittwoch: Unter Schmerzen aus dem Bett und die Sportklamotten und zum Training. Da mir alle weh tat und noch einiges zu zun hatte, hab ich diesmal mit Halfi seinen Plan unten im Gerätebereich gemacht. Und danach: Krieg mit Möbeln gespielt. Ich habe gewonnen und alles in dem Zimmer, bis auf mein Bett -man hatte noch Besuch erwartet, der nicht kam- stand artig und ordentlich gestapelt irgendwo rum.
Donnerstag: Oh Wunder, kein Training. Bett und Lampe abmontiert und um 9 Uhr morgens habe ich dann mit der freundlichen Unterstützung werter Freunde innerhalb von 43 Minuten einen Transporter bepackt. Ich bin mit einem Überfüllten hier reingezogen, habe aber nur einen Halben eingelagert...gut gepackt Herr. H. Danke!. Innernhalb weitere 45 Minuten haben wir den Kram dann in den 4. Stock geschleppt. Unglaublich schnell alles geschafft. Muskel taten nicht weh, aber die Kondotion ließ zu wünschen übrig.
Freitag: Yvonne kämpft sich unter starken Schmerzen aus dem Bett, ursprünglich zu einem Frühstück, aber das Schicksal war unwillig und ließ mich bis zum Sport meine restlichen Sachen erledigen. Also, nochmal ein Abschlussport mit Halfi. Mit einem letzten Lächeln habe ich mich dort von meinen geliebten Trainern und eigetnlich schon zweiten Wohnsitz verabschiedet. Ich will zwar weiter Sporten, aber so ein tolles Team, die ich allesamt mochte und kannte, findee ich wohl nicht mehr in dem einen Jahr. Abends geht es dann mit nem Mitfahrer nach Hamburg.
Samstag bis übernächste Woche Dienstag: Kein Sport, und wundersamer Weis auch keine Sehnsucht. Stattdessen Mästung und Abfüllung. Trotz des Lotterlebens habe ich doch gute 1,5 kg abgenommen. Das kann nur Muskelmasse sein. Ich wäre auch joggen gegangen, aber das Wetter wollte es nicht und einmal auf dem Dorffest tanzen bringt es wohl auch nicht.^^
Mittwoch: Yeah! Endlich wieder Sporten. Ab nach Lübeck. Ist zwar komisch da, aber der Freihantelbereich ist genauso so gut wie jeder andere. Die Geräte hingegen sind irgendwie anders was die Gewichte angeht. Kann mir ja egal sein. Abends dann noch Ausdauertraining.
Donnerstag: Früh aus dem Bett geschmissen, zwei Stunden lang von Hamburg nach Lübeck gefahren um dann erstmal wieder zu Sporten. Leider, leider schaffe ich meine Gewichte nur mit Ach und Krach.
Freitag: Mir tut alles weh. Brust, Bizeps, Trizeps, Rücken. Heute wird pausiert und dafür die Post verkloppt, die mir trotz Nachsendeantrag die Post nicht nachgeschickt hat...mehrfach.
Samstag: Besuche und dann, wer ahnt es? Sport. Heute war meine Ekelpartie Schulter dran. Aber Holla! Das lief besser als gedacht und Ausdauer lief auch wunderbar. Um das Ganze natürlich abzurunden hab ich mir schonmal für Japan Trainigspläne ausgedruckt. Eine Frage an die Trainerin und Zack! da haben wir ne halbe Stunde geklönt bis sie Feierabend hat. Sowas. Ich dachte echt immer, dass ich der unscheinbare, ruhige Typ bin, aber mit Trainern scheine ich es zu haben. Da hat Lübeck endlich ein besseres Bild bei mir, weil der Laden sonst zu vollgestopft und auch ein wenig dreckig ist. Halle kann einfach nichts toppen!
Tja, da Plan für morgen: Sporten. Wohl abends, weil die Familie in die Stadt will.
Weitere Planung für die Woche: Sporten bis mein Vetrag am 10ten ausläuft. Ein Tag vor meinem Geburtstag und drei vor dem Flug. Naja, zum Glück hat mein Bruder Hanteln die das Schlimmste verhindern werden......
