Freitag, 17. September 2010

Feel free for taking them

Und weiter geht es mit der Orientierung an der Uni.
Um bloss nicht unpünktlich zu sein, sind wir eine Stunde vor dem Termin losgegangen, für den Fall, dass wir uns verlaufen. Aber Mutti-san, sprich ich, hab uns im gemütlichen Schritt zur Uni gebracht. Wir brauchen tatsächlich nur 15-20 Minuten.
Dort haben wir dann unsere Campustour bekommen. Obwohl die Gebäude auf dem ersten Blick ziemlich ranzig aussehen ist der Campus echt schick. Wir haben sehr viel Grün auf dem Campus und es ist alles schick gestaltet. Wir haben Sportanlagen, ein Bächlein, einen Coop, also einen kleinen Laden, wo man Stifte etc und Nahrungsmittel kaufen kann, falls man einen Zuckerschock erleidet.
Am interessantesten war für mich das Clubgebäude, wo die ganzen Clubs und Sportvereine drin sind. ir haben dort dem Kendoclub zugesehen und die schreien verdammt viel rum und machen mit ihren Stöckern noch mehr Lärm (Kendo: siehe Wikipedia). Aber das hat mich ja nicht so interessiert, ich wollte mir den süßen kleinen Fitnessraum ansehen. Er ist größer als ich in Erinnerung habe, allerdings konnte ich kaum freie Hanteln entdecken. Naja, noch hat er nicht wieder geöffnet. ABER: der Zutritt ist kostenlos und für Jedermann. Man muss sich nur einer Einführung unterziehen *schnarch* Aber das allerbeste daran ist, man kann die Duschen dort kostenfrei nutzen. Der aufmerksame Leser horcht auf, denn ich habe im letzten Eintrag geschrieben, dass die Benutzung der Wohnheimduschen 100 Yen kostet. YEAH! So soll das sein.
Weiter ging es mit einer Einführung in die Kurse außerhalb der Sprachkurse. Das wird zum Teil ein wenig kompliziert, weil die Beschreibungen auf Japanisch sind, aber egal. Das Essen was wir nebenbei gegessen haben, war auch gut. Ein HotDog-Brötchen mit gebratenen Nudeln gefüllt. Interessant und lecker.


Gut gefüllt ging es dann zum "medical check". Wir wussten, dass wir geröngt werden. Nur war die Frage im welchen Bereich und welche Piercings raus müssen. Ich bin nicht die einzige die irgendwelche zusätzlichen Löcher hat (nur die meisten^^). Wir Mädchen waren als letzes dran und wir Hallenser sowieso. Da das solange gedauert hat, haben wir uns schon die tollsten Horrorgeschichten ausgedacht. Von wegen, als eine Kreissäge ertönte, dass wir uns ja anpassen müssen, größentechnisch, und dementsprechend ein paar Zentimeter Bein hergeben müssen... aber das war nicht der Fall.
Als ich dann mit Tabea abgeholt worden bin, immer schön pärchenweise, mussten wir unsere BH ausziehen und haben dafür ein formschönes braunes Jäckchen bekommen. Das Tolle: Die Japanerin hat sich verschämt zur Tür gedreht und bloss nicht hingesehen wie wir mit unseren ausgewachsenen Brüsten uns oben rum umgezogen haben. Herrlich. Gut, dann schnell das Foto vom Inneren gemacht und wieder anziehen. Danach mussten wir ankreuzen, ob wir irgendwelche Krankheiten haben oder Medikamnete nehmen. Jaha, da wurde es dann komplizierter. Da ich wegen meiner Schilddrüse Tabletten nehme, aber dummerweise mir nicht herausgesucht habe, wie die Viecher auf englisch oder japanisch heißen, musste ich dann erklären, dass ich Hormone nehme, weil ich zu wneig produziere. Nach Minuten war das klar, also so halbwegs. Und dann war die große Frage wo ich dann die Medikamente herbekomme. Das ich die mitgebracht habe schien zu einfach zu sein. Die Ärztin sagte dann auch total verständnisvoll, dass wenn ich dann robleme habe, ich zu ihr kommen soll. Ja, natürlich. Voll putzig alle.
Und dann kam der große Test für den ich NIX gelernt habe. Aber das hat mal überhaupt nichts ausgemacht. Der war so pischieinfach, da können wir nicht durchgefallen sein. Wie sich nachher herausgestellt hat, stand sowieso von vornherein fest, dass wir in den Mittelkurs kommen und nur der genaue Stand abgefragt wurde. Auch das Interview war ganz cool. Wir sind zu zweit rein und haben uns eigentlich nur vorgestellt. Man hat uns die Hausaufgaben erklärt und was uns grob erwartet und fertig. Die Lehrerin ist toll, man konnte sie super verstehen und sieht auch nicht megastreng aus.

Dann war noch der Handymann da, der uns ein Sauperangebot gemacht hat. Um das Ganze mal abzukrüzen: für rund die Hälfte der Deutschen ist das Angebot unnutzbar, weil wir über keine Kreditkarte verfügen und das nur über Kreditkarte geht. Tja, Pech. Der hat auch nichts über den Tarif erzählt, sondern nur nen Zettel ausgeteilt. Super Akquise, das üben wir noch mal.
Dann ab nach Hause. Während der Zubereitung von Nudeln (mit kostenlosem heißen Wasser) hab ich dann mit den Melanesiern und Indonesierinnen geklönt und einiges herausgefunden. Der Torschluß soll zwar schon um 22 Uhr sein, aber nur für den Mädcheneingang. Man kann noch über den Haupteingang reinkommen. Aha! Schön, dass das nicht in den Hausregeln steht. Das haben wir heute aber noch nicht ausgetestet, als wir uns um 20 Uhr noch mit Yoann getroffen haben. Das ist eine arme Sau. Er ist der einzige Kerl aus unserer Ausländergruppe, der mit uns hier im Rikko Kaikan wohnt. Und dementsprechend auch als einziger auffälliger Ausländer unter den Jungs. Alle seine französichen Freunde sind im anderen Wohnheim.
Zusammen mit Nicole haben wir die Gegend erkundet. Und jetzt sitz ich wieder hier und überlege, ob ich jetzt noch nen Absatz über die tollen Toiletten schreibe. Das wird aber lieber ein Thema für einen Tag, wo ich nichts spannendes habe.
Es sei hier auch angemerkt, dass wenn ich dann richtig studiere garantiert auch nicht täglich schreiben wwrde. Noch hab ich Hausaufgaben in geringen Ausmassen, aber ab nächster Woche könnte das schon rundgehen.
Solange genießt meine literarischen Auswüchse und bewundert meine künstlerischen Werke, die sich Fotos nennen. Ich hab es nie erwähnt, aber wenn ich auf die Bilder klickt werden sie groß. ^^
was den Titel angeht: eine der Professoren hat einen Bekannten der für eine Rasiererfirma arbeitet und hat uns Rasierer mitgebracht, für Kerle und Mädels. Ich hab drei mitgenommen, hab mich halt frei gefühlt und gegen einen Wilkinson quattro hab ich garantiert nichts.

Donnerstag, 16. September 2010

Ich wünsch, ich wär Dagobert Duck

Mein neues Zuhause, zumindestens für ein Jahr:
Wir Hallenser Studenten wohnen alle, bis auf Caro, die wohnt bei ihrem Freund, in Rikko Kaikan. Zwar hat das die geringste Miete, aber dafür bezahlt man sonst sehr viel.
Grundmiete 47.000 Yen und dann ein Key Money von rund 40.000 Yen am Anfang (zusammen ungefähr 790 Euro). Das Praktische an diesem Wohnheim: wir können zu Fuß zur Uni und sparen und somit den langen zeitaufwändigen Weg und damit Zeit und rund 6.000 Yen Bahnkosten pro Monat. Aber dafür bekommen wir kein Frühstück und kein Mittag, das heißt Selbstversorgung, die verdammt teuer in Japan ist, wenn man sich nicht gerade nur von Onigiri (Reisbällchen) ernähren will. Außerdem kostet hier die Benutzung von Herd und Mikrowelle Geld, zwar nur 10 Yen, was 10 Cent sind, aber auf Dauer läppert sich das.
Umsonst dagegen ist heißes und gekühltes Wasser und der Toaster, aber das ist kein Toaster, sondern eher so ein Miniofen. Also will ich mich ja nicht beschweren.
Duschen kostet dann wieder etwas: 100 Yen für 7 Minuten. Doof wenn man Sport machen will- und das täglich. Außerdem verbrauche ich nie 7 Minuten. Ich stand darunter und hab extra zweimal die Haare gewaschen und noch mal das Wasser genossen und hab trotzdem nur maximal 5 Minuten verprasst. Den Rest hab ich jemanden überlassen. Ich sollte mit den Deutschen abklären wann wer duschen will, damit man das Geld teilen kann.
Wäsche waschen kostet 150 Yen pro Maschine. Bei einmal die Woche vertragbar. Trockner dann 100 Yen pro 30 Minuten. Je nachdem was man hat, muss man 200 investieren. Aber dafür hab ich im 100-Yen-Shop mir ne kleine Wäscheleine und Wäscheklammern gekauft, die vor dem Fenster hängen. Im Sommer kann ich also ein wenig sparen.
Strom muss ich auch zahlen, aber ich weiß erst am Ende des Monats wieviel. Da ich aber die Klimaanlage nicht nutze, dürfte das noch human sein.
Soviel zu den Kosten im Wohnheim, weitere folgen gleich. Aber ich möchte nochmal anmerken, was wir für tolle Regeln haben: Nicht im Schlafzeug über den Flur gehen! Hey, das Bad ist bei mir gegenüber (das ist ein Gemeinschaftsbad mit 3 Klos, 3 Duschen und 4 Waschbecken für rund 25 Zimmer -alles Mädchen), da zieh ich mir doch nichts neues über. Männer sind in unserer Etage verboten! Wir haben einen Franzosen hier, aber ich hab mal keine Ahnung wo der wohnt, theoretisch hier im Haus, aber wer weiß. Don't be noisy! Naja gut, das ist nachvollziehbar, vor allem ab 22 Uhr. ABER: ab 22 Uhr ist hier auch Aus- und Eingangssperre. Wer es nicht rechzeitig nach Hause schafft, hat Pech gehabt. Das ist mein persönlicher Favourit. In der Woche ist es mir egal, aber am Wochenende ist das schon Hardcore.