Und dann...wer weiß...
Ich bin schon irgendwie krank und süchtig. Ja, ich weiß. Na und? Immerhin bin ich glücklich und ausgeglichen. Die Zeit die ich dafür investiere feht mir sonst nirgends. Die Hausareiten würde ich sonst auch nicht fertig bekommen ^^
Montag, 9. August 2010
Kleiner Besuch in Japan
Was für ein Tag. Ich war zweimal in Japan, jeweils für ein paar Minuten, wir wollen ja nicht übertreiben.
Ja, ne. Da wir gerade zwei Kurzstipendiaten aus Japan hier haben, Roku und Kaho, ich hab sie bestimmt schon mal erwähnt, weil sie sich um uns in Japan gekümmert haben, sind wir wegen Kaho heute nach Berlin gefahren. Sie hat für ihren Aufenthalt in Deutschland das Forschungsthema "Waldorfschule" und hatte einen Interviewtermin in Berlin mit einem Lehrer oder so. Ich wurde gefragt ob ich mit will und da ich eh nach Berlin musste um mein Visum für das Jahr in Tokyo zu holen, hab ich das doch praktischerweise verknüpft.
Es ging um schreckliche 8 Uhr früh öos, was nach einen ziemlich schlaflosen Nacht anstrengend ist, aber nach einem gekonnten Koffeinschock, ließ sich das soweit ertragen. Eineinhalb Stunden Fahrt mit der Bahn, sie war pünktlich, und einer kleinen Odysee mit den Berlinern Bussen, ging es dann erstmal in die Japanische Botschaft, damit ich zeitnah das Visum mit Hilfe des Certificate of Egilibility (oder wie auch immer, ein grausames Wort) beantragen konnte, um es abends mitzunehmen. Kein Problem, Viertelstündchen Formular ausgefüllt und Erklärungen bekommen und dann ging es irgendwo hin, wo wir was gegessen haben.
Es nannte sich 100-Wasser Café und auch wirklich dem Künstler Hundertwasser gewidmet. Schick, aber der Burger war nicht so der Bringer. Kaho hat natürlich traditionelle deutsche Küche, sprich Kartoffeln, genossen.
Wir sind ein wenig umhergewandert und haben Kaho dann ein wenig zu spät zu ihrem Termin gebracht. Vorbei an dem Reichstag und dem Brandenburger Tor hatte sie den Termin im Gebäude der "Grünen". Irgendwie passend, oder?

Da wir in dieses offizielle Gebäude, wie bei der Botschaft, nicht zusammen rein durften, haben wir Martin als Dolmetscher mitgeschickt und haben uns dann zu fünft (Petra, Katha, Eva, Juri und ich) bei 'nem lecker Kaffe bei Starbucks das Brandenburger Tor begutachtet. Ich war jetz schon zweimal in Berlin, aber die "wichtigen" Sehenswürdigkeiten hatte ich noch nicht gesehen. Egal, nachgeholt.
Um die Zeit zu vertreiben und ein wenig den Östrogenüberschuß loszuwerden sind wir ein wenig zielos in der gGgend rumgewandert, haben ein wenig gezickt ^^
und dann als der Anruf kam, dass Kaho noch die Schule in einem anderen Teil der Stadt ansehen darf, auch wieder zur japanischen Botschaft. Natürlich haben wir unterwegs noch ordentlich Quatsch gemacht.
Unterwegs gab es dann einen Kreislauf der nicht mehr wollte sodass wir nach starken Verlusten zu dritt kurz noch mal "nach Japan rüber" sind, um das Visum zu holen. Ach, das sieht so hübsch aus. Um ein Potrait von mir sind Blümchen und Glitzerfächer. Ein wenig kitschig, aber auch irgendwie schick.
Back to Dunkin Donuts, wo wir uns getrennt haben und Yvonne konnte ja natürlich nicht an einem Donutladen vorbei und hat sich mit einem solchen einen zweiten Kaffee gegönnt. Keine gute Idee, also langfristig gesehen. Kurzfristig, auf der Suche nach den beiden Zurückgelassenen, die wir in einem Unterwäscheladen dann wieder aufgegabelt haben, hat sich der zweite Koffeinflash des Tages bemerkbar gemacht und ich habe über jeden Scheiß gegiggelt. Lachflash ahoi. Egal, Spaß ist immer super.