So, zu den heutigen Ereignissen:
Wir sind abgeholt worden und sind zur Ekoda City Hall und haben unsere Alien Registration Card beantragt. Die brauchen wir, wenn wir für längere Zeit in Japanl eben, Sozusagen der Perso dort für Ausländer. dazu, um zu wissen, dass wir wirklich einen bekommen, haben wir einen Wisch für 300 Yen bekommen.
Weiter ging es mit dem zur Gesundheitsabteilung. Dort sollten wir eine Versicherung unterschreiben. Laut Nachfrage in Deutschland müssen wir das nicht. Wollte ich auch nicht, da ich schon, dank meiner 25 Jahre, meine eigenen deutsche Krankenversicherung bezahle, die mir in Japan nichts bringt, aber ich sie brauche, weil ich sonst exmatrikultiert werde, und sowieso eine Reiseversicherung habe.
Wie habenauchnachgefragt, ob wir das müssen. Ja, müssen wir, Da sind wir ja mittleprächtig angepisst, weil die uns natürlich Geld kostet. Nicht wirklich viel, aber trotzdem. Der Franzose musste das nicht, weil er eine internationale Versicherung hat, also das, was wir auch haben, verstanden hat das aber niemand.
Dann weiter zur Uni um eine Orientierung zu bekommen. Dort haben wir gegen ein Entgeld von 6000 Yen Papiere bekommen, eine Art Versicherung für das Wohnheim abgeschlossen und einen Namensstempel bekommen. Ich kann jetzt überall リヒター hinstempeln (also "Rihitaa", wie "Richter" mit dem japanischen Alphabet geschrieben wird). Lustigerweise müssen die Leute aus dem anderen Wohnheim nur 1100 Yen blechen. Das liegt aber an dem Wohnheim. Toll!
Naja, ansonsten haben wir die nächsten Tage besprochen -morgen ist eine ärzliche Untersuchung mit Röntgen, ich will meine Piercings nicht rausnehmen^^- und ein japanischen Bankkonto beantragt. Und zwar an der Mitsubishi Bank. Ob es Kontoführungskosten gibt weiß ich nicht, online banking wohl auch nicht.
Morgen soll uns eine Handyfirma dann noch ein Handyvertrag aufschwatzen, aber den will ich nicht. Was interessieren mich internationale Gespräche für eine Grundgebühr von ~40 €. Da hol ich mir lieber was eigenes.
Naja, aber nebenbei haben wir dann noch die anderen Austauschstudenten kennengelernt. Wir Deutschen sind mit 8 Mann in der Überzahl, dann 6 Franzosen, 2 Briten und 2 Amerikaner.Also alles recht überschaubar. allerdings muss ich feststellen, dass wir Deutschen im Gegensatz zu den Franzosen ein scheiß Japanisch können. Aber trotzdem noch besser als das der Amis. Mal schauen was der Test morgen ergibt.

So, das mag sich alles böse und megateuer angehört haben und gefängnismässig noch dazu (hey, ich habe ganze 8 m² mit Bett, Tisch, Schrank und Stuhl), aber trotzdem fühle ich mich hier wohl. Auch wenn ich heute morgen um 4 hellwach war. Geliebter Jetlag!

Mittwoch, 15. September 2010

Gut Ding will Weile haben

Wie erzähle ich kurzweilig von 31,5 Stunden Reise?

Angefangen hat der spaßige Ausflug nach Japan mit einer 9stündigen Bahnfahrt von Lübeck nach Frankfurt. an sich wollte ich noch einen letzten langen Brief schreiben, aber das die Technik der Bahn dermassen ausgereift ist, dass kein Licht im Abteil funktioniert hat, hab ich einfach gepennt. So ging die Zeit auch recht schnell rum. Schnell noch nen Blick auf den bleuchteten Kölnr Dom bei Nacht geworfen -einfach irre schön- und eine Stunde mit einer Koblenzerin geschnackt und ich konnte in Frankfurt frohen Mutes aussteigen und einchecken.
Naja, so einfach war das nicht. Ich bin vorgewarnt worden, dass der Weg vom Bahnhof zum Flughafen eine dreiviertel Stunde dauert, aber obwohl ich langsam gegangen bin, ich hatte ja Zeit ohne Ende, bin ich in einer halben Stunde an meinem Schalter am weit entferntsten Terminal gewesen. Der hatte allerdings noch nicht auf, sodass ich auf einer Bank dort noch geratzt hab.
Der Check.In verlief einfach und anscheinend hatte ich kein Übergepäck, sodass ich mir noch rund 3 von 4 Stunden vertrödeln musst. Also ab zur aussichtsplattform. Gut, geplant war das nicht, ich wollte nur nen Kaffee von McD, aber warum nicht angenehmes miteinander verbinden? Dort saß ich nun in der schönen Morgensonne mit nem Kaffee und schrieb meine letzten Abschieds-SMS.
Zeitig ging ich dann zur Passkontrolle und zur Gepäckkontrolle. Wer hätte das gedacht: Bombenkontrolle an meiner externen Festplatte. Mit meinem Laptop htten sie dieses Mal Mitleid. Aber kein Problem, meine Blümchensticker haben den Beamten so fröhlich gestimmt, dass sie die Bombe nicht gefunden haben.
Die Watezeit im Vorraum will ich nicht erzählen, die ist langweilig. Im Flugzeug hatte ich wieder den Fensterplatz und einen Deutschen neben mir, mit dem ich nur ein "Hallo" und "Entschuldigung, ich müsste mal" getauscht habe. Ich war von dem Filmprogramm zu sehr abgelenkt. Topaktuelle Filme. Ich habe "Iron Man 2" auf englisch gesehen und "Valentinstag" auf deutsch. Es gab noch neuere wie "Prince of Persia", "Kick-Ass" etc. aber die kannte ich schon.
Der Service war super im Flugzeug: Essen a la carte. Ich hatte Talpia-Fisch auf Couscous. Und noch nen Kaffee, desert, Vorspeise, Snack....Und nen verdammt gut aussehenden Stewart. Ich bin zu dem Schluß gekommen, dass nur gutaussehende Leute im Flugzeug arbeiten dürfen und die Männer eigentlich alle schwul sind.


Nach 5,5 Stunden dann die Zwischenlandung in Abu Dhabi. Leider kann ich nichts dazu sagen, außer das es dunkel war. Ich konnte Palmen und Sand erkennen und es sollen 37 Grad gewesen sein. Ich hab mich allerdings nur drinnen aufgehalten udn das kostenlose W-LAN genutzt. Außerdem hab ich den Kerl aus der Reihe vor mir angequatscht der auch Auslandsstudent ist. Er geht an die Sophie (auch eine Uni von uns) und ist aus Trier, studiert allerdings Jura. Social Networking muss ja sein.
Im Flugzeug hab ich dann einfach nur versucht zu pennen, was eher schlecht als recht ging. Während des Essens hab ich dann noch den Film "Letters for Julia" angeschmissen -ja, den kannte ich auch noch nicht, ich weiß dasss das auch eine Schnulze ist-. Das Essen konnte ich mir auch wieder aussuchen und ich habe das Japanische Menü genommen, weil dort Soba-Nudeln waren. Aber leider hat es nicht ganz so gut geschmeckt.
Das Frühstück dann nachher war umso besser: Früchte, Croissant, Joghurt und Grüner Tee. Jetzt erst am Ende des 10stündigen Flus hab ich dann angefangen mit meinem italienischen Sitznachbar zu klönen. Er ist nur 4 Tage hier. Bis ich dann meinen Koffer hatte war das ne nette Unterhaltung. Und dann bin ich raus und abgeholt worden.
Mit 5 Deutschen sind wir dann durch Tokyo gecruist und ich bin dann mit Katja und ihrem Freund in unser Hostel angekommen. Es war ein "Wooden Capsule Hostel". Ich finde das sagt schon einiges und das Foto auch. War aber für eine Nacht definitiv in Ordnung, zumal sie eine Dusche hatten. Und der Common Room, also Aufenthaltssraum, mit dem kostenlosen Internet hat auch sein Übriges getan.


Aber der wurde erstmal nicht genutzt weil wir uns mit 12 weiten Leuten in Shinjuku getroffen haben, um zusammen zu trinken und essen. Kurz zusammengefasst: Pizza, Yakisoba (gebratene Nudeln), Takoyaki (Tintenfissbällchen), Hähnchen und Cocktails mit nichts an Alkohol drin.
Gegen halb 11 ging es zurück und trotz der Hitze (26 Grad)ist mein erster Einkauf ein Regenschirm gewesen. Naja, dann ein wenig Internet, Chatten und Nachricht abgeben und dann ging es auch schon ins Heiabettchen.
Morgens um 9 dann wieder raus und ab zum Wohnheim.

Aber das erzähl ich euch demnächst.

Montag, 13. September 2010

Goodbye Germany

Und nun war es soweit: ich hatte mal wieder Geburtstag. Sogar eine Art Jubiläum: der 25te fand statt und leider hatten alle Leute aus dem Norden die ich eingeladen hatte abgesagt. Und ich möchte anmerken, dass das nicht gerade wenige waren. Fast schon traurig wollte ich mich allein über die Kuchen und Reisbällchen hermachen, da kam meine Mutti ins Zimmer und fragte: "Die Nachbarn kommen zum Kaffee". Ja, okay, hatte ich ihnen ja auch angeboten. Und wer kam: meine bekloppten - in diesem Sinn positiv gemeint- Freunde aus Halle. Halfi, Katha und mein "Mann" Klemens.
Super, mit dem Mund voller Kuchen habe ich mich echt gefreit und Pipi in den Augen gehabt. Unglaublicherweise hat meine Mutter (und Vater, Bruder, andere Freunde aus Halle) komplett dicht gehalten, damit ich erst in Mitleid zerfliesse.