Alle zusammen sind wir von dem Reichstag weiter zum Alexanderplatz (auf dem Bild ist allerdings noch der Potsdamer Platz zu sehen), wo die schicke Gedächtniskirche mit dem potthässlichen Etwas daneben steht. Grund: wir wollten noch in einen Asialaden. Aber dieser Teil ist egal, lieber erzähl ich, dass als ich das erste Mal die Gedächtniskirche gesehen habe, gegen die Sonne als Silhuette (richtig geschrieben?), dachte: "Das ist der Dunkle Turm".

Wer "Der dunkle Turm" von Stephen King gelesen hat, weiß bestimmt was ich meine, für alle anderen: das ist der Mittelpunkt der Universen und das Ziel des Revolverhelden Roland Deschain, das er in 7 Bänden zu erreichen versucht. Das ist mein Lieblingsbuch, wenn ich alle Bände unverschämterweise zusammenzählen darf. Nur zu empfehlen.
Langsam müde und abgespannt, der Koffeinflash ließ auch wieder nach, ging es zurück zum Hauptbahnhof, unterwegs um zwei Leute erleichtert, die in Berlin blieben, und dann wieder um eine Person bereichert, weil die Welt so klein ist, und eine weitere Japanologin zu unserer Gruppe stossen ließ. Spannend. Mir aber mittlerweile egal, weil das Koffein endlich auf natürliche Weise bei mir zu wirken anfing: ich wurde müde. Tja, bei mir Kaffee eher ein Einschlafmittel, neben dem Genuß natürlich.
Also auf der Rückfahrt geratzt.
Es war ein schöner Tag, anstrengend aber schön und vor allem erfolgreich. Und wie immer kam mir der Gedanke: Hier möchte ich nicht wohnen....aber wer weiß, wo einen das Studium dann irgendwann hintreibt....
Ja, ne. Da wir gerade zwei Kurzstipendiaten aus Japan hier haben, Roku und Kaho, ich hab sie bestimmt schon mal erwähnt, weil sie sich um uns in Japan gekümmert haben, sind wir wegen Kaho heute nach Berlin gefahren. Sie hat für ihren Aufenthalt in Deutschland das Forschungsthema "Waldorfschule" und hatte einen Interviewtermin in Berlin mit einem Lehrer oder so. Ich wurde gefragt ob ich mit will und da ich eh nach Berlin musste um mein Visum für das Jahr in Tokyo zu holen, hab ich das doch praktischerweise verknüpft.
Es ging um schreckliche 8 Uhr früh öos, was nach einen ziemlich schlaflosen Nacht anstrengend ist, aber nach einem gekonnten Koffeinschock, ließ sich das soweit ertragen. Eineinhalb Stunden Fahrt mit der Bahn, sie war pünktlich, und einer kleinen Odysee mit den Berlinern Bussen, ging es dann erstmal in die Japanische Botschaft, damit ich zeitnah das Visum mit Hilfe des Certificate of Egilibility (oder wie auch immer, ein grausames Wort) beantragen konnte, um es abends mitzunehmen. Kein Problem, Viertelstündchen Formular ausgefüllt und Erklärungen bekommen und dann ging es irgendwo hin, wo wir was gegessen haben.
Es nannte sich 100-Wasser Café und auch wirklich dem Künstler Hundertwasser gewidmet. Schick, aber der Burger war nicht so der Bringer. Kaho hat natürlich traditionelle deutsche Küche, sprich Kartoffeln, genossen.
Wir sind ein wenig umhergewandert und haben Kaho dann ein wenig zu spät zu ihrem Termin gebracht. Vorbei an dem Reichstag und dem Brandenburger Tor hatte sie den Termin im Gebäude der "Grünen". Irgendwie passend, oder?
Da wir in dieses offizielle Gebäude, wie bei der Botschaft, nicht zusammen rein durften, haben wir Martin als Dolmetscher mitgeschickt und haben uns dann zu fünft (Petra, Katha, Eva, Juri und ich) bei 'nem lecker Kaffe bei Starbucks das Brandenburger Tor begutachtet. Ich war jetz schon zweimal in Berlin, aber die "wichtigen" Sehenswürdigkeiten hatte ich noch nicht gesehen. Egal, nachgeholt.
Um die Zeit zu vertreiben und ein wenig den Östrogenüberschuß loszuwerden sind wir ein wenig zielos in der gGgend rumgewandert, haben ein wenig gezickt ^^
Unterwegs gab es dann einen Kreislauf der nicht mehr wollte sodass wir nach starken Verlusten zu dritt kurz noch mal "nach Japan rüber" sind, um das Visum zu holen. Ach, das sieht so hübsch aus. Um ein Potrait von mir sind Blümchen und Glitzerfächer. Ein wenig kitschig, aber auch irgendwie schick.
Back to Dunkin Donuts, wo wir uns getrennt haben und Yvonne konnte ja natürlich nicht an einem Donutladen vorbei und hat sich mit einem solchen einen zweiten Kaffee gegönnt. Keine gute Idee, also langfristig gesehen. Kurzfristig, auf der Suche nach den beiden Zurückgelassenen, die wir in einem Unterwäscheladen dann wieder aufgegabelt haben, hat sich der zweite Koffeinflash des Tages bemerkbar gemacht und ich habe über jeden Scheiß gegiggelt. Lachflash ahoi. Egal, Spaß ist immer super.
Alle zusammen sind wir von dem Reichstag weiter zum Alexanderplatz (auf dem Bild ist allerdings noch der Potsdamer Platz zu sehen), wo die schicke Gedächtniskirche mit dem potthässlichen Etwas daneben steht. Grund: wir wollten noch in einen Asialaden. Aber dieser Teil ist egal, lieber erzähl ich, dass als ich das erste Mal die Gedächtniskirche gesehen habe, gegen die Sonne als Silhuette (richtig geschrieben?), dachte: "Das ist der Dunkle Turm".
Wer "Der dunkle Turm" von Stephen King gelesen hat, weiß bestimmt was ich meine, für alle anderen: das ist der Mittelpunkt der Universen und das Ziel des Revolverhelden Roland Deschain, das er in 7 Bänden zu erreichen versucht. Das ist mein Lieblingsbuch, wenn ich alle Bände unverschämterweise zusammenzählen darf. Nur zu empfehlen.
Langsam müde und abgespannt, der Koffeinflash ließ auch wieder nach, ging es zurück zum Hauptbahnhof, unterwegs um zwei Leute erleichtert, die in Berlin blieben, und dann wieder um eine Person bereichert, weil die Welt so klein ist, und eine weitere Japanologin zu unserer Gruppe stossen ließ. Spannend. Mir aber mittlerweile egal, weil das Koffein endlich auf natürliche Weise bei mir zu wirken anfing: ich wurde müde. Tja, bei mir Kaffee eher ein Einschlafmittel, neben dem Genuß natürlich.
Also auf der Rückfahrt geratzt.
Es war ein schöner Tag, anstrengend aber schön und vor allem erfolgreich. Und wie immer kam mir der Gedanke: Hier möchte ich nicht wohnen....aber wer weiß, wo einen das Studium dann irgendwann hintreibt....
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Donnerstag, 5. August 2010
Eclipse
Der Kassenschlager, der Mädchenschwarm, die Oberschnulze: Eclipse.
Natürlich musste ich ihn sehen, da ich die ersten beiden kannte und auch, Schande über mein Haupt, die Bücher gelesen habe.
Kurzer Einlick in die Story, geklaut von dieser Seite, aber besser kann man es einfahc nicht zusammenfassen:
Twilight: Bella ist ein langweiliges Mädchen aus einer langweiligen Kleinstadt, das sich eines Tages in den 100jährigen Vampir Sparklechest verliebt. Sparkle gehört zum Clan der Blutsauger und sieht sie als Gefahr seines Diätplans, da der strenge Vegetarier wegen ihr unentwegt gegen das zwanghafte Bedürfnis ankämpfen muss, sie zu zerfleischen. Ein anderer Vampir kommt an, Sparkle tötet ihn.