Über die Aufmerksamkeiten von ihnen möchte ich mich nicht groß auslassen. Schlüppis als Starthilfe für meine Idee der eigenen Firma in Japan, Kuschelkissen und ein Buch mit dem wunderbaren Titel "Berufsberater für Huren". Ist das nicht nett? Ne, ich hab mich echt gefreut, die Schlüpis passen, das Kissen ist kuschelig und das Buch ist voll lustig.

Naja, Kuchen essen ist jetzt nicht so spannend, deswegen springe ich gleich zum Besuch des Altstadtfestes in Lübeck. Wir haben uns eine ganz nette Band deren Namen ich vergessen habe, angetan. Die haben stark an Guano Apes erinnert und waren echt nicht schlecht. Danach wanderten wir weiter durch die Stadt, um, man glaubt es nicht, auf einen Stand von Halle an der Saale zu stossen. Da muss natürlich gleich ein Foto gemacht werden. Was haben die nur im Norden gemacht? Klar, Salz und Halloren verkauft, aber die hab ich noch nie dort gesehen.



Weiter zum Mittelaltermarkt und ein lecker Met (-bier) gesüffelt, um dann langsam wieder nach Hause zu gehen.
Wer jetzt denkt, so wie ich, dass der Abend dann langsam zu Ende ist, da für mich am nächsten Abend ja auch der Abflug nach Japan anstand, der irrt sich. Erst mal wird Guitar Hero gezockt und jede Menge Mist geredet. Um 3 Uhr morgens dachte ich dann alle rauszuschmeissen, da fang ich doch tatsächlich an Lachflashs zu schieben. Marc -mein geliebter Bruder, der auch überraschenderweise am Wochenende da war und nicht in der Kaserne- nutzt das natütlich aus und pusht mich immer weiter Und mein "Schatzi" Klemens weiß mittlerweile auch wo er anzusetzen hat. Katha muss natürlich mit mir mithalten und wir haben tatsächlich eine Stunde lang durchgelacht. Erst tat mir der Rücken weh, dann der Bauch und dann alles. Die Tränen liefen und die Glückshormone machten sich wieder auf den Weg. Ich weiß im Nachhinein nicht mehr wirklich was so lustig war, aber das ist eigetnlich auch egal.
Ich liebe euch alle dafür!

Nach nur 5 Stunden Schlaf gab es dann lecker Frühstück, irgendwann megalecker Mittag und abends, nach freudvollem Kofferpacken, zur Bahn, mit welcher es dann in 9 Studen nach Frankfurt ging, wo ich den Flieger nach Abu Dhani nahm und nun hier in Arabien sitze und Blog schreibe. Aber über den Flug wird später berichtet.
Ich wollte nur von meinen bekloppten, und stark geliebten Freunden erzählen, die es sogar geschafft haben mit zwei Tränen zum Abschied abzuwringen. Das haben sogar meine Eltern nicht geschafft!

DANKE!

Freitag, 10. September 2010

Back to the Roots: Handball

Um meinem doch eigentlich eintönigem Fitnessstudio-Sportleben noch einmal ein wenig Würze zu verleihen, naja, eigentlich wollte ich mich mal wieder ordentlich scheuchen lassen, bin ich zur gewohnten Mittwochabned-20-Uhr-Zeit nach Sandesneben und habe mich meinem alten Handballtraining wieder angeschlossen.

Ich bin so ziemlich haargenau zwei Jahre aus dem Training raus. Aber erkannt hab ich sie trotzdem alle. Bis auf den Trainer, der war nämlich nicht da und trainiert auch nicht mehr so wie früher. Schade, schade. Aber wer mich scheucht ist mir ja egal.
Nach freudigem "Hallo!" und "Wieder im Lande?" habich natürlich erwähnt, dass ich in meiner letzten deutschen Woche nochmal alte Freunde besuch ud dwieder Handball spielen wollte.
Und schon ging es wieder los. Warmlaufen. Hey, kein Problem. Das Laufband war ja immer nett zu mir und ich konnte locker, mit leichtem Schnaufen, laufen. Am Ende noch ein Stück schneller. Bin ich stolz auf mich. Beim Dehnen habe ich gymnastische Einlagen hingelegtr, die ich noch nicht von mir kannte. Interessant. Da scheint das Fitnessstudio doch was zu bringen.
Auch das Einwerfen ist kein großes Problem. Gut, die Treffsicherheit ist ein wenig nach unten gegangen, aber mit Links kann ich jetzt besser werfen als vorher. Ich bin von mir selber fasziniert.
Und dann ging es richtig los: Um die Hütchen und Seitwärts, Rückwärts, Abwehrhaltung, mit Dreher und Salto -ne,Scherz- und dann bis zur Mittellinie sprinten und werfen. Pro Durchlauf überhaupt kein Problem, aber insgesamt rann der Schweiß schon wieder in Bächen, der Atem ging schneller und die Glückshormone stiegen.
Dann steht eine Torfrau mit Armen oben am Kreis, dass heißt: Hochspringen und nach unten werfen. Das mochte ich schon immer. Hoch komme ich immer noch und unten, jupp, treff ich auch. Üerhaupt hab ich meine "Spezialitität", die Aufsetzer, wofür meine Tordamen mich manchmal bestimmt gehasst haben, immer noch draugf. Ansonsten das Tor nach Vorgabe treffen...naja, reden wir lieber nicht drüber.
Ach, wie schön war das. Manchmal ein "Yvo, Arm hoch!" "Dichter an die Abwehr" und dann auch ein "10 Liegestütz" zum Glück für die andere Hälfte der Manschaft, aber diesen tretenden Trainer, tolle Sache. So einen sollte ich mir für Japan und Halle nochmal zulegen.
Ein, zwei Taktikübungen, Kreuzen, udn dann war das Training leider auch schon wieder vorbei. Theoretisch könnte ich ja noch mehr, aber ich sag mal lieber nichts^^.
Zum Abschluß nochmal 20 Liegestütz. Schön, die kann ich endlich seit einem halben Jahr und ich habe ganze 15 geschafft. Yeaaha, wie gesagt, ich kann die erst wieder -konnte ich die vorher überhaupt?- da ist das schon viel.
Dann Duschen und ne Runde mit den "Senioren" klönen. Da erfährt man wieder allerlei Klatsch und Tratsch, macht Werbung für den eigenen Blog und freut sich über das Gefühl des "Zuhause-Seins" zu haben. Ich glaub, wenn mich das Fitnesstdio in Japan nicht so einbindet, könnte ich glatt dort drüben Handball weiterspielen. Mal schauen.

Jetzt fragt ihr euch, warum ich über so nen nebensächlichen Kram schreibe: Ganz einfach: Ich habe mich tierisch auf das Training gefreut und hatte einfach viel Spaß. Auch wenn es leider jetzt mal wieder nur ein einziges Mal war.
Außerdem hatte ich am nächsten Tag den übelsten Muskelkater seit langem. Und ich weiß einfach nicht warum. Im Rücken, naja gut, einseitige Belastung durch das Werfen. Beine, naja, sooo ausdauermässig bin ich lange nicht gelaufen, bin aber trotzdem nicht faul gewesen in der Zwischenzeit. Und Bauchmuskeln. Wow, unglaublich. Ich hab echt keine Ahnung woher. Ich bezweifel, dass die Liegestütz daran Schuld sind.
Aber trotzdem haben mich die Schmerzen nicht vom Studio am nächsten Tag beschützt. Da hab ich dann die nicht schmerzenden Muskeln kaputt gemacht. So musses sein. Heute dann mein letztes Mal Training. Und dann sehen wir in Japan weiter.^^

Montag, 6. September 2010

Odysee der Banken

Um ein Jahr in Japan zu überleben, muss man ein wenig Geld an den Hacken haben. Aber selbst das reicht nicht, wenn man nicht an das Geld rankommt. Und dabei legen einem die Banken ordentlich was in den Weg. Um meine Geldvbeschaffungsmaßnahmen wie BaföG und Kredit (allesamt erfolgreich) schreibe ich nicht, sondern über das was die Banker machen, wissen und nicht preisgeben.
So, ich hab ein deutsches Konto, eine deutsche ec-Karte und ausreichend Bargeld für geschätzte zwei Monate, allerdings in Euro. Also frag ich mal höflich bei meiner Bank nach wie es denn so auusieht: Kann ich mit der deutschen ec-Karte in Tokyo Geld abheben? Kostet mich das was? Bekomme ich eine Kreditkarte? Wieviel kostet mich eine Überwesiung von einem deutschen auf ein japanisches Konto? Ich habe eine Mail geschickt, warum sollte ich die überteuerete Hotline anrufen und leider wohne ich 450 km von meiner Bank entfernt, und bitte auch um einen Anruf. Der liess sich auf einen Tag und auf einige Stunden einschränken....Ja, der Anruf kam aber nicht und eine Antwort natürlich auch nicht.
Eineinhalb Wochen nach dem Rückruftermin klingelt mich die Bank an: "Oh, wir haben Ihre Anfrage übersehen. Aber ich habe mich gleich drum gekümmert...blablabla". Schön, her mit den Antworten: 1. Mit der ec-Karten kann man vielleicht in Tokyo abheben, vielleicht auch nicht und Gebühren, naja weiß man auch nicht, weil man ja auch nicht weiß, ob man abheben kann. 2. Kreditkarte. Ne, nicht bei meinem Konto und nicht mit meinem Einkommen. Bitte, das sind schon rund 1000€ pro Monat. Egal, sie hat sich noch mal schlau gemacht, aber sie wird mir nicht gegeben. Ich könne mir ja eine auf das Konto meines Vaters austellen lassen. Ja, sicher. 3. Überweisungen: Ja, könnte aber soviel bis soviel kosten, also so genau weiß man das auch nicht.
Iteressant. Da hab ich ja Informationen von ungewöhnlichen Ausmaßen. Sagen wir mal in Zahlen: NUll!. Und ichhabe tolle Tipps bekommen: Ich könne doch mit Traveller Schecks in US-Dllar einreisen. Yo, könnt eich, Aber für ein Jahr Traveller Schekcs hieße aber, dass ich für ein Jahr Geld im Voraus habe. Habe ich nicht. Udn warum zum Geier in US-Dollar? Warum nicht gleich Yen?
Nun ja, immerhin hat mir die Dame eine kostengünstige Hotline gegeben, wo ich nochmal um genaue Zahlen gebeten habe. Die habe ich von dort auch bekommen. Man hat mir aus dem Stehgreif heraus direkt die Gebühren für Überweisungen ins Ausland und in eine Fremdwährung genannt. Gebühren für Abheben im Ausland, wobei auch hier keiner wusste, ob ich wirklich in Tokyo Geld bekomme und dabei fragen alle den Auslandangestellten der extra nochmal nachgeschlagen hat. Komischerweise haben meine Freunde in Japan im Frühjahr mit der ec-Karte meiner Bank Geld bekommen. Unerklärlich.
Soweit so gut. Ichhabe dann erwähnt, dass ich dann mein Geld vom deutschen aufs japanische Konto überweisen werde, per Onlinebanking. Ja, so eifach ist das natürlichnicht.Das kann ich nämlich nur vor Ort persönlich am Schalter machen. TRolel Wurst. Also meiner Mutter ne Vollmacht ausstellenlassen, damit die mir monatlich Geld schicken kann.