Twilight II – New Moon: Der Werwolf Sixpack, der stramme Shirtlose, erscheint und verliebt sich ebenfalls in Bella und hält Sparkle hemdlos Vorträge, dass er besser sei als der Gebleichte. Bella will jedoch, dass Sparkle sie zum Vampir macht. Er wills nicht, setzt sich nach Italien ab und will sich dort von Obervampiren opfern lassen. Im letzten Moment hält Bella ihn auf. Vorher, nachher und mittendrin zieht Sixpack sein T-Shirt aus.
Twilight III – Eclipse: Die Freundin des ermordeten Vampirs aus Teil 1 taucht mit einer handvoll Jungvampire auf, um sich zu rächen. Vegetarier-Vampire und Riesenwölfe vergraben ihr Kriegsbeil und besiegen die Neuankömmlinge. Sixpack zieht sein T-Shirt aus, doch es reicht nicht: sehr zu seiner Ungunst wollen die beiden heiraten. Bella will mit ihm die Laken wälzen, aber Sparkle lehnt ab. Stattdessen freundet er sich im Zelt mit Sixpack an und bestaunt dessen stramme Muskelpartien. (http://www.bereitsgesehen.de/wordpress/?p=2937)
Tel 4 ist auch schon treffend zusammengefasst, aber ich will ja nicht spoilern^^
Filmisch gesehen war das Ganze ganz nett aufgemacht. Mal wieder ein wenig zuviel Handkamera in den Handgemengen und auch bei einigen ruhigen Szenen, dazu zuviele Nahaufnahmen von liebesschmerz-verzerrten Gesichtern, aber insgesamt rund dargestellt. Meines Erachtens besser als die ersten beiden Filme.
Jake (Sixpack) natürlich regelmässig oben ohne, sodass der Spruch "Kann der sich kein T-Shirt leisten?" durchaus Berechtigung hat, aber wir wollen uns über diesen strammen jungen Kerl nicht ärgern. Zumal seine zweite Kussszene mit Bella dem ganzen Kinopublikum den Atem geraubt hat.
Abgesehen davon, dass ich die beiden Hauptcharaktere nicht mag und auch ihre Besetzung unsymphatisch finde, musste man mit dieser Besetzung weitermachen und ich bin dann auch zufrieden damit, denn eine Entwicklung ist durchaus erkennbar.
Insgesamt möchte ich mich nicht weiter zu dem Film äußern, da er für mich persönlich zu schnulzig, romantisch, klischeehaft etc. ist, aber wie gesagt, wenn man die ersten Teile gesehen hat, oder auch gelesen hat, muss man ihn sich einfach antun, auch wenn man hinterher irgendwie aufgewühlt ist.
Freitag, 30. Juli 2010
Inception
In meinen Augen der Überaschungserfolg in diesem Sommer: Inception.
Nach nur mässigem Interesse bin ich in dieses Kinospektakel der anderen Art gegangen und kann es nur empfehlen.
Zum Inhalt: es ist möglich sich in die Träuem von anderen einzuklinken. Das nutzen einige Männer, um Geheimnisse zu klauen. Aber was ist, wenn man anstatt etwas zu stehlen, einen neuen Gedanken einplanzt? Neben einigen persönlichen Problemen mit sich, den Träumen und der Realität wird die Traumreiserei neu versucht..
Es handelt sich bei diesem Film um eine sehr komplexe Problematik, da es zwischenzeitig um 4 Level von Träumen geht. Also den Traum in Traum, wo jemand einen Traum im Traum hat. Der Film hat es geschafft diese Gedanken- und Zeitstränge klasse darzustellen und niemanden zu verwirren. Auch die Auswirkungen aus der einen Ebene zur nächsten ist sehr gut herausgearbeitet worden.
Die Specialeffects sind 1A. Meines Erachtens hat man nirgends irgendwelche Schönheitsfehler gesehen und die feuerballartigen Explosionen und Schießereien waren nicht dramatisch eingesetzt. Ebenso die Slow Motion. Um die Traumschichten gekonnt darzustellen sind diese hervorragend eingesetzt worden und runden das Bild ab ohne wie bei "300" zu überladen zu wirken.