Soweit scheint alles geklärt.
Aber trotzdem brauche ich noch mein Bargeld und ich zur Vorsicht Traveller Schecks. Wie in Halle bin ich hier in Lübeck zur Reisebank um mir Japanische Yen geben zu lassen. Zuerst haben sie keine Traveller Schekcs in Yen dort, gut, überlebe ich noch, zudem haben sie nur 63.000 Yen im Haus. Bringt mir bei einem Wunsch von 220.000 Yen nicht soooo viel.
Naja, dann halt zur Reisebank in Hamburg. Aber nicht heute. Ich muss zur Hausbank wegen der Vollmacht. Das ist immerhin kein Problem. Die wird sofort ohne Probleme erstellt - ich bin begeistert-. Nach der Frage nach ausländischerm Geld ist es möglich es innerhab von drei Tagen zu bestellen. Das ist gut und hat die Reisebank nicht geschafft. Allerdings ist es doof zu meiner Bank, rund 40 km außerhalb von Lübeck zu fahren, also haben wir gefragt, ob das auch in Lübeck, über das Kontto meiner Mutter geht, weil die ja keine Kunden von "verwandten Banken" bedienen, geht. Zumindestens nicht kostenfrei. Ja, geht.
Zurück zur Vollmacht: Um allerdings mit der Vollmacht Geld nach Japan zu überweisen, muss das jedes Mal persönlich am Schalter in meinem Kaff gemacht werden. Eine Dauerüberweisung ist nicht möglich. Um der Fahrerei zu entgehen, werde ich wohl mein Geld auf das Konto meiner Mutter überweisen, damit sie mir von ihrem Konto vor Ort das Geld nach Japan schickt. Kommt ihr noch mit?

Ab zur Lübecker Bank wegen des ausländischen Geldes. Das haben wir fast problemlos bestellen können, für einen besseren Kurs als bei der Reisebank. Es wird auch rechtzeitig da sein. Ja, bei der Frage nach meiner Adresse wurde es dann lustig, weil ich offiziell nicht mehr in Deutschland gemeldet bin. Also hatte die Dame die Wahl zwischen meinem letzten Wohnsitz, meiner Korrespondenzadresse oder meinem momentanen Aufentghaltortes. Aber das nur Firlefanz.
Am Donnesrtag hole ich dann mein Geld ab und habe einen Plan wie ich in Japan an Geld komme. Denkste!
Denn meine Mutter hat der Dame am Schalter, nebenbei wie immer, erzählt, dass ich dort ja nicht mit der ec-Karte abheben kann. Ja, ne. Natürlich kann ich das. Gegen eine Gebühr von 6€. Das ist kein Problem, erzählt die Dame. Wir beide komplett baff, weil uns auch schon der Wehg über die Reisebank, mit einer Bargeldüberweisung nach Western Union genannt wurde, von miner Filiale. Was günstiger ist als eine normale Überweisung. Allerdings teuerer, wenn ich doch abheben kann.

Also was nun? Wer hat Recht? Weiß einer überhaupt irgendetwas? Ich bin verwirrt....

Finaler Plan: Ich habe für zwei Monate Geld in bar. Und versuche abzuheben. Das würde ich vor Ort auf das japanische Konto einzahlen. Wenn das nicht geht, dann Bargeldüberweisung. Wenn das nicht geht, dass Überweisung. Wenn das nicht geht...äh...arbeiten?
Nach dieser Aktion bin ich jetzt Spezialistin in Thema Sparkasse in Japan und könnte dort anfangen zu arbeiten.

Samstag, 4. September 2010

Sport, Sport und...äh...Sport

Lang lang ist's her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe. In der Zwischenzeit ist an sich nichts Spannendes passiert, was eine Review erfordert hat. Doch nun habe ich die letzten zwei Wochen vor einen Abflug und muss die jetzt gut rumkriegen.
Fangen wir mit der Woche um meinem Umzug an.