Schauspielerisch auch großes Kino. Ich gestehe, ich habe bisher keinen DiCaprio-Film gesehen, das ich mich vehement geweigert habe den Titanic-Sar anzuhimmeln, aber seine Performance war perfekt. Auch die weiteren Schauspieler wie Ellen Page, bekannt aus "Juno" oder mein pesönlicher Favourit Cilian Murphy, "28 days later" oder "Sunshine", haben perfekt in ihre Rolle gepasst.
Man merkt, das sich zu der Story nicht viel sage. Zum Einen will ich nichts verraten, gerade das Ende sollte man erlebt haben. Und zum anderen kann ich irgendwie auch nichts mehr dazu sagen. Diese Geschichte aufzudröseln ist verdammt schwer. Sofern ich richtg recherchiert habe gibt es kein Buch zu diesem Film, was eine sehr interessanet Lektüre wäre, würde es jemand auf Papier bringen.
Wer dieses Jahr anspruchsvolle Action sehen will, sollte sich dieses Film unbedingt antun.
Ein kleines Schmankerl für mich persönlich: der erste Satz in dem Film lautete: ちょっと来い!/"chotto koi!"
Donnerstag, 29. Juli 2010
Karate Kid
Nach langer Zeit war es wieder soweit den kinoarmen Sommer hinter sich zu lassen und in die klimagekühlte Welt der Fantasie zurückzukehren.
Karate Kid hat mich ins Kino gelockt, gut eigentlich meine Freundin, und es lässt sich sagen, dass man diesen Film durchaus sehen kann,aber auch nicht unbedingt muss.
Ich gebe zu, ich kenne die originalen Filme nicht, deswegen möchte ich hier keinen Vergleich anstellen.
Story ist wieder kurz erzählt: Ein Junge (Jaden Smith) zieht nach China, verguckt sich mit 12 Jahren in ein Mädchen, wird von dessen Verehrer verprügelt und um Ruhe vor dem Kerl zu haben, tritt er mit Hilfe und Ausbildung des Hausmeisters (Jackie Chan) auf dem ultimativen Kung Fu Tunier gegen seinen Erzfeind an. ich denke ich spoiler nicht, wen ich das End everate: Er ist dick Kumpel mit dem Mädchen, sogar ein kleiner Kuss wird getauscht, er gewinnt trotz riesiger Schmerzen das Tunier durch seine innere Ruhe und sein Feind wird sein Freund. Tadaa! Welch Überraschung.
Schauspielerisch ist der Film nicht schlecht.Ich pesönlich hab allerdings Probleme damit, dass Jaden Smith im Stil und Aussehen seinem Vater Will Smith sehr stark ähnelt. Klar, gegen das aussehen kann er nichts, aber ich denke, dass es nicht gut ist, dass der Kleine die gleiche Mimik und Gestik wie sei Vater macht. Das der Soundtrackauch von dem Kleinen stammt wundert kaum. Hat er insgesamt gut gemacht.
Filmisch ist der Film schön gestaltet, es tauchen klischeehafte Bilder auf, wie ein Training auf der chinesischen Mauer, aber ästhetisch sehr gut getroffen. Ärgerlich war nur, dass während der Kämpfe die Kameraführung sehr unruhig und zu schnell geschitten war. Ist jetzt natürlich die Frage, ob minderwertige Schauspielkunst überdeckt werden sollte oder das Geschehen spannender sein sollte. Ich halte das für ungelungen. Auch bei manchen ruhigen Momanten schwankt das Bild, wie mit einer handkamera aufgezeichnet. Schade, schade.
Ebenso die Geräuschkulisse. Die Schläge die die kleinen Jungen austauschen hören sich an, als würden sie sich mit Eisenhandschuhen prügeln. Effektvoll, aber leider übertrieben.
Hört sich insgesamt wieder sehr negativ von mir an, aber für einen leichten Abend ist dieser Film als Popcornfilm schon geeignet, allein schon weil der Martial Art Künstler Jackie Chan eine sehr gute Rolle spielt -selbstredend-.
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