Montag: Yvonne ist Sporten und macht noch die letzten Besuche. Von Wohnung zusammenräumen keine Spur.
Dienstag: Yvonne geht morgens Sporten. Natürlich wieder zur Muskelerschöpfung. Und danach:_Mist, ich muss ja mit der Wohnung anfangen. Ungeduscht, weil schwitzen werd ich ja eh noch, pack ich 7 Stunden lang meinen Scheiß zusammen. Der Rücken und die Muskeln brannten, als ich ins Bett bin.
Mittwoch: Unter Schmerzen aus dem Bett und die Sportklamotten und zum Training. Da mir alle weh tat und noch einiges zu zun hatte, hab ich diesmal mit Halfi seinen Plan unten im Gerätebereich gemacht. Und danach: Krieg mit Möbeln gespielt. Ich habe gewonnen und alles in dem Zimmer, bis auf mein Bett -man hatte noch Besuch erwartet, der nicht kam- stand artig und ordentlich gestapelt irgendwo rum.
Donnerstag: Oh Wunder, kein Training. Bett und Lampe abmontiert und um 9 Uhr morgens habe ich dann mit der freundlichen Unterstützung werter Freunde innerhalb von 43 Minuten einen Transporter bepackt. Ich bin mit einem Überfüllten hier reingezogen, habe aber nur einen Halben eingelagert...gut gepackt Herr. H. Danke!. Innernhalb weitere 45 Minuten haben wir den Kram dann in den 4. Stock geschleppt. Unglaublich schnell alles geschafft. Muskel taten nicht weh, aber die Kondotion ließ zu wünschen übrig.
Freitag: Yvonne kämpft sich unter starken Schmerzen aus dem Bett, ursprünglich zu einem Frühstück, aber das Schicksal war unwillig und ließ mich bis zum Sport meine restlichen Sachen erledigen. Also, nochmal ein Abschlussport mit Halfi. Mit einem letzten Lächeln habe ich mich dort von meinen geliebten Trainern und eigetnlich schon zweiten Wohnsitz verabschiedet. Ich will zwar weiter Sporten, aber so ein tolles Team, die ich allesamt mochte und kannte, findee ich wohl nicht mehr in dem einen Jahr. Abends geht es dann mit nem Mitfahrer nach Hamburg.
Samstag bis übernächste Woche Dienstag: Kein Sport, und wundersamer Weis auch keine Sehnsucht. Stattdessen Mästung und Abfüllung. Trotz des Lotterlebens habe ich doch gute 1,5 kg abgenommen. Das kann nur Muskelmasse sein. Ich wäre auch joggen gegangen, aber das Wetter wollte es nicht und einmal auf dem Dorffest tanzen bringt es wohl auch nicht.^^
Mittwoch: Yeah! Endlich wieder Sporten. Ab nach Lübeck. Ist zwar komisch da, aber der Freihantelbereich ist genauso so gut wie jeder andere. Die Geräte hingegen sind irgendwie anders was die Gewichte angeht. Kann mir ja egal sein. Abends dann noch Ausdauertraining.
Donnerstag: Früh aus dem Bett geschmissen, zwei Stunden lang von Hamburg nach Lübeck gefahren um dann erstmal wieder zu Sporten. Leider, leider schaffe ich meine Gewichte nur mit Ach und Krach.
Freitag: Mir tut alles weh. Brust, Bizeps, Trizeps, Rücken. Heute wird pausiert und dafür die Post verkloppt, die mir trotz Nachsendeantrag die Post nicht nachgeschickt hat...mehrfach.
Samstag: Besuche und dann, wer ahnt es? Sport. Heute war meine Ekelpartie Schulter dran. Aber Holla! Das lief besser als gedacht und Ausdauer lief auch wunderbar. Um das Ganze natürlich abzurunden hab ich mir schonmal für Japan Trainigspläne ausgedruckt. Eine Frage an die Trainerin und Zack! da haben wir ne halbe Stunde geklönt bis sie Feierabend hat. Sowas. Ich dachte echt immer, dass ich der unscheinbare, ruhige Typ bin, aber mit Trainern scheine ich es zu haben. Da hat Lübeck endlich ein besseres Bild bei mir, weil der Laden sonst zu vollgestopft und auch ein wenig dreckig ist. Halle kann einfach nichts toppen!

Tja, da Plan für morgen: Sporten. Wohl abends, weil die Familie in die Stadt will.
Weitere Planung für die Woche: Sporten bis mein Vetrag am 10ten ausläuft. Ein Tag vor meinem Geburtstag und drei vor dem Flug. Naja, zum Glück hat mein Bruder Hanteln die das Schlimmste verhindern werden......
Und dann...wer weiß...
Ich bin schon irgendwie krank und süchtig. Ja, ich weiß. Na und? Immerhin bin ich glücklich und ausgeglichen. Die Zeit die ich dafür investiere feht mir sonst nirgends. Die Hausareiten würde ich sonst auch nicht fertig bekommen ^